Dream_Patash_3

Ostermontag, 17. April

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Das heutige Programm begann bereits vor dem Frühstück. In der Nähe unseres Ankerplatzes waren Mantas das ganze Jahr über stationär. Um sie zu schützen, wurde die tägliche Zahl der Taucher und Schnorchler begrenzt. Dazu bekamen die Boot nach Anmeldung ein festes Zeitfenster zugeteilt. Wir hatten an diesem Tag das Zeitfenster zwischen 6 und 8 Uhr. Oliver hatte die Tiere in einem Kanal zwischen zwei Riffen gesichtet. Die Strömung war hier so stark, dass man nur im Kehrwasser hinter den Korallenstöcken gegen sie ankam. Fünf gewaltige Mantas schwammen in aller Ruhe unter uns. Die verhaltene Bewegung ihrer Flügel reichte aus, um in elegantem Formationsflug gegen die Strömung anzukommen. Jedes der Tiere hatte eine Spannweite von mindestens 3 m. Von vorne betrachtet fand ich die Mantas besonders beeindruckend. Die riesigen Schaufeln vor dem weit aufgesperrten, überdimensionalen Schlund erweckten den Eindruck, als bestünde das ganze Tier nur aus einem Rachen.

Auch einen gewaltigen, ca. 1,5 m langen Baracuda suchten wir in seinem Revier auf. Obwohl er sich keinen Happen entgehen lies, war er doch sehr vorsichtig. Er prüfte jedes Stück mehrfach, bevor er zuschnappte. Wegen der starken Strömung schafften es nur die guten Schnorchler zurück zur Jacht. Einige mussten mit dem Beiboot eingesammelt werden. Wegen der schwierigen Verhältnisse brachen wir diese Aktion vorzeitig ab.

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Beim nächsten Schnorchelspot hatten wir mehr Glück. In der Nähe des Außenriffs gab es einen ausgedehnten Korallengarten, der noch einmal das volle Programm bunter Fische bot.

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Zum Mittagessen waren wir gleich nebenan auf einem Motu zu Gast. Auf Platten, die aus Palmwedeln kunstvoll geflochtenen waren, wurde uns ein landesübliches Essen serviert.

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Wir blieben noch einige Zeit auf dem Motu, denn hier gab es viel zu entdecken. Die Frauen retardierten zu Sammlerinnen, suchten Muscheln am Strand, fanden kleine Hundewelpen entzückend

oder knackten ihre erste Kokosnuss.

Auf Nachfrage durften wir ein Auslegerkanu testen und hatten damit großen Spaß. Die extrem leichten und schlanken Boote sind dafür konstruiert, um mit hoher Geschwindigkeit geradeaus zu fahren. Mit Richtungsänderungen hat man aber seine Schwierigkeiten. Auch die Stabilität ist trügerisch. Zum Ausleger hin ist das Boot natürlich extrem stabil. Da der Ausleger jedoch kaum Gewicht hat, kippt das Boot zur anderen Seite schnell weg.

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Mit einem Volleyballspiel schlossen wir den Besuch auf dem Motu ab.

Nach dem Kaffee setzten wir Segel in Richtung Vaitape, um für die Nacht zu ankern. Für die schweizer Mädels und uns war es der letzte Abend an Bord. Wehmut machte sich breit, denn wir waren in wenigen Tagen zu einer tollen Gruppe zusammengewachsen.

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Ein Gedanke zu “Dream_Patash_3

  1. Der Sailing sieht fantastisch aus. Eben South Pacific…..das Licht, die Farben, die Landschaften.
    Enjoy the last week of your trip
    Gudrun und Herbert

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