Einfach niedlich

Neulich hatte ich die Gelegenheit bei der Schwabenlamm Schäferei in Heroldstatt einen Blick ins „Wochenbett“ zu werfen. Von Mai bis Dezember beweiden deren 600 Merinolandschafe (Württemberger Schaf) die Kalkmagerwiesen auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Münsingen auf der Schwäbischen Alb. In dieser Zeit bietet der Stall viel Platz für Muttertiere kurz vor oder nach dem Ablammen.

Ohne die Auen (Muttertiere) ginge hier natürlich nichts, doch die Hauptrolle spielen eindeutig die frisch geborenen Lämmer.

Wie an der eingetrockneten Nabelschnur zu sehen, waren die Lämmer erst wenige Tage alt. Alle waren quicklebendig und überaus neugierig. Sie kauten zwar bereits auf dem Stroh herum, doch Muttermilch war natürlich noch ihre Hauptnahrung.

Die Schäferei dient auf der Schwäbischen Alb auch der Landschaftspflege. Ohne sie würden die Magerwiesen verbuschen und damit die alte Kulturlandschaft mit ihren Offenflächen verschwinden.

Info zur Aufnahmetechnik: Wegen der schwierigen Belichtungsverhältnisse im Stall wurden alle Aufnahmen mit ISO 1600 und Blende 5,6 aufgenommen. Die Belichtungszeit schwankte je nach Situation zwischen 1/125 und 1/400 Sekunde. Kamera: Canon R6 mit dem alten Standardzoom 24-105 mm. Wer hätte vor 10 Jahren geglaubt einmal mit ISO 1600 derart detailreiche und farbechte Bilder zu machen?

wechselhaft

Egal bei welchem Wetter, die Salmendinger Kapelle ist immer ein Bild wert. Nach stürmischer Nacht zieht das Sturmtief bei Tagesanbruch ab.

Die Sonne hatte keine Chance

Bilder von Raureif und Sonnenharfen, die sich im Astwerk der Bäume auffächern, standen heute auf dem Programm. Die angekündigte Wetterlage sollte dies ermöglichen. Wünsche kann man ja mal anmelden, doch was man bekommt steht auf einem anderen Blatt.

Bei uns war wieder einmal die Nebelgrenze. Doch nur wenige Meter tiefer waberten die Schwaden. Im Wiesaztal stieg der Nebel auf und der Durchbruch der Sonne schien unmittelbar bevorzustehen. Also Kamera fertigmachen und los.

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Doch der Nebel zeigte sich hartnäckig. Nach einiger Zeit beschloss ich, mein Glück in den höher gelegenen Streuobstwiesen zu versuchen.

Hier war der Raureif ausgeprägt und die Sonne ließ sich schon fast erahnen. Doch ihr unentschlossenes Auftreten konnte den Nebel nicht wirklich beeindrucken. Der war heute einfach nicht zu bezwingen.

Am Scheideweg

Im Herbst befindet sich das Wetter häufig am Scheideweg zwischen gut oder schlecht, lauem Lüftchen oder heftigem Sturm, gleißendem Licht oder trüb verhangenen Regentagen, leuchtend bunten Farben oder düster grauer Nebelsuppe. Doch alles gehört zum Herbst und macht ihn zu dem was er ist, eine tolle, stimmungsvolle und abwechslungsreiche Jahreszeit.

Herbstabend im Kirschenfeld

Die Streuobstwiesen am Albtrauf sind für ihre Kirschenfelder bekannt, doch auch Birnbäume und Linden sind hier zu finden.

In warmen Rot- und Gelbtönen leuchtet das letzte Laub der Kirschbäume in der Abendsonne des Spätherbstes.

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Auch der Schneeball hat inzwischen sein herrliches Herbstkleid angelegt.

Die alten Kirschbäume, kurz vor dem Zusammenbruch, untermalen die herbstliche Abendstimmung.

Gütersteiner Wasserfall

Unweit des Uracher Wasserfalls, am Ende des Maisentals, stürzt der Gütersteiner Wasserfall über unzählige kleine Sinterterrassen in die Tiefe. Ausgangspunkt für die kleine Wanderung zum Wasserfall ist der Wanderparkplatz „Uracher Wasserfall“. Von Metzingen her kommend, ist das Hinweisschild direkt an der B 28 am Rande von Bad Urach nicht zu übersehen. Der Weg führt dann entlang des Maisentals zum Albtrauf. Unterwegs passiert man das Vorwerk Güterstein, einen Gestütshof des Landgestüts Marbach.

Danach nimmt die Steigung zu. Wenn der Weg so aussieht, wie auf dem nachfolgenden Bild, kann man davon ausgehen, dass sich der Besuch lohnen wird.

Der Gütersteiner Wasserfall ist zweigeteilt. Im oberen Teil fällt und rieselt das Wasser über Tuffsteinablagerungen und Moose in einen kleinen, gefassten See.

Das aus dem See überlaufende Wasser fließt über den Wanderweg. Während ein Teil des Wassers über Sinterterrassen ins Tal stürzt, läuft ein zweiter Teil über eine Kalktuffnase beachtlicher Länge, die sich im Laufe der Zeit durch Versinterung gebildet hat.

In einer Rinne schießt das Wasser auf eine Abrisskante zu und stürzt dann in mehreren Stufen zu Tal.

Bei ausreichend Wasser ist der Gütersteiner Wasserfall zu allen Jahreszeiten ein lohnendes Ziel. Unproblematisch lässt er sich auch in eine Rundwanderung zum Uracher Wasserfall und zur Burgruine Hohen Urach einbauen.

Wieder weiß!

Am Sonntag hatte es noch gut 15 Grad, aber ein neuerlicher Schwall polarer Kaltluft zeigte dem Frühling, dass der Winter noch immer nicht aufgegeben hat.

Die Tulpen trugen schwer unter der Last des Schnees, der über Nacht gefallen war.

Erst am Nachmittag zog sich der Schnee an den Albtrauf zurück und verwandelte Hölderlins blaue Mauer in eine weiße Wand.

Blick von der First auf den Filsenberg

Öschingen mit Filsenberg und Bolberg

Auf der First