Das Museum Brandhorst befasst sich mit bedeutenden künstlerischen Positionen und zukunftsweisenden Themen der Gegenwartskunst seit 1960. Mit seiner Eröffnung im Jahr 2009 wurde das Spektrum des Münchner Kunstareals um diesen eindrucksvolle Bau erweitert. Die Außenhaut wirkt wie ein abstraktes Gemälde. Damit ist es den Berliner Architekten Sauerbruch Hutton gelungen, auf die Bedeutung des Gebäudes als Kunstmuseum aufmerksam zu machen.

Die Fassade besteht aus verschiedenen Schichten, die unterschiedliche Funktionen erfüllen. Vor der Fassadenfläche wurden 36 000 einzelne Keramikflächen vertikal angebracht. Sie sind in 23 verschiedenen Farben glasiert und teilen sich in drei Familien unterschiedlicher Farbigkeit und Tonalität auf.



So entsteht der optische Eindruck, das Haus bestehe aus drei ineinander verzahnten Einzelvolumen.

Aus der Ferne gesehen vereinen sich die Farbgruppen zu einem neutralen Farbton. Aus der Nähe betrachtet löst sich jedes dieser Felder wiederum in seine unterschiedlichen Einzelfarben auf.

Raffiniert! Mir wird ein wenig schwindlig beim Betrachten der Fassade auf dem ersten Bild.
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Das passt doch zur zeitgenössischen Kunst! 😉
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Lieber Horst,
die Fassade des Museums Brandhorst wirkt sehr belebend in den sonst von weiß bis grau umgebenen Hausfassaden. Sie wirkt vor allem je nach Lichteinfall anders (hier ein kleines Beispiel: https://adobe.ly/3ZDrCid). Gut gefällt mir deine minimalistische Sichtweise. Liebe Grüße Jürgen
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Lieber Jürgen, herzlichen Dank für deinen Kommentar. Ja, diese Fassade lebt. Bei meinem Besuch war es meist ziemlich trübe. Das hat insbesondere die Wiedergabe der Pastelltöne begünstigt. Sonneneinstrahlung wie in deinem Beispiel, führt natürlich an dem intensiv eingefärbten Fassadenabschnitt zu völlig anderen Resultaten. Liebe Grüße Horst
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Ja, die Fassade des Brandhorst ist wirklich ein geniales Kunstwerk. Tolle Perspektiven hast du gefunden!
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Herzlichen Dank! Bei der Fassade war das kein Kunststück.
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