Fahredeh Salehey

Wie angekündigt veröffentliche ich hier in loser Folge meine Beiträge zum fotojournalistischen Projekt „Leben und Arbeiten in Reutlingen“.

Zuerst zeige ich das Tableau der Bildreportage, das in der Größe 120 x 120 cm in der Ausstellung hing. Zur besseren Lesbarkeit folgt danach der Text, der auf dem Tableau zu sehen ist. Natürlich besteht auch die Möglichkeit das Tableau zu vergrößern.

Fahredeh Salehey stammt aus dem Iran, sie ist Kurdin. Im Iran arbeitete sie als Grundschullehrerin bis sie 1984 nach Deutschland auswanderte. Als alleinerziehende Mutter erzog sie ihre beiden Kinder. Darauf ist sie noch heute stolz und sie freut sich, dass ihr Sohn nach seinem Jurastudium als Rechtsanwalt tätig ist und sich auch ihre Tochter nach dem erfolgreich abgeschlossenen Studium „Friedensforschung und internationale Politik“ im Berufsleben etabliert hat.

Gegen Ende ihrer Berufstätigkeit beschloss sie ihrer Wahlheimat, die ihr eine Zukunft ermöglicht hatte, etwas zurückzugeben. So begann sie 2011 im S-Haus ihr ehrenamtliches Engagement. Dort wo an bedürftige Personen ein warmes Mittagessen für 2,50 € ausgegeben wird, sitzt sie zweimal wöchentlich an der Kasse.

Doch nicht genug, seit neun Jahren bringt sich Fahredeh Salehey zusätzlich an einem dritten Wochentag im Weltladen beim Verkauf fair gehandelter Produkte ehrenamtlich ein. In beiden Einrichtungen hat sie Spaß an ihrer Arbeit. Sie mag ihre Kunden und ihre KollegInnen. Deshalb möchte sie ihr ehrenamtliches Engagement auch gerne fortsetzen.

Direktlinks zu früheren Beiträgen über das Projekt:

https://guckloch.org/2023/11/22/michaela-kaltsamis/(öffnet in neuem Tab)

https://guckloch.org/2023/09/01/leben-und-arbeiten-in-reutlingen/(öffnet in neuem Tab)

https://guckloch.org/2023/10/01/es-ist-vollbracht/(öffnet in neuem Tab)

Beiträge auf der Homepage des Photoclubs Reutlingen:

Bericht über die Vernissage, Onlinealbum


4 Gedanken zu “Fahredeh Salehey

Hinterlasse eine Antwort zu Horst Hirning Antwort abbrechen