Monteriggioni

Schon mehrfach fuhren wir auf der Schnellstraße nach Siena an der beeindruckenden Kulisse von Monteriggioni vorbei, diesmal wollten wir die mittelalterliche Burganlage endlich besichtigen.

Obiges Bild hatte ich bereits am Vorabend aufgenommen. Als ich die Anlage am Morgen betrat, waberte noch der Nebel über die Dächer, doch bald schon setzt sich die Sonne durch und sorgte für einen ungetrübten Blick.

Siena errichtete diese Befestigungsanlage von 1213 bis 1219 als vorgeschobenen Beobachtungsposten, um die Grenze zur Republik Florenz besser im Blick zu behalten. In der Folgezeit kam es zwischen den Stadtstaaten wiederholt zu kriegerischen Auseinandersetzungen. Die kreisförmige Befestigungsanlage mit einem Durchmesser von 172 m umschließt den historischen Stadtkern. Heute sind noch 11 von 14 Wehrtürmen der Stadtmauer nahezu vollständig erhalten und verleihen der Anlage ihr charakteristisches Erscheinungsbild.

Die Bebauung im Innern wird von der Kirche Santa Maria Assunta beherrscht, die nach Fertigstellung der Befestigungsanlage am Marktplatz errichtet wurde. Im Haus daneben ist ein Museum untergebracht. Alle anderen Gebäude werden als Läden oder Kneipen genutzt, etwas anderes ist auch kaum zu erwarten.


2 Gedanken zu “Monteriggioni

  1. Lieber Horst, solch dramatische Wolkenbilder sind am Besten geeignet, Burganlagen oder Stadtbefestigungen wieder zu geben. Da denk ich sofort an den kriegerischen Aspekt dieser Anlagen. Top. Liebe Grüße Jürgen

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