Pano 14: Auerlandsfjord

Hochformatpanorama, Öffnungswinkel 180 Grad.

Hochformatpanorama, Öffnungswinkel 180 Grad.

Zum 75. Geburtstag des Cartoonisten Peter Gaymann eröffnete das Neue Kunstmuseum Tübingen eine Ausstellung mit dem Titel „Lachen in verrückten Zeiten“. Der Titel war Programm. Nie zuvor habe ich in einem Museum so viele Leute laut lachen hören. Ein Beleg dafür, dass Peter Gaymann in seinen Zeichnungen auf humorvolle Weise häufig den Nagel auf den Kopf trifft.

Das Huhn mit menschlichen Zügen brachte ihm den künstlerischen Durchbruch. Sein so erschaffenes Huniversum wird in bewährter Weise präsentiert. Bewegliche Stellwände gliedern nicht nur den Raum sondern setzen auch thematische Schwerpunkte.







Auch das Thema Kunst geht Gaymann humorvoll an.

Dass sich Kunst und Kommerz für ihn nicht ausschließen zeigt sein persönlicher Werdegang, der ihn von Freiburg über Rom an den Starnberger See brachte. Und wer daran bislang seine Zweifel hatte, wird spätestens an der Kasse eines Besseren belehrt. Dort findet sich unter anderem auch Eierliköre mit entsprechenden Etiketten.


Hoch über Pfullingen in toller Aussichtslage kann man den Abend genießen und ganz ohne Klage mit einem Sundowner beschließen.

Wärmstens empfohlen, das Outfit für heiße Tage.
Das Bahnprojekt Stuttgart 21 wurde 2009 beschlossen. Bei Baubeginn 2010 belief sich die Kostenschätzung auf 4,1 Mrd. Euro. Im Laufe der Jahre wurde das Projekt mehrfach ausgeweitet. Inzwischen liegen die geschätzten Kosten bei 11,4 Mrd. Euro. Häufig wird „Stuttgart 21“ auf den Bau eines neuen Bahnhofs verkürzt, doch es geht um viel mehr. Der gesamte Bahnknoten Stuttgart wird umgebaut mit Auswirkungen weit in das Umland hinein. Zum Beispiel wird der Flugplatz Stuttgart in das Bahnnetz eingebunden und nicht zu vergessen auch die Schnellbahntrasse Stuttgart – Ulm steht damit im Zusammenhang. Für die Stadt Stuttgart, die durch ihre Kessellage räumlich sehr begrenzt ist, ergeben sich durch den Rückbau der ausgedehnten, oberirdischen Gleisanlagen umfangreiche Möglichkeit der Stadtentwicklung.

Von Beginn an gab es erhebliche Widerstände gegen dieses Großprojekt. Die Gründe und die Motive dafür waren und sind vielfältig. Sie hier aufzudröseln würde den Rahmen dieses Beitrags sprengen. Nach dem Regierungswechsel in Baden-Württemberg 2011 brachte erst eine Volksabstimmung Klarheit über den Weiterbau des Projektes. Passend zu dieser Gemengelage ist das Regenbild oben. Es zeigt den Blick vom Info Turm über die neue Bahnhofsdecke mit ihren Lichtaugen. Den Hintergrund beherrscht der denkmalgeschützte Bonatzbau, der gegenwärtig umgebaut wird.

Die Kelchstützen mit ihren Lichtaugen sind zum Symbol für den neuen unterirdischen Stuttgarter Bahnhof geworden. Der Vergleich von Modell und Wirklichkeit zeigt die Übereinstimmung. Das durch sie einfallende und gestreute Tageslicht soll ausreichen, um den Bahnhof tagsüber auszuleuchten.





Mit diesen Stützen steht und fällt der Bahnhof. An ihnen hängt wirklich alles von der Decke über die Zugangs- und Brückenebene bis zur Oberleitung der Bahn. Das folgende Bild zeigt wie eine Kelchstütze durch eine Öffnung der Zugangsebene nach oben strebt. Von der Zugangsebene aus werden die Bahnsteige über Rolltreppen erschlossen. Eine Ebene unter den Bahnsteigen verkehrt die S-Bahn.


