Am seidenen Faden







Während Schaublatt, Schlangen-Knöterich und Frauenmantel unseren Teich besiedeln, erfreuen uns Mohn, Taglilie und Riesenzierlauch im Staudenbeet. Den Schnittlauch haben wir natürlich im Kräuterbeet platziert.

Ich bin Hobbyfotograf. Das heißt, ich musste mein Geld noch nie mit Fotografieren verdienen. Dennoch fotografiere ich leidenschaftlich gerne und mit dem Anspruch, mich qualitativ zu verbessern. Meine erste Spiegelreflexkamera kaufte ich mir mit 16 Jahren vom Lohn meines ersten Ferienjobs, eine EXAKTA VX 1000. Wichtig für mich waren auch die kreativen Stunden in der Dunkelkammer. Ob SW, Farbe, Dia oder graphische Verarbeitung von Planfilmen, alles wurde erpobt und praktiziert. Hängen blieb ich dann beim Dia. Noch ohne eingebauten Belichtungsmesser und ohne Programmautomatik im jeweiligen Moment die Aufnahme richtig auszubelichten war in dieser Zeit neben der Bildgestaltung noch eine echte Herausforderung, denn anschließende Korrekturmöglichkeiten gab es keine. Der Umstieg auf die digitale Fotografie erfolgte bei mir nicht freiwillig. Als mir bei einer Reise durch Namibia meine Fotoausrüstung mit meiner geliebten Canon 100 gestohlen wurde, brach das digitale Zeitalter über mich herein. Meine fotografische Entwicklung geht auf zwei scheinbar gegensätzliche, sich aber trefflich ergänzende Wurzeln zurück, der Landschafts- und der Sportfotografie. Bei der fotografischen Aufarbeitung von Wildwasserexkursionen verschmolzen beide Bereiche zu einer Einheit. Über die Reisefotografie erweiterte sich mein Spektrum um die Tierfotografie und die Menschen, die auch in meinen Reisen eine immer größere Bedeutung erhielten. Heute zählt für mich die Street- und Portraitfotografie zu den größten Herausforderungen.







Während Schaublatt, Schlangen-Knöterich und Frauenmantel unseren Teich besiedeln, erfreuen uns Mohn, Taglilie und Riesenzierlauch im Staudenbeet. Den Schnittlauch haben wir natürlich im Kräuterbeet platziert.


Bergeweise Reifen, auch wohl sortiert gestapelt, türmen sich auf dem Gelände des Reifenhändlers, bei dem ich meine abgefahrenen Reifen nach dem Wechsel abliefere. Als ich im April nachfragte. ob ich auch mal fotografieren dürfte, bekam ich grünes Licht.


Die Firma, die mit gebrauchten Reifen handelt, exportiert auch Reifen nach Afrika. Die Reifen werden zuerst aussortiert, für den Export vorbereitet und in Regalen gestapelt.




Die vollen Regale transportiert der Fahrer des Gabelstaplers dann an die entsprechende Stelle für den weiteren Transport. So lange alles gut geht, kein Problem. Als eines der Regale vom Stapler kippte, war das Chaos groß. Doch keine lauten Worte! Jetzt war Handarbeit gefragt und nach wenigen Minuten war das Problem gelöst. Die Reifen für Afrika können nun ihre Reise antreten.




oben: Pfingstrose, unten: Frauenmantel


oben: Waldfunkie, unten: Pappeln im Wind


Letzten Dienstag beobachtete ich ein Eichhörnchen, das wiederholt von Ast zu Ast durch einen Nussbaum turnte. Hektisch suchte es nach einer günstigen Position, um zu einem Baum auf der anderen Wegseite zu springen. Doch jeder mögliche Absprungpunkt erschien ihm zu weit entfernt oder der Zweig zu dünn, als dass ein Absprung gelingen könnte. Nach wiederholter Prüfung entschied es sich für einen Sprung zum Nachbarbaum auf derselben Wegseite. Ein Schnappschuss!
Weitere Tieraufnahmen findest Du zum Beispiel unter:
Großwild Namibias, Vögel 1, Bei den Moschusochsen, Schnappschuss, Strandfüchse

