Sonnenblumen

Sogar auf der Albhochfläche blühen nur noch einzelne Exemplare. Die letzte Gelegenheit also, um zu zeigen, weshalb die Sonnenblume Sonnenblume heißt.


Das mit dem Namen geht doch wohl in Ordnung, oder?

Sogar auf der Albhochfläche blühen nur noch einzelne Exemplare. Die letzte Gelegenheit also, um zu zeigen, weshalb die Sonnenblume Sonnenblume heißt.


Das mit dem Namen geht doch wohl in Ordnung, oder?
Nächte, in denen die Voraussetzungen für gute Sternenbilder stimmen und die so angenehm warm sind, dass das Herumexperimentieren Spaß macht, sind so zahlreich nicht. Diesen Sommer hat es immer wieder mal gepasst.

Wieder einmal suchte ich einen Parkplatz nahe der Salmendinger Kapelle auf. Ich wusste, dass sich hier die Milchstraße schön zwischen Bäumen platzieren lässt, deren Kronen sich wie Scherenschnitte vom Nachthimmel abheben. Die Ortschaft Ringingen sorgt hier für eine ansprechende Hintergrundbeleuchtung.
Die nahe Straße fand ich anfänglich ziemlich störend, doch dann bezog ich die Fahrzeuge bewußt in die Bildgestaltung ein.

Zum Schluss war ich von der Teilbeleuchtung der Landschaft richtig begeistert.

Diesen Juni war es endlich wieder einmal so weit. Nach über einem Jahr Pause packte ich mein Kajak auf´s Autodach und fuhr an die Soca nach Slowenien. Die Soca hat in den Julischen Alpen ein herrliches Tal geformt, das Outdoorsportler aller Facetten anlockt. Das nachfolgende Bild zeigt die Ebene bei Bovec mit Blick auf den Mangart (li). Der im ersten Weltkrieg schwer umkämpfte Berg war Teil der Isonzofront (Isonzo