Hongkong

Von der ersten Stunde an begegneten wir nur freundlichen, zuvorkommenden und hilfsbereiten Menschen (Ausnahme ein Taxifahrer). Am ersten Tag durchstreiften wir Hong Kong Island und merkten gleich,dass man in dieser Stadt locker auch eine Woche verbringen könnte, ohne dass es langweilig würde.

Bedingt durch das knappe Bauland war man in Hong Kong schon frühzeitig zum Hochhausbau gezwungen.  Dies beschert der Stadt heute eine einzigartige Skyline. Dieses Markenzeichen wird offensichtlich durch den Bau neuer und immer höherer Türme gepflegt. Aber auch sonst hat Hong Kong architektonisch einiges zu bieten. Wir waren jedenfalls begeistert, auch wenn wir schnell feststellen konnten, dass sich hinter mancher modernen Glasfassade altes Gemäuer verbirgt. Hier, wie in vielen anderen Städten auch, erwächst aus dem Spannungsfeld zwischen alt und neu, Verfall und Erneuerung, Perfektion und Improvisation der besondere Charm, der eine Stadt unverwechselbar und liebenswert macht.

Bei unserem Streifzug durch die Stadt begegneten uns immer wieder Gruppen, die mit Trommeln, viel Geschrei und einem Drachen durch die Geschäfte zogen. Mit diesem Brauch wird den Ladenbesitzern und Angestellten zum Chinesischen Neujahr der nötige Erfolg gewünscht.

Am frühen Nachmittag machten wir uns trotz des diesigen Wetters auf den Weg zum Viktoria Peak, um die berühmte Aussicht auf die Stadt zu genießen. Als wir an der Tamstation ankamen traf uns fast der Schlag. Eine ungeheure Masse von Menschen wollt offensichtlich dasselbe wie wir. Erst bei näherer Betrachtung war zu erkennen, dass diese Menschenmasse in einer nicht enden wollenden und mehrfach gewickelten Polonaise dem einen Ziel zustrebte – Viktoria Peak Tramstation. Die Taxifahrer umkreisten die Meute bereits wie Haie ihre Opfer und so schreckten wir anfänglich auch zurück, als der erste Fahrer 400 $ für diese kurze Strecke haben wollte. Doch dann kaperten wir zusammen mit einem zweiten Paar ein Taxi. Dieser Fahrer wollte dann insgesamt 200 $. Als wir uns auch beim Rückweg für das Taxi entschieden, kostete die Fahrt für uns alleine nur 72 $ – ein Schnäppchen. Damit hatten wir unsere Lektion für den Tag gelernt.

Die Aussicht vom Peak war nun wirklich nicht gut, das Wetter viel zu dunstig. Doch kurz vor Sonnenuntergang riss der Himmel stellenweise auf und sorgte so für eine ganz besondere Beleuchtung. Die Taxifahrt hatte sich gelohnt.

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Heute, Samstag, ging es dann mit der Star Ferry hinüber nach Kowloon und weiter bis Mong Kok. Hier trifft man – zumindest stellenweise – noch auf das alte Hon Kong.  Geduckte Häuser, nicht selten im Verfall begriffen, formieren ganze Straßenzüge oder Quartiere, Orte für traditionelle Märkte aller Art. Vom Vogel über den Jadestein bis zum USB-Kabel ist alles zu bekommen und wer etwas für die Seele braucht wird mit Sicherheit in einem der Tempel fündig. Am Abend machten wir uns auf, der Welt größte Lasershow, die „Symphon of Lights“ zu bestaunen. Es waren sicherlich einige Tausend Zuschauer, die sich entlang der Uferpromenade verteilten. Hong Kong hat einfach was zu bieten.

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Weitere Aufnahmen und Informationen zur Symphony of Lights findest du hier: Symphony of Lights in Hong Kong

Weitere Informationen zu Hong Kong siehe: TinHauTempel – Hong Kong, Wohnen in Hong Kong

Aufnahmen und Berichte zu Australien siehe GreatOceanRoad


5 Gedanken zu “Hongkong

  1. Ihr Lieben,

    vielen dank,dass ihr uns mitnehmt in eine andere Welt…
    Diese Bilder zu sehen…einfach gigantisch..wie mag das in Natura sein…hier im tristen Februar grau …auf dem Sofa…kaum auszudenken;))

    Ich wünsche euch und uns Daheimgebliebenen eine unvergessliche Reise mit vielen Ereignissen,Glücksmomenten,Erfahrungen….

    Danke und bis bald,

    bleibt gesund!!
    Dicke Umarmung von Katja

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  2. Liebe Rose, lieber Horst!
    Ich bin ja schon jetzt begeistert von euren tollen Bildern und tollen Eindrücke!
    Euch weiterhin viel Spaß und schöne viele Momente!
    Kommt gesund wieder ,
    Alles Liebe eure Katrin Wener

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