Packen – ein leidiges Thema

Das Packen bot bei bisherigen Reisen oft Anlass für Spannungen. Für Rose gab es selten genug Kleider, um allen erhofften oder vorweggenommenen Anlässen entsprechen zu können, während ich in der Regel meinte, dass man auch mit weniger auskommen könnte. Meist wurde dann das eine oder andere Kleidungsstück wieder entfernt.

Diesmal war alles anders. Wir hatten uns schnell darauf verständigt, uns auf max. 20 kg Hauptgepäck zu beschränken. Die 7 kg Handgepäck waren weitgehend ausgereitzt, bei Rose mit dem erforderlichen Insulinvorrat inklusive Testutensilien und bei mir mit der Fotoausrüstung.

In einem ersten Schritt stellte jeder anhand einer längst erstellten Packliste seinen Packen zusammen. Nachdem die Waage grünes Licht gegeben hatte, wurden die Packen in einem zweiten Schritt gemischt. Konkret: In Roses Koffer kam die Hälfte ihrer und meiner Ausrüstung und umgekehrt. So hätten wir auch bei Verlust eines Gepäckstückes immer noch genügend Kleidung, um fürs Erste über die Runden zu kommen. Jetzt konnten in einem dritten Schritt die einzelnen Gepäckstücke gepackt werden. Und siehe da – große Überraschung – wir blieben beide unter 20 kg! Nur mein Fotorucksack riss mit 7,8 kg das Limit von 7 kg für´s Handgepäck.

Beim Zusammenstellen der Kleidung ließen wir uns von zwei Prinzipien leiten:

  • Zwiebelschalenprinzip, um für alle Wetterlagen vorbereitet zu sein
  • Wäschevorrat für 14 Tage, denn in diesem Zeithorizont kann man auch mal waschen.

So fand das Packen heute einen ganz harmonischen vorläufigen Abschluss! Der count down läuft.