Rose_hat_einen_Vogel

Donnerstag, 09.02.2017

Unser heutiges Etappenziel war Phillip Island, bekannt für die Pinguinparade. Trotz der ca. 400 km Fahrstrecke vorbei an Melbourne, wählten wir anfangs eine unbefestigt Straße durch den Regenwald des Great Otway Nationalparks. Ein Abstecher, der sich lohnte.img_4628b

Zurück auf der Great Ocean Road, legten wir in Kennett River eine kurze Pause ein, um nochmals nach Koalas Ausschau zu halten. Doch als wir unweit des Parkplatzes auf eine Gruppe stießen, in der Menschen und Vögel um die Wette kreischten, war Programmänderung angesagt. Rose kaufte sich auch Vogelfutter und tat es der kleinen Chinesin gleich.img_4631b

Sobald die Großsittiche den Futterbeutel erblickten, war auf beiden Seiten Begeisterung angesagt.

Und so wurde, was mancher schon lange befürchtete, zumindest kurzzeitig zur Gewissheit, Rose hatte nicht nur einen Vogel!

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Mit anderen Vögeln, den Zwergpinguinen auf Phillip Island, hatten wir weniger Glück. Die Pinguinparade entpuppte sich als eine groß aufgezogene „Touristenfalle“ auf die wir gerne verzichten konnten.

GreatOceanRoad

Am Dienstag, 07. Februar, saßen wir um 6:30 Uhr bereits wieder im Flieger, diesmal in Richtung Melbourne. Gegen 10 Uhr übernahmen wir dort unseren Kleinwagen und machten uns bei tief hängender Bewölkung auf den Weg in Richtung Great Ocean Road. Trotz des schlechten Wetters, erlebten wir eine Fahrt entlang beeindruckender Küstenlandschaften. Schlag 6 Uhr abends erreichten wir unser Quartier für die nächsten zwei Tage, Blue Johanna Cottages. Wir wurden herzlich empfangen und hatten sofort das Gefühl, zuhause angekommen zu sein.

Am nächsten Morgen machten wir uns auf den Weg, zum spektakulären Abschnitt der Great Ocean Road. Das Wetter hatte über Nacht umgeschlagen und bescherte uns strahlend blauen Himmel. Den Sonnenbrand gab es gratis dazu.

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Am Nachmittag unternahmen wir auf dem Rückweg noch einen Abstecher zum Cap Otway, das für seinen Koalabestand bekannt ist. Wir hatten Glück und sahen die Kerle, wie sie es sich in ihren Astgabeln bequem machten. Doch es war nicht einfach, sie ordentlich aufs Bild zu bekommen und noch schwieriger war es, sie zu entdecken. Doch da half eine alte Safariweisheit weiter: Wo ein Fahrzeug steht, ist der Löwe nicht weit. So entwickelte sich die Fotopirsch nach den Koalas zu einem geselligen Ereignis.

In derselben Region trafen wir auf ausgedehnte Flächen abgestorbener Eukalyptuswälder. Die Bäume reckten ihre weißen Gerippe in den blauen Himmel. Ein Anblick von bedrückender Ästhetik.

Strandfüchse

Im Parco della Maremma liegt der öffentliche Badestrand Marina di Albarese. Bereits bei Ankunft am Parkplatz  und im Picknickbereich weisen Schilder darauf hin, dass man Füchse nicht füttern solle. Kaum, dass wir an einem Tisch sitzend unser Vesper ausgepackt hatten, entdeckten wir im angrenzenden Kiefernwald den ersten Rotfuchs. Dieser hatte sich offensichtlich an die Menschen gewöhnt und hatte bereits gelernt, dass man bei den Zweibeinern wesentlich einfacher zu seiner Nahrung kommt, als durch Jagd oder im Hühnerhof um die Ecke. Auch wenn der Fuchs stets vorsichtig blieb, hatte er offensichtlich gegen ein Fotoshooting nichts einzuwenden. Es dauerte auch nicht lange, bis er von anderen Besuchern gefüttert wurde. Später am Strand begegnete ich noch einem anderen Gesellen. Der besuchte die Badegäste in deren Schutzhütten aus Treibholz und luchste ihnen das Vesper ab.

Die Marina di Albarese ist für die „Schutzhütten“ aus Treibholz bekannt. Diese ziehen sich über Kilometer am Strand entlang und bieten nicht nur Badegästen Schutz.

Die Umgebung des Parco della Maremma und die Ebene um Grosseto sind für ihre zahlreichen Alleen bekannt.

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Herbstlicht

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Die Alb hat zu jeder Jahreszeit ihre Reize aber der Herbst zaubert ganz besondere und ganz unterschiedliche Stimmungen.

Salmendinger Kapelle: Vom Parkplatz an der K7161 führt ein steiler Kreuzweg zur Salmendinger Kapelle hinauf auf den 886 m hohen Kornbühl. Die schönsten Momente erlebt man hier früh morgens, wenn sich das Licht der aufgehenden Sonne vorsichtig über die Kuppen der Albhochfläche in die flachen Täler zu tasten beginnt. Ungestört kann man zu dieser Zeit die tolle Rundumsicht genießen. Bei klarer Sicht lässt sich am Horizont sogar das Zugspitzmassiv erkennen.

Lochen: Der Parkplatz am Lochenpass ist ein idealer Ausgangspunkt für vielfältige Unternehmungen. Ob bei einem sonntäglichen Spaziergang oder bei ausgedehnten Wanderungen, von hier aus lässt sich bequem die landschaftlich besonders reizvolle Region um den 963 m hohen Lochenstein erschließen. Der gespaltene Fels mit 1000 m und der Plettenberg mit 1002 m zählen zu den höchsten Erhebungen der Schwäbischen Alb. Wie überall am Albtrauf, so zaubert auch hier die Herbstfärbung ein wahres Feuerwerk.

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Toscana

Im September verbrachten wir zwei enspannte Wochen in der Toscana.

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Die Sprayer von Istanbul

Das alte Quartier, das sich unterhalb vom Galataturm entlang dem Goldenen Horn erstreckt, ist den Bodenspekulanten ausgeliefert. Trotz katastrophaler Zustände wohnen in den vom Zerfall bedrohten Häusern noch immer Menschen. Die Sprayer haben dem Quartier ein Stück weit die Tristesse genommen und ihm eine neue Identität gegeben. Damit wurde das Leben im Quartier etwas erträglicher.

 

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