Gegen Aggression, für Selbstbestimmung

Ich bin Hobbyfotograf. Das heißt, ich musste mein Geld noch nie mit Fotografieren verdienen. Dennoch fotografiere ich leidenschaftlich gerne und mit dem Anspruch, mich qualitativ zu verbessern. Meine erste Spiegelreflexkamera kaufte ich mir mit 16 Jahren vom Lohn meines ersten Ferienjobs, eine EXAKTA VX 1000. Wichtig für mich waren auch die kreativen Stunden in der Dunkelkammer. Ob SW, Farbe, Dia oder graphische Verarbeitung von Planfilmen, alles wurde erpobt und praktiziert. Hängen blieb ich dann beim Dia. Noch ohne eingebauten Belichtungsmesser und ohne Programmautomatik im jeweiligen Moment die Aufnahme richtig auszubelichten war in dieser Zeit neben der Bildgestaltung noch eine echte Herausforderung, denn anschließende Korrekturmöglichkeiten gab es keine. Der Umstieg auf die digitale Fotografie erfolgte bei mir nicht freiwillig. Als mir bei einer Reise durch Namibia meine Fotoausrüstung mit meiner geliebten Canon 100 gestohlen wurde, brach das digitale Zeitalter über mich herein. Meine fotografische Entwicklung geht auf zwei scheinbar gegensätzliche, sich aber trefflich ergänzende Wurzeln zurück, der Landschafts- und der Sportfotografie. Bei der fotografischen Aufarbeitung von Wildwasserexkursionen verschmolzen beide Bereiche zu einer Einheit. Über die Reisefotografie erweiterte sich mein Spektrum um die Tierfotografie und die Menschen, die auch in meinen Reisen eine immer größere Bedeutung erhielten. Heute zählt für mich die Street- und Portraitfotografie zu den größten Herausforderungen.


Das Bild besteht aus drei übereinander angeordneten Querformataufnahmen. Damit gelang es die „Halle“ der Trollkirche in ihrer gesamten Höhe und Breite abzulichten und die extremen Helligkeitsunterschiede zwischen dem Tageslicht und dem Höhleninneren auszugleichen.

Nein, es handelt sich weder um die Himmelsscheibe von Nebra noch um einen archäologischen Fund, der belegt, dass sich bereits die Neandertaler mit der Plattentektonik befasst haben. Es ist schlicht eine vereiste Pfütze, die ich beim morgendlichen Spaziergang auf dem Feld entdeckte. An anderer Stelle hatte ein Traktor seine Spuren hinterlassen.


Egal bei welchem Wetter, die Salmendinger Kapelle ist immer ein Bild wert. Nach stürmischer Nacht zieht das Sturmtief bei Tagesanbruch ab.


Bilder von Raureif und Sonnenharfen, die sich im Astwerk der Bäume auffächern, standen heute auf dem Programm. Die angekündigte Wetterlage sollte dies ermöglichen. Wünsche kann man ja mal anmelden, doch was man bekommt steht auf einem anderen Blatt.
Bei uns war wieder einmal die Nebelgrenze. Doch nur wenige Meter tiefer waberten die Schwaden. Im Wiesaztal stieg der Nebel auf und der Durchbruch der Sonne schien unmittelbar bevorzustehen. Also Kamera fertigmachen und los.

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Doch der Nebel zeigte sich hartnäckig. Nach einiger Zeit beschloss ich, mein Glück in den höher gelegenen Streuobstwiesen zu versuchen.


Hier war der Raureif ausgeprägt und die Sonne ließ sich schon fast erahnen. Doch ihr unentschlossenes Auftreten konnte den Nebel nicht wirklich beeindrucken. Der war heute einfach nicht zu bezwingen.





Am frühen Morgen, der Berufsverkehr hat bereits begonnen und die Straßenlampen sind erloschen, da macht die alte Tankstelle mit ihrer Beleuchtung auf sich aufmerksam.

Die Schwäbische Alb bietet bei jedem Wetter herrliche Motive.


