Tongariro Alpine Crossing

Freitag, 31. März

Kurz vor 6 Uhr klingelte der Wecker. Gekürztes Morgenprogramm, eine Tasse Tee und nebenher die Bergschuhe geschnürt. Den Rucksack hatte ich am Abend zuvor gepackt. Das Shuttle der Discovery Lodge brachte alle, die vorgebucht hatten, zum Trailhead auf ca. 1100 m Höhe. Dort erhielten wir eine letzte Einweisung in die speziellen Gefahrenmomente dieser Tour und dann ging es auch schon los. Auf der 19,4 km langen Strecke durch vulkanisches Gelände ist ein Höhenunterschied von ca. 850 m zu bewältigen. Insgesamt also eine machbare Angelegenheit.

Natürlich ist man auf einer solchen Tour nicht alleine unterwegs, zumal wenn der Wetterbericht den ersten schönen Tag seit einer Woche angekündigt hat. Aber auf dem Heilbronner Weg ist man ja auch nicht alleine.

Anfangs stieg der Weg sanft an. Der Blick zurück zeigte das Flachland unter einer dichten Nebeldecke aus der in weiter Ferne der Mt. Taranaki heraus ragte. Er war der erste, der von der Morgensonne erfasst wurde.

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Als der Fuß des Mt. Ngauruhoe, des höchsten und gewaltigsten Vulkans des Tongariromassivs, erreicht war, nahm die Steigung deutlich zu. Nach 2 Stunden Gehzeit hatte ich den Mangadepopo Sattel erreicht und 550 m Höhenunterschied bewältigt. Diese nüchternen Zahlen können jedoch nicht den überwältigenden Eindruck beschreiben, von dem der Bergwanderer hier erfasst wird. Sobald er über die Kante kommt, tritt er nicht nur aus dem Schatten des Berges ins Licht der Morgensonne, sondern er sieht auch zum ersten Mal den Mt. Ngauruhoe in seiner ganzen Pracht.

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Nach Durchquerung des South Crater führte der Weg den Kraterrand hinauf zum Red Crater.

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Kurz darauf erreichte ich den mit 1886 m höchsten Punkt der Tour. Von hier aus eröffneten sich phantastische Ausblicke in den Red Crater und auf die Emerald Lakes, die wie Smaragde zwischen dem Lavageröll leuchteten.

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Mit Erreichen der Emerald Lakes war es Mittag geworden. Ein idealer Platz für eine längere Rast.

Da man mit einem Fotoapparat in der Hand nicht einfach rastet, nachfolgend einige Eindrücke von dieser Seenlandschaft.

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Nach der Mittagspause ging es durch die am Fuße des Mt. Tongariro gelegene Ebene des Central Crater und von dort hinauf zum Blue Lake.

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Die Aufnahme zeigt im Vordergrund den Central Crater hinter dem sich der Red Crater erhebt. Dieser wird wiederum vom 2287 m hohen Mt. Ngauruhoe überragt. Rechts vom Red Crater der höchste Punkt der Tour mit dem Abstieg zu den Emerald Lakes. Diese befinden sich in der Senke links bei den Fumarolen.

Nach Erreichen des Blue Lake, beginnt der Abstieg. Dieser bietet wiederholte Ausblicke auf den Lake Rotoaira und den Lake Taupo im Hintergrund.

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Nach verlassen der kargen Vulkanlandschaft, rückte auch die alpine Flora wieder ins Blickfeld.

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Die letzten 4 Kilometer führen durch einen dichten Regenwald, welch ein Kontrastprogramm!


Ein Gedanke zu “Tongariro Alpine Crossing

  1. …..Grandios!!–Menschenkinder was ihr zwei (in diesem Fall ohne mei Rösle!!) Alles erlebt!!–macht weiter so! !–freuen uns über jeden neuen–„Gucklochbericht! !“–
    Ganz liebe und herzliche Grüssle aus dem frühlingshaften sonnigen Belsen!!!!—Else und Bena!–jo und s Paule grüßt euch auch!!

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