Dieses Bild zeigt die Zugangsebene vor dem Bonatzbau. Die Aussparungen in der Decke nehmen die Beleuchtung auf. Das erste Bild unten zeigt den ausgekernten Bonatzbau, die Eingangshalle des ehemaligen Bahnhofs. Im Hintergrund ist der einstige Nordeingang zu erkennen. Nach rechts, dort wo früher die Gleisenden des alten Kopfbahnhofs lagen, geht es nun hinaus auf den Deckel des neuen Bahnhofs. Man erkennt einmal die Glaskuppel des künftigen Nordeingangs und hinter den Gerüstteilen den denkmalgeschützten Bau der Bahndirektion.




Vom Deckel des neuen Bahnhofs geht der Blick über ein Lichtauge hinüber zum Info Turm Stuttgart (ITS). Dies ist das offizielle Informationszentrum des Bauträgers. Hier kann man sich über den Stand der Bautätigkeiten informieren oder eine Baustellenführung buchen. Im unteren Bild ist hinter dem zentralen Lichtauge der Bonatzbau zu sehen und rechts die Sparkassenzentrale.


Das letzte Bild zeigt den Blick von der Schlossgartenebene nach Süden. Bei der schwarzen Konstruktion, die hart durchs Bild schneidet, handelt es sich um die Fußgängerüberleitung vom derzeitigen Gleisende über die Baustelle des neuen Bahnhofs hinüber zur Königstraße.
Weitere Beiträge zu Stuttgart 21 findest du unter: Tunnelbau, Stuttgart 21, Bahnprojekt Stuttgart – Ulm
Der Photoclub Reutlingen wird 2025 zum zweiten Mal in Folge Deutscher Printcupmeister. Doch damit nicht genug, unser Mitglied Rainer Otto wurde Gesamtsieger in der Einzelwertung und machte so den grandiosen Erfolg perfekt.

Von links: Eberhard Gruner, Paul Steimle, Gerhard Bröker, Horst Hirning, Rainer Otto, Monika Egerer, Monika Bauer, Martin Hust, Angelika Reich und Elisabeth Schmidt.
Mit diesem Foto für den Ausstellungskatalog hielt die erfolgreiche Truppe den Augenblick des Triumphes mit einer gehörigen Portion Selbstironie fest.
Die Vielzahl der Fahrzeughersteller ist erstaunlich.



Wolseley war ein britischer Autobauer, der zwischen 1932 und 1935 unter dem Namen Hornet Spezial leichte Sportmodelle baute. Nach Verkauf an die Firma MG wurde die Produktion des Hornet eingestellt.


Zu Oldtimern gehören natürlich auch eine ganze Reihe Accessoires, die die Show komplettieren. Leider hatte ich nicht die Gelegenheit die Fahrerinnen und Fahrer vor die Kamera zu bekommen.






Es ist kaum zu glauben wie viele unterschiedliche Hersteller in der Anfangszeit des Automobils am Markt waren. Gute Ideen und Produkte reichten oft nicht aus, um auch nur ein Jahrzehnt zu überleben. Ein Szenario, wie es sich bei Einführung neuer Technologien ständig wiederholt.





Doch die Fahrzeuge und Details sind immer wieder eine Augenweide.
Eine Oldtimer-Rally hatte am Museum Boxenstop in Tübingen Mittagspause eingelegt. Eine tolle Gelegenheit, sich die alten Kisten etwas näher anzuschauen.

Beim Blick über den Parkplatz blieb ich an der leuchtend roten Limousine hängen. Der zweifarbig lackierte Hotchkiss 686 ist eine echte Rarität. Über den 6-Zylinder schreibt das Fachblatt „Octane„: „Der in den 1930er-Jahren produzierte Wagen war ein Ausdruck von Technik, Leistung und Raffinesse, der in seiner Zeit als eine der besten französischen Limousinen galt.“ Die Firma, die 1903 aus einem Rüstungsbetrieb hervorging, stellte bereits 1955 die Produktion der Personenwagen wieder ein. Die französisch-britische Kooperation hatte durch ihre konservative Modellpflege bereits damals den Anschluss an die dynamische Entwicklung im Automobilsektor verschlafen.





AMILCAR war eine weitere französische Marke, die in den Jahren 1921 bis 1927 kleine sportliche Fahrzeuge baute und sich im Motorsport engagierte.




Der englische Automobilhersteller Riley baute von 1895 bis 1939 Sportwagen.





Triumph Gloria ist eine Baureihe unterschiedlichster Fahrzeuge, die die englische Triumph Motor Company in den Jahren 1933 – 1938 auf den Markt brachte. Der Aufsatz auf dem Kühler ist übrigens ein Thermometer.




