Gütersteiner Wasserfall

Unweit des Uracher Wasserfalls, am Ende des Maisentals, stürzt der Gütersteiner Wasserfall über unzählige kleine Sinterterrassen in die Tiefe. Ausgangspunkt für die kleine Wanderung zum Wasserfall ist der Wanderparkplatz „Uracher Wasserfall“. Von Metzingen her kommend, ist das Hinweisschild direkt an der B 28 am Rande von Bad Urach nicht zu übersehen. Der Weg führt dann entlang des Maisentals zum Albtrauf. Unterwegs passiert man das Vorwerk Güterstein, einen Gestütshof des Landgestüts Marbach.

Danach nimmt die Steigung zu. Wenn der Weg so aussieht, wie auf dem nachfolgenden Bild, kann man davon ausgehen, dass sich der Besuch lohnen wird.

Der Gütersteiner Wasserfall ist zweigeteilt. Im oberen Teil fällt und rieselt das Wasser über Tuffsteinablagerungen und Moose in einen kleinen, gefassten See.

Das aus dem See überlaufende Wasser fließt über den Wanderweg. Während ein Teil des Wassers über Sinterterrassen ins Tal stürzt, läuft ein zweiter Teil über eine Kalktuffnase beachtlicher Länge, die sich im Laufe der Zeit durch Versinterung gebildet hat.

In einer Rinne schießt das Wasser auf eine Abrisskante zu und stürzt dann in mehreren Stufen zu Tal.

Bei ausreichend Wasser ist der Gütersteiner Wasserfall zu allen Jahreszeiten ein lohnendes Ziel. Unproblematisch lässt er sich auch in eine Rundwanderung zum Uracher Wasserfall und zur Burgruine Hohen Urach einbauen.


9 Gedanken zu “Gütersteiner Wasserfall

  1. Hallo Horst, Dein Beitrag ueber den Wasserfall ist wunderschoen geworden. Im Marbacher Gestuet waren wir mal mit Silja. Konnten ihn leider nicht frueher anschauen, da wir kein W-lan hatten.
    Auch wir sind wieder am Wasser angekommen.
    Liebe Gruesse vom Ningaloo Reef
    Senden Dir
    Gudrun u d Herbert

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  2. Horst, unlängst war ich so angetan von Deinen Schwarz-Weiß-Aufnahmen. Und jetzt bin ich sehr begeistert von Deinen Farbfotos, die Du vom Gütersteiner Wasserfall gemacht hast.
    Diese so herrlichen hellgrün-leuchtenden Moos- und Algenteppiche und dann als Kontrast diese fantastischen weißen Wasserläufe, Rinnsale und Tropfengebilde eines Wasserfalls, der mir bis heute völlig unbekannt war.
    So ist es eben, wenn man mit seinem Mountainbike vom Hohen Neuffen kommend viel zu schnell an solchen wunderschönen Naturschauspielen vorbeidüst, um dann möglichst viele Höhenmeter in Richtung St. Johann, Pfullingen und Schloss Lichtenstein noch zu schaffen.

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    1. Lieber Albrecht,
      so ist es mit dem Sport, er lässt einem nicht immer die Zeit zum Genuss. Ich kenn das vom Wildwasserfahren, da muss man sich im Kehrwasser immer wieder bewusst auf die herrliche Umgebung besinnen. Doch der Sport macht nur in einer intakten Umwelt Sinn, sonst ist der Erholungswert futsch.
      Euch noch ein schönes langes Wochenende!
      Horst

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