Schwenninger Moos

Das Schwenninger Moos ist ein Hochmoor bei Villingen-Schwenningen. Es liegt auf der europäischen Wasserscheide, denn es gilt als Quellgebiet des Neckars, dessen Wasser über den Rhein der Nordsee zufließt und des Talbachs, der sein Wasser über die Brigach im die Donau einbringt, die ins Schwarze Meer mündet. Der Vollständigkeit wegen muss aber gesagt werden, dass auch ein Teil des Donauwassers über die Versickerungsstellen bei Immendingen und Fridingen dem Rhein zugeführt wird.

Heute ist das Schwenninger Moos Naturschutzgebiet. Durch ein ganzes Bündel an Maßnahmen wurde das Hochmoor stabilisiert. Über einen lohnenswerten Rundweg (ca. eine Stunde Gehzeit) kann das Moor besichtigt werden.

Der Weg durchs Moor eröffnet tolle Einblicke in eine bizarre Landschaft zwischen Himmel und Erde.

später Schnee

Sonntag, 21.04.2024

Heute in der Früh, von Sonnenaufgang konnte keine Rede sein, kamen dicke Flocken vom Himmel. Also schnell die Kamera geschnappt und raus in die Streuobstwiesen.

Leider ließ der Schneefall schon bald wieder nach und die Flocken wurden immer kleiner.

Dennoch, die Landschaft wirkte wie verzaubert!

Märzenbronnen

Der Märzenbronnen ist ein temporärer See auf der Alb bei Salmendingen. Die Bezeichnung verdeutlicht den Klimawandel, der auch vor der Schwäbischen Alb keinen Halt gemacht hat. Früher gab es auf der Albhochfläche schneereiche Winter und Frost bis ins Frühjahr hinein. Erst als im März der Schnee schmolz, sammelte sich bei Salmendingen das Schmelzwasser in einer Senke. Deshalb die Bezeichnung „Märzenbrunnen“. Schuld daran ist die dort anstehende Weißjura-Beta-Schicht. Diese lässt das Wasser nur langsam versickern.

Seit vielen Jahren schon bildet sich dieser temporäre „Stausee“ häufig bereits um den Jahreswechsel herum aus. Da der Wärmeeinbruch in dieser Zeit, wie auch in diesem Jahr, in der Regel mit starken Regenfällen verbunden ist, füllt sich der See schnell. Bis zu 25.000 qm Wasser können sich in diesem natürlichen Rückhaltebecken sammeln und veranlassen ganz eifrige Zeitgenossen zum Bootfahren und Baden. Selbst Kiter waren hier schon zu sehen. Und wenn der See gefriert, ist Schlittschuhlaufen angesagt.

Heute bei Sonnenaufgang war das Wetter leider recht windig. Da half selbst eine Belichtungszeit von 3 Minuten nichts, das Spiegelbild des Kornbühls war einfach nicht in den See zu bewegen. Ein Grund mehr, um wiederzukommen.

Winterträume

Die Bergbahn am Füssener Jöchle in Grän (Tannheimer Tal) bringt Skifahrer und Wanderer in wenigen Minuten von ca. 1200 m zur Bergstation auf über 1820 m Höhe. Letzten Samstag war dies die Fahrt in eine traumhafte Winterlandschaft.

Doch diese weiße Pracht währte nicht lange. Nach dem Wärmeeinbruch am Sonntag sind die Bäume bereits wieder schneefrei.

Rätselhaft

Bei diesen Bildern handelt es sich um die Schlieren von Pollen, wahrscheinlich von Kiefern oder Fichten. Diese haben bei Windstille in der Bucht eines Fjordes die schwache Oberflächenströmung abgebildet. Der später einsetzende Wind zerstörte diese abstrakten Kunstwerke.