Der Frühling kommt, der Frühling geht, die Liege in der Wiese steht. Der Regen kommt, der Regen geht, doch niemand hat sich reingelegt. So ist die Liege, ohne Faxen, im Handumdrehen eingewachsen. Drum sollten wir jetzt schnell verreisen und auf diesen Frühling ... 😉 pfeifen!
Am 27. April 2021 war der letzte Supermond zu beobachten. Bevor sich bereits am 26. Mai 2021 dieses Schauspiel wiederholt, nachfolgend ein paar Eindrücke.
Schon am frühen Abend stieg der Supermond über den Horizont und leuchtete mit den blühenden Obstbäumen um die Wette.

Je nach Standort verfing er sich auch mal in den Ästen hoher Bäume.

In der Nacht war es dann so hell, dass sich die Sterne alle Mühe geben mussten, um sich bemerkbar zu machen.

Am frühen Morgen begann der Supermond dann zu schwächeln. Nachdem er sich die ganze Nacht beim Leuchten verausgabt hatte, reichte es nur noch für ein rötliches Glimmen. Der Supermond war am Ende.

Unweit des Uracher Wasserfalls, am Ende des Maisentals, stürzt der Gütersteiner Wasserfall über unzählige kleine Sinterterrassen in die Tiefe. Ausgangspunkt für die kleine Wanderung zum Wasserfall ist der Wanderparkplatz „Uracher Wasserfall“. Von Metzingen her kommend, ist das Hinweisschild direkt an der B 28 am Rande von Bad Urach nicht zu übersehen. Der Weg führt dann entlang des Maisentals zum Albtrauf. Unterwegs passiert man das Vorwerk Güterstein, einen Gestütshof des Landgestüts Marbach.

Danach nimmt die Steigung zu. Wenn der Weg so aussieht, wie auf dem nachfolgenden Bild, kann man davon ausgehen, dass sich der Besuch lohnen wird.

Der Gütersteiner Wasserfall ist zweigeteilt. Im oberen Teil fällt und rieselt das Wasser über Tuffsteinablagerungen und Moose in einen kleinen, gefassten See.







Das aus dem See überlaufende Wasser fließt über den Wanderweg. Während ein Teil des Wassers über Sinterterrassen ins Tal stürzt, läuft ein zweiter Teil über eine Kalktuffnase beachtlicher Länge, die sich im Laufe der Zeit durch Versinterung gebildet hat.

In einer Rinne schießt das Wasser auf eine Abrisskante zu und stürzt dann in mehreren Stufen zu Tal.


Bei ausreichend Wasser ist der Gütersteiner Wasserfall zu allen Jahreszeiten ein lohnendes Ziel. Unproblematisch lässt er sich auch in eine Rundwanderung zum Uracher Wasserfall und zur Burgruine Hohen Urach einbauen.
Auch im zweiten Corona-Jahr findet die Jahresausstellung des Photoclubs Reutlingen online statt. Zu dieser vielseitigen „Foto.Schau!“ möchte ich euch herzlich einladen.

Zur Online-Ausstellung meines Fotoclubs kommt ihr direkt über diesen Link oder über die Homepage des Photoclub Reutlingen. Dort könnt ihr euch auch den Flyer für das Foto.Schau.Fenster! herunterladen. In Zusammenarbeit mit „RT-Aktiv“ und der „Reutlinger Gastroin Itiative“ stellen wir unsere Bilder in der Innenstadt in den Schaufenstern von 20 Geschäften aus. Im Flyer findet ihr einen Stadtplan auf dem alle Standorte verzeichnet sind. Ich wünsche euch bereits jetzt viel Spaß beim Stadtrundgang.
Auf der Homepage des Photoclub Reutlingen könnt ihr unter anderem auch die Galerien einzelner Mitglieder einsehen. Über diesen Link gelangt ihr direkt zu meinen Galerien.