8 Tage

Die Grillsaison ist eröffnet!

Frühling. Alles blüht auf einmal.

Ganze 8 Tage liegen zwischen diesen beiden Aufnahmen. Und nun regnet es in die Blüten.

Ein Erfolg!

Mitte Januar 2026 habe ich euch über die Gründung von AnnA – Alles nur nicht AfD – informiert. Heute kann ich darüber berichten, dass dieses Projekt nicht umsonst war. Die Zahlen deuten auf einen Erfolg hin.

Unsere Aktion: Wir haben je 4 Karten mit Aussagen der AfD (Vorderseite) der jeweiligen Faktenlage (Rückseite) gegenübergestellt und in einer 5. Karte die Fakten zur Person des AfD-Spitzenkandidaten Frohnmaier dargelegt. Die Karten wurden in mehreren Wahlbezirken in die Briefkästen verteilt. So haben wir nahezu 5000 Haushalte erreicht.

In der Kleinstadt Mössingen haben wir einen Teil der Wahlbezirke mit unseren Karten versorgt und andere nicht bedient. Dies ermöglicht es uns heute, eine Abschätzung der Wirksamkeit unserer Aktion vorzunehmen. Die nachfolgende Tabelle zeigt die Stimmenentwicklung in Wahlbezirken, in denen wir nicht aktiv wurden (gelb), im Vergleich zu solchen, wo wir aktiv waren (blau). Dazu sind jeweils die absoluten und die prozentualen Veränderungen gegenübergestellt. Daraus wurden die Durchschnitte der gelben und blauen Bezirke berechnet.

In den Wahlbezirken, in denen wir nicht aktiv waren, ergab sich für die AfD ein Stimmenzuwachs von 96%. Das entspricht ungefähr der landesweiten Stimmenzunahme, die bei 94 % lag.

In den Bezirken, in denen wir unsere Karten verteilt haben, liegt die Stimmenzunahme nur bei 61 %. Das ist ein signifikanter Unterschied. Daraus lässt sich schließen, dass unser Engagement nicht ganz erfolglos war. Politisches Engagement scheint sich – zumindest in bestimmten Konstellationen – zu lohnen. Weitere Infos hierzu und zur AfD findet ihr unter http://www.allesnurnichtafd.org

Dreikönigsdampf 2

Ausgangspunkt der diesjährigen historischen Dampfzugfahrt war Reutlingen. Über Tübingen ging es das Neckartal aufwärts bis Eyach. Die oberen Bilder zeigen die Ankunft im Bahnhof Eyach. Dort wurde die 97501 ans Zugende umgesetzt. Dies war erforderlich, denn hinter Eyach begannen die Steigungen.

Die Weichen waren gestellt, der Dampfzug konnte von der Neckartalstrecke in Richtung Hechingen abbiegen. Bild unten: In den Steigungen, wie hier in Stetten, sind beide Dampfloks mit maximalem Schub im Einsatz.

In Hechingen rundete der Hohenzollern das historische Bild ab. Wie zuvor in Eyach stand auch in hier die Feuerwehr bereit, um die Wasservorräte aufzufüllen. Es ist schon ein gewaltiger Aufwand, eine solche historische Dampfzugfahrt logistisch abzusichern. Doch die Begeisterung bei Jung und Alt ist groß.

Beim Verlassen des Bahnhofs donnerte die Lok fauchend an mir vorbei. Nun ging es den Albaufstieg hinauf nach Gammertingen, dem Wendepunkt der Fahrt.

Nach Ankunft in Gammertingen gab es genügend Zeit, um Details festzuhalten, denn es musste Kohle gebunkert und Wasser aufgenommen werden. Danach ging es zurück nach Reutlingen.

Dreikönigsdampf 1

Es dämmerte gerade, als die Eisenbahnfreunde Zollernbahn ihren Zug im Reutlinger Bahnhof zusammenstellten. Die Wagons mit der Dampflock 58 311 standen auf Gleis 3 bereit und warteten auf die Vorspannlock 97 501 der Zahnradbahn Honau-Lichtenstein.

Der Vorspann ist wegen der erheblichen Steigungen entlang der Strecke erforderlich.

Als die 97 501 angekuppelt war, kündigten dicke Dampfwolken und ein obligatorischer Pfiff der Lock die Abfahrt des Zuges an.

Eingehüllt in eine Dampfwolke verließ der Zug fauchend und zischend den Bahnhof.

Museum Frieder Burda

Das Museum Frieder Burda in Baden-Baden liegt im Park an der Lichtentaler Allee. Mit der Staatlichen Kunsthalle nebenan ist es über eine gläserne Brücke verbunden. Dies macht auch gemeinsame Ausstellungen möglich.

Schwerpunkte des Museums sind die Klassische Moderne und die Zeitgenössische Kunst. Sonderausstellungen wie jetzt „Impressionismus in Deutschland, Max Liebermann und seine Zeit“, die bis 8. Februar 2026 zu sehen ist, sorgen für ein abwechslungsreiches Programm.

Doch nicht nur die Ausstellungen lohnen einen Besuch. Allein schon die Architektur ist Grund genug. Der amerikanische Architekt Richard Meier entwarf das Gebäude, das nach zweijähriger Bauzeit 2004 eröffnet wurde. Die Kosten für das mehrfach ausgezeichnete und vollständig privat finanzierte Bauwerk werden auf 15 Millionen € geschätzt.

Empfehlenswert ist diese Ausstellung insbesondere auch für Fotografen, denn es finden sich zahlreiche Parallelen zur Entwicklung der heutigen, digitalen Fotografie. Damals haben sich die Impressionisten durch ihre schnelle Malweise neue Bereiche erschlossen. Das normale Leben auf der Straße, schnell wandelnde Lichtstimmungen und Bilder in der Dämmerung oder gar bei Nacht rückten in den Bereich des Machbaren. Rund hundertfünfzig Jahre später vollzogen und vollziehen sich mit der Einführung der Digitaltechnik in der Fotografie vergleichbare Entwicklungen. Kleine Digitalkameras erleichtern die Streetfotografie und erschließen neue Einsatzbereiche. Digitale Bildsensoren mit schwindelerregenden ISO-Werten ermöglichen Aufnahmen unter schlechtesten Lichtverhältnissen. Digitale Bildaufbereitung durch intelligente Softwear erlaubt es, riesige Helligkeitsunterschiede abzubilden. Die Ausstellung zeigt überzeugend, wie Veränderungen in der Technik und gesellschaftlicher Wandel sich wechselseitig beeinflussen. Sich ändernde Sichtweisen verändern auch das Kunstverständnis und lassen Neues entstehen.