Ich bin Hobbyfotograf. Das heißt, ich musste mein Geld noch nie mit Fotografieren verdienen. Dennoch fotografiere ich leidenschaftlich gerne und mit dem Anspruch, mich qualitativ zu verbessern. Meine erste Spiegelreflexkamera kaufte ich mir mit 16 Jahren vom Lohn meines ersten Ferienjobs, eine EXAKTA VX 1000. Wichtig für mich waren auch die kreativen Stunden in der Dunkelkammer. Ob SW, Farbe, Dia oder graphische Verarbeitung von Planfilmen, alles wurde erpobt und praktiziert. Hängen blieb ich dann beim Dia. Noch ohne eingebauten Belichtungsmesser und ohne Programmautomatik im jeweiligen Moment die Aufnahme richtig auszubelichten war in dieser Zeit neben der Bildgestaltung noch eine echte Herausforderung, denn anschließende Korrekturmöglichkeiten gab es keine.
Der Umstieg auf die digitale Fotografie erfolgte bei mir nicht freiwillig. Als mir bei einer Reise durch Namibia meine Fotoausrüstung mit meiner geliebten Canon 100 gestohlen wurde, brach das digitale Zeitalter über mich herein.
Meine fotografische Entwicklung geht auf zwei scheinbar gegensätzliche, sich aber trefflich ergänzende Wurzeln zurück, der Landschafts- und der Sportfotografie. Bei der fotografischen Aufarbeitung von Wildwasserexkursionen verschmolzen beide Bereiche zu einer Einheit. Über die Reisefotografie erweiterte sich mein Spektrum um die Tierfotografie und die Menschen, die auch in meinen Reisen eine immer größere Bedeutung erhielten. Heute zählt für mich die Street- und Portraitfotografie zu den größten Herausforderungen.
Der Herbst wird in der Regel ja mit dem Ende und nicht mit dem Neuanfang in Verbindung gebracht. Ich denke, dass es sich hier um ein romantisch verklärtes Vorurteil handelt. Vieles beginnt im Herbst auch neu.
Der erste Bodennebel
Der erste Reif
Die erste Nebelsuppe
Der erste Schnee
Vielleicht bestand der Goldschatz der Argonauten ja nur aus Blattgold? Dies würde jedenfalls diese Story wesentlich entspannen und Medeas Verrat wäre überflüssig, denn schwimmendes Blattgold lässt sich im Herbst leicht „einfangen“. Ein Versuch:
Die Bilder von Schafherden auf sonniger Heide kennt jeder. Doch Schafe weiden auch im Herbst bei jedem Wetter.
Herbst ist mehr als buntes Laub! Und genau diese Vielfalt macht den Herbst zu einer tollen Jahreszeit!
Nur wenige Zuschauer, hatten sich am Nachmittag des 27.09.2019 auf dem Startgelände für die Deutschen Meisterschaften der Heißluftballonfahrer in Pforzheim eingefunden. Dicht gedrängt passten wir gerade noch unter das Zeltdach beim Eingang, um vor dem prasselnden Regen Schutz zu suchen. Der Lauf zum German Cup war bereits abgesagt und die Entscheidung für den Lauf zur Deutschen Meisterschaft stand auf der Kippe. Noch regnete es in Strömen, als die Nachricht durchgegeben wurde, dass der Wettbewerb stattfindet. Bald fuhren die ersten Mannschaften mit ihren Gespannen auf die hoch über Pforzheim gelegene Wiese und warteten gespannt auf das Einholen der roten Flagge. Die Gelassenheit aller Beteiligten war grandios, doch dann ging es plötzlich schnell: Briefing, Aufbauen und grüne Flagge für die Startfreigabe.
Die Vorbereitungen für den Start überzeugten mit viel Routine, doch der nach wie vor kräftige Wind verlangte auch den vollen Körpereinsatz.
Als die letzten Ballone aufstiegen, verschwanden die ersten bereits am Horizont.
Doch die Veranstalter hatten mehr zu bieten. Abgesehen von zahlreichen Ständen gab es auch ein Beiprogramm. Zum Beispiel präsentierten Jugendliche Modellballone, die exakt gleich arbeiten wie ihre großen Geschwister. Und dies alles vor der unwirklichen Kulisse eines herrlichen Sonnenuntergangs, den so heute keiner mehr erwartet hatte.
