An der Schärenküste

17. und 18. August 2021, Källbukten: Unweit der Stelle, wo der Götakanal die Ostküste erreicht, fuhren wir von Söderköping aus hinaus in den Schärengarten, der sich vor St. Anna weit in die Ostsee hinein erstreckt. Der erste Campingplatz, den wir anfuhren, überzeugte uns so, dass wir blieben.

Am späten Nachmittag zog ein heftiges Gewitter mit ergiebigem Platzregen auf. Nach dem Regen hing Nebel zwischen den bewaldeten Schären und die untergehende Sonne zauberte daraus eine ganz besondere Lichtstimmung.

Anderntags ging es dann mit Kajak und Kamera hinaus in den Schärengarten. Die unzähligen kleinen und kleinsten Inselchen wollten erkundet sein.

Auf den ersten Blick gewinnt man den Eindruck, als wären alle Schären mit Wochenendhäusern bebaut. Ganze Ferienhaussiedlungen überziehen die felsige Inselwelt in lockerer Bebauung.

Die meist idyllisch gelegenen Anwesen täuschen allzu gerne darüber hinweg, dass es hier nicht um eine heile Welt, sondern um die totale Zersiedelung einer sensiblen Landschaft geht. Schön ist es dennoch und das ist wohl das Problem.

Die Bebauung der Schären beschränkt sich auf den festlandsnahen, bewaldeten Bereich. Je näher man dem offenen Meer kommt, desto weiter geht die Bewaldung zurück. Schließlich ragen nur noch kahle Inseln aus dem Wasser.


7 Gedanken zu “An der Schärenküste

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