Marstal – AErö

Die letzten Kilometer bis Marstal verläuft die Straße entlang der steil abfallenden Küstenlinie. Immer wieder sah man Angler ihren Haken baden, doch der Erfolg hielt sich in Grenzen.

Marstall, die größte Stadt AErös, war schon immer die Stadt der Arbeit, während AErököbing die des Handels war. Über mehr als hundert Jahre ist Marstal der Heimathafen einer der größten Handelsflotten Dänemarks gewesen. In ihrer Blütezeit umfasste die Flotte rund 300 Schiffe, die überwiegend auch in Marstal gebaut wurden. Noch heute zeugen die Navigationschule, das Schifffahrtsmuseum und eine Schiffswerft von dieser großen seefahrerischen Tradition.

Das Schifffahrtsmuseum zeigt in seinem Außenbereich am historischen Ort, wie die Holzschiffe früher auf Kiel gelegt wurden. Zahlreiche Holzboote veranschaulichen deren Vielfalt und Entwicklung bis heute.

In der heutigen Werft werden noch immer Schiffe gebaut, doch einen wesentlichen Teil der Arbeit macht die Wartung, Reparatur und Restaurierung älterer Boote aus.

Bei Sonnenaufgang am Strand entlangzulaufen, ist ein besonderer Genuss. Die Stimmung ist einfach grandios.

Mit dieser Einschätzung bin ich nicht alleine. In Dänemark trifft man überall auf hartgesottene „Frühbader“, meist Frauen. Nach kurzem Eintauchen in die kalten Fluten ist der Badespaß schon wieder vorbei. Es geht ja nicht um den Sport, sondern um die Stärkung der Widerstandskräfte.

Am Fährhafen geht es die meiste Zeit des Tages geruhsam zu. Nur kurz bevor die Fähre ankommt, erwacht die Szenerie und es kommt so etwas wie Hektik auf.

Doch die Zweitakterfreunde aus Langeland, die vom Wochenendausflug auf ihre Insel zurück wollten, konnte selbst die Ankunft der Fähre nicht aus der Ruhe bringen.

flaschengrüner Traum

Die Salza fließt durch die Kalkalpen der nördlichen Steiermark (Österreich). Mit ihrem flaschengrünen Wasser hat sie traumhafte Landschaften geformt. Der Wildalpener Talabschnitt zählt zu den größten Naturschutzgebieten Österreichs. Im Verbund mit anderen Naturschutzgebieten bildet die Salza einen bedeutenden Biosphärenkorridor, der von Wien im Osten bis zum Dachsteinmassiv im Westen reicht.

Pragser Wildsee

Der Pragser Wildsee ist einer jener Bergseen von denen die Einheimischen behaupten, dass er der schönste im ganzen Alpenraum sei. Zutreffend ist, dass es sich um einen Bergsee in herrlicher Lage handelt, der tunlichst nur außerhalb der Saison besucht werden sollte.

Eine Bootsfahrt auf dem Bergsee ist nicht nur bei Brautpaaren begehrt. Diese stehen am Bootsverleih bereits vor 8 Uhr am Morgen bereit und warten auf ihr reserviertes Zeitfenster für das ultimative Fotoshooting. Ob Amerikaner, Asiaten oder Europäer, es werden keine Kosten gescheut, um in den Hafen der Ehe einzulaufen. Wer aber an einem wärmenden Umhang für die Braut gespart hat, startet zitternd ins Eheglück.

Der Pragser Wildsee liegt auf knapp 1500 m Höhe. Der spektakuläre Blick über den See wird vom gewaltigen Massiv des Seekofels beherrscht, der in der Südtiroler Sagenwelt das Tor zur Unterwelt markiert. Das aus vier einzelnen Hochformatbildern zusammengesetzte Panorama vermittelt die beeindruckende Lage dieses vielgerühmten Bergsees.

Wilde Kirschen

Im zeitigen Frühjahr stehen an den Waldrändern oberhalb des Kochertals die wilden Kirschbäume in voller Blüte. Diese Aufnahmen entstanden oberhalb des Städtchens Ingelfingen.

Mit ihrer überschäumenden Blütenbracht, aber doch filigran, lodern sie durch die noch kahlen Wälder gen Himmel.

verzaubert

Es ist gerade mal eine gute Woche her, da lag die Albhochfläche unter einer geschlossenen Schneedecke und die Hasen mussten sich durch Schneeverwehungen kämpfen. Auch die Traufhänge waren bis hinab in die Tallagen verschneit, die Bäume überzuckert. Traut man dem Wetterbericht, so war dies nicht der letzte Schnee.

endlich …

Ein Winter ohne Schnee ist … keiner. Dabei sind wir ja wirklich nicht mehr anspruchsvoll und freuen uns bereits über 15 cm Neuschnee. Die gab es dieser Tage. Und schon sieht die Kuppenalb ganz anders aus. Da lohnte sich der kurze Fototrip vor dem Frühstück am Sonntag.

Die Stuhlsteige

Die Stuhlsteige verbindet Pfullingen am Albtrauf mit Genkingen auf der Albhochfläche. Auf 7 km Länge überwindet sie die 330 Höhenmeter des Steilabfalls. Ich fotografierte die „Passstraße“ von einem vorgeschobenen Schwammriff des 825 m hohen Wackersteins. Dieser Aussichtsfels liegt an der Traufkante direkt gegenüber der Stuhlsteige.

Mein Ziel war, die Strecke so aufzunehmen, dass sie trotz der Bewaldung auf der gesamten Länge weitgehend ausgeleuchtet wird. Dazu mussten die Bäume bereits etwas Laub abgeworfen haben, damit sie lichtdurchlässig wurden. Die Herbstfärbung sollte aber erkennbar sein.

Darüber hinaus gab es noch einiges zu bedenken und auszutüfteln:

  • Es musste bereits so dunkel sein, dass die Lichtspuren deutlich erkennbar wurden aber noch hell genug, dass die Lichter nicht überstrahlten.
  • Wegen der relativ großen Entfernung mussten möglichst viele Fahrzeuge unterwegs sein, um möglichst viel Licht auf die Strecke zu bringen. Deshalb war die Zeit des Berufsverkehrs naheliegend.
  • Zur Befahrung des dargestellten Streckenabschnitts benötigt ein Fahrzeug ca. 2 Minuten. Um eine möglichst gleichmäßige Ausleuchtung zu erhalten, sollt die Belichtungszeit deshalb mindestens 2 Minuten betragen. Versuche ergaben bei 10 Minuten Belichtungsdauer das gewünschte Ergebnis. Hierzu wurde ein ND-Filter eingesetzt.
  • Der große Helligkeitsunterschied zwischen dem Abendhimmel und den schattigen Waldhängen musste ausgeglichen werden. Dies machte den Einsatz eines Grauverlauffilters (GND 0.9) erforderlich.