Strandfüchse

Im Parco della Maremma liegt der öffentliche Badestrand Marina di Albarese. Bereits bei Ankunft am Parkplatz  und im Picknickbereich weisen Schilder darauf hin, dass man Füchse nicht füttern solle. Kaum, dass wir an einem Tisch sitzend unser Vesper ausgepackt hatten, entdeckten wir im angrenzenden Kiefernwald den ersten Rotfuchs. Dieser hatte sich offensichtlich an die Menschen gewöhnt und hatte bereits gelernt, dass man bei den Zweibeinern wesentlich einfacher zu seiner Nahrung kommt, als durch Jagd oder im Hühnerhof um die Ecke. Auch wenn der Fuchs stets vorsichtig blieb, hatte er offensichtlich gegen ein Fotoshooting nichts einzuwenden. Es dauerte auch nicht lange, bis er von anderen Besuchern gefüttert wurde. Später am Strand begegnete ich noch einem anderen Gesellen. Der besuchte die Badegäste in deren Schutzhütten aus Treibholz und luchste ihnen das Vesper ab.

Die Marina di Albarese ist für die „Schutzhütten“ aus Treibholz bekannt. Diese ziehen sich über Kilometer am Strand entlang und bieten nicht nur Badegästen Schutz.

Die Umgebung des Parco della Maremma und die Ebene um Grosseto sind für ihre zahlreichen Alleen bekannt.

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2 Gedanken zu “Strandfüchse

  1. Hallo,
    bereits letztes und auch dieses Jahr besuche ich mit meiner Familie die Maremma Gegend, unter anderem aus fotografische Sicht. Letztes Jahr hatte ich wenig Glück beim wandern durch den Nationalpark am Meer. Ein schönes Fuchs Foto ist und bleibt ein kleiner Traum von mir, aber hier soll es sie gar nicht so selten geben. Euer Blog ist ein wunderbares Beispiel dafür. Hättet ihr einen Tipp, wo man die größten Chancen hat? Die Füchse hier sollen relativ zutraulich sein, aber trotzdem ist es natürlich ein sehr weitläufigesgebiet und letztlich bleibt es natürlich Glückssache. Ich wäre sehr dankbar für einen heißen Tipp! Herzliche Grüße und gutes Reisen, Christian

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    1. Hallo Christian,
      wir besuchen gerne den langgezogenen Strand „Marina di Albarese“. Dort hatten wir allerdings auch erst einmal das Glück diese Füchse zu beobachten. Den Informationstafeln nach zu urteilen sind sie jedoch häufig am Rande des Parkplatzes anzutreffen und kommen auch an den Strand um Futter zu erbetteln oder zu ergaunern. Das Problem entsteht offensichtlich daraus, dass die Tiere von den Besuchern gefüttert werden. Die Füchse haben gelernt, dass es bei deb Besuchern essbares gibt und klauen inzwischen in unbeobachteten Momenten das Essen aus der abgelegten Tasche.
      Euch viel Glück bei der „Fuchsjagd“!
      Horst

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