Nach Beendigung ihres Wertungsfluges kamen die Teams zurück auf den Platz und bauten nochmals ihre Ballone oder zumindest Korb und Brenner auf. Zum Abschluss des Tages stand das Ballonglühen auf dem Programm, ein farbenfrohes, phantastisches und beeindruckendes Spektakel, das man einmal erlebt haben muss.
Kaum eine Naturerscheinung fasziniert die Menschen so sehr wie das Nordlicht. Nach einjähriger Vorbereitung machte ich mich Ende Februar 2019 auf den Weg zu den Lofoten. In meiner neuen Fotoschau nehme ich die Betrachter mit in die eindrucksvolle Landschaft dieser von Wind und Wetter umtosten Inselwelt und versuche, die vom Nordlicht ausgehende Faszination erlebbar zu machen.
Klar! Mich bringt keiner dorthin, nicht zum Einkaufen, zum Fotografieren schon! Die Outletcity von Metzingen ist der Schrecken der Einzelhändler in der Bekleidungsindustrie von Balingen über Tübingen, Reutlingen und Eslingen bis Stuttgart. 2017 besuchten 4 Millionen Kunden aus 185 Nationen die Fabrikverkäufe namhafter Nobelmarken, Tendenz steigend.
Mühlwiesenstraße
Blaue Stunde …
… rund um die …
… Reutlinger Straße.
(Bilder zum Vergrößern anklicken)
Als Hugo Boss 1924 seine Textilfabrik in Metzingen gründete, dachte noch niemand an die Outletcity. 1972 übernahmen die Enkel Uwe und Jochen Holy die Firma und machten aus ihr die internationale Modemarke Hugo Boss. Die Initialzündung für die Outletcity kam 1995 mit der Gründung der Holy GmbH, die den Fabrikverkauf von Hugo Boss auf die Beine stellte.
Mode bewegt
Beute sichern
Spieglein, Spieglein ,,,
Der Erfolg führte 2003 zur Gründung der Immobilienverwaltung Holy AG, in deren Gebäude namhafte Modelabels dem Fabrikverkauf von Hugo Boss nacheifern. Inzwischen stellt die Outletcity 10% der Arbeitsplätze in Metzingen und die Verkaufsfläche wird ständig erweitert.
Die Passage
Lost in the city
Inzwischen bin ich davon überzeugt, dass die Outletcity gerade auch für Fotografen einiges zu bieten hat. 😉
Nach dem Konkurs der Pausa 2001, kam die Produktion der Nachfolgefirma bereits 2004 endgültig zum Erliegen. Das Denkmalamt stellte daraufhin das vom Bauhausarchitekten Manfred Lehmbruck zwischen 1951 und 1960 erstellte Enseble unter Schutz. 2006 erwarb die Stadt Mössingen das gesamte Areal. Inzwischen hat sich viel getan: Mit der Tonnenhalle wurde das erste Vorzeigeprojekt gelungener Sanierung in Betrieb genommen, das Pausa-Cafe folgte als zweites Projekt. Doch es gibt noch viel zu tun, denn der größte Teil des Areals muss noch einer Nutzung zugeführt werden.
Bogenhalle, Kulisse Theater Lindenhof
Die Bogenhalle ist lediglich ausgeräumt. Sie verfügt über eine Reihe alter Installationen und bietet damit eine ideale Kulisse für kulturelle Großereignisse. Das Theater Lindenhof hat von Anfang an diese Möglichkeit gesehen und genutzt.
Theaterkulisse
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Ob das angrenzende Verwaltungsgebäude mit seiner unglaublichen Fülle an Räumen dauerhaft erhalten werden kann, wird sich m. E. an der Haltung des Denkmalamtes entscheiden. Dieses sollte sich darüber klar sein, dass die Erhaltung von Gebäuden davon abhängt, ob diese auch einer Nutzung zugeführt werden können. Und dies hängt entscheidend von den Vorgaben des Denkmalamtes ab.
Sicher ist, das Gebäude verfügt über gigantische Räume und museale Schätze.
EDV-Abteilung
Chef-Wohnung
Das alte Kesselhaus der Pausa ist, obwohl entkernt, auch heute noch ein magischer Ort.
Der Photoclub bei der Arbeit
Bild zum Vergrößern anklicken
Kesselhaus
Es bleibt zu wünschen, dass die Stadtverwaltung bei der Sanierung auch weiterhin ein gutes Händchen hat.
Weitere Bilder und Informationen zum Bauhaus und der Pausa findest du hier.