Ein Erfolg!

Mitte Januar 2026 habe ich euch über die Gründung von AnnA – Alles nur nicht AfD – informiert. Heute kann ich darüber berichten, dass dieses Projekt nicht umsonst war. Die Zahlen deuten auf einen Erfolg hin.

Unsere Aktion: Wir haben je 4 Karten mit Aussagen der AfD (Vorderseite) der jeweiligen Faktenlage (Rückseite) gegenübergestellt und in einer 5. Karte die Fakten zur Person des AfD-Spitzenkandidaten Frohnmaier dargelegt. Die Karten wurden in mehreren Wahlbezirken in die Briefkästen verteilt. So haben wir nahezu 5000 Haushalte erreicht.

In der Kleinstadt Mössingen haben wir einen Teil der Wahlbezirke mit unseren Karten versorgt und andere nicht bedient. Dies ermöglicht es uns heute, eine Abschätzung der Wirksamkeit unserer Aktion vorzunehmen. Die nachfolgende Tabelle zeigt die Stimmenentwicklung in Wahlbezirken, in denen wir nicht aktiv wurden (gelb), im Vergleich zu solchen, wo wir aktiv waren (blau). Dazu sind jeweils die absoluten und die prozentualen Veränderungen gegenübergestellt. Daraus wurden die Durchschnitte der gelben und blauen Bezirke berechnet.

In den Wahlbezirken, in denen wir nicht aktiv waren, ergab sich für die AfD ein Stimmenzuwachs von 96%. Das entspricht ungefähr der landesweiten Stimmenzunahme, die bei 94 % lag.

In den Bezirken, in denen wir unsere Karten verteilt haben, liegt die Stimmenzunahme nur bei 61 %. Das ist ein signifikanter Unterschied. Daraus lässt sich schließen, dass unser Engagement nicht ganz erfolglos war. Politisches Engagement scheint sich – zumindest in bestimmten Konstellationen – zu lohnen. Weitere Infos hierzu und zur AfD findet ihr unter http://www.allesnurnichtafd.org

Sia

Wie bereits im letzten Beitrag angesprochen hatte ich die Gelegenheit, erste Gehversuche in der Studiofotografie und der Arbeit mit einem Model zu machen. Unser Model Sia war sehr geduldig und hoch professionell. Es hat richtig Spaß gemacht, mit ihr zu arbeiten. Sia brachte ihre ganze Erfahrung ein, zeigte sich aber auch für neue Ideen offen. Nachfolgend einige Ergebnisse nach der Methode der „Available-Light-Fotografie“ aufgenommen.

rehbraune Augen

Was es einst als kitschige Verklärung höchstens in die Welt der Schnulzen und Schlager geschafft hat, ist seit dem Landtagswahlkampf in Baden-Württemberg 2026 ein Politikum – rehbraune Augen. Ich bin weder CDU-Fan, noch von Manuel Hagel begeistert, doch an was man sich aufgeilen kann, ist schon grandios, als ob es keine anderen Probleme im Land gäbe, für die man seine Energie und Zeit einsetzen könnte.

Hier also ein Plädoyer für rehbraune Augen. Oder in aller Nüchternheit: Unlängst hatte ich die Gelegenheit im Atelier eines befreundeten Fotografen an einem Model-Sharing teilzunehmen. Es wurden meine ersten ernsthaften Gehversuche in der Studiofotografie. Sie hieß nicht Eva, sondern Sia.

An den Bildern erkennt man, wie sich im Verlauf der Zeit Model und Fotograf aufeinander einstellen. Das lockert die Atmosphäre und lässt natürlichere Posen zu. Aufnahmen mit Bewegung und das Spiel mit den Haaren sind dafür sehr gute „Lockerungsübungen“.