Südseeparadies

Donnerstag, 13. April

Unseren Hochzeitstag verbrachten wir ganz entspannt in unserer Lodge auf der Insel Moorea. So hatten wir viel Zeit für die Dinge, die sonst gerne zu kurz kommen.

Seeschwalben am Jetty beobachten.

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Haie bestaunen: Schwarzspitzenriffhaie und Ammenhaie waren regelmäßige Besucher am Badesteg. Die Kerle waren 1,5 bis 2 m lang und natürlich alle harmlos.

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Pflanzen fotografieren.

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Gutes Abendessen und franz. Wein genießen. Wer wollte sich nicht daran gewöhnen?

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Doch am Karfreitag ging es bereits weiter. Ein Flugzeug brachte uns am Nachmittag nach Rajatea.

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Bording auf Moorea.

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Landeanflug auf Raiatea. Im Vordergrund der Jachthafen. Von hier aus sollte am Ostersamstag unser Segeltörn starten. Uturoa, der Hauptort der Insel, verfügt über zwei bis drei Straßenzüge mit urbanem Charakter,

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während sonst die dörfliche Idylle vorherrscht.

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Dienstag, 11. April 17

Nach gut 5 Stunden Flug erreichten wir am Nachmittag Papeete, eine Stadt, auf die man durchaus auch verzichten könnte. Doch Papeete ist die Drehscheibe für die ganzen Atolle im östlichen Südpazific, also unverzichtbar. Am Airport war erst einmal Organisation angesagt. Wir hatten so gepackt, dass wir unseren großen Rucksack in die Gepäckaufbewahrung geben konnten, um beweglicher zu sein. Das Ticket für unseren Segeltörn sollte uns überbracht werden und natürlich benötigten wir sofort Bargeld und einen Shuttel zu unserer Unterkunft. Alles klappte und so kamen wir ungestreift in unserer „Lodge“ an. Das Abendessen nahmen wir an der Essensmeile bei der Marina ein.

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Danach trafen wir uns mit drei Neuseeländerinnen in einer Bar und tranken frisch gebrautes tahitianisches Bier. Wir hatten einen wirklich unterhaltsamen Abend und wussten sofort, dass wir auf deren Abenteuer gerne verzichten wollten. Denn einen Tag zuvor hatten die bereits in Auckland im Flugzeug nach Papeete gesessen. Nach zwei Stunden auf dem Rollfeld wurden sie ohne weitere Infos in ein schlechtes Hotel verfrachtet. Durch Eigeninitiative konnten sie dann auf unsere Maschine umbuchen.

Am Mittwoch beschafften wir uns morgens das Fährticket nach Moorea. Bis zu deren Abfahrt hatten wir noch genügend Zeit, um uns mit dem nötigsten Reiseproviant einzudecken und einen kleinen Streifzug durch die Stadt zu machen.

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Markthalle in Papeete. Hier werden auch die tollen Blumenkränze geflochten.

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Der Fähranleger, ein kollossales Gebäude, beherrschte die gesamte Marina. Doch unser Blick blieb hinter den Fährschiffen an den bedrohlich dunklen Regenwolken hängen, die Moorea fast völlig eingehüllt hatten. Der Blick zurück auf Papeete, den wir von der auslaufenden Fähre hatten, war da wesentlich angenehmer.

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Die Fähre war nur sehr dürftig ausgelastet. Als wir auf der Insel ankamen, hatte sich die Wetterlage entspannt. Die wenigen Passagiere verteilten sich sehr schnell. Ein Teil wurde mit Privatfahrzeugen abgeholt, der Rest mit Hotel-Shuttles. Nur wenige blieben übrig. Der Inselbus bediente unsere Fähre nicht und ein Taxi war auch nicht in Sichtweite. Doch es findet sich immer eine Lösung. Am zweiten Fähranleger wurde gerade ein Tourenbus beladen. Auf Nachfrage stellte sich heraus, dass auch er verschiedene Hotels anfuhr. Für 2000 FFP war der Fahrer bereit, uns mitzunehmen. Ein Schnäppchen für ihn und uns.

Als wir an unserer Lodge ankamen, waren wir sofort begeistert. Die kleine Anlage wurde vom Besitzer betrieben. Roland war Elsässer und ein absolut umgänglicher und zuvorkommender Typ. Natürlich hatte er auch französischen Wein zu akzeptablen Preisen. Mehr brauchten wir gerade nicht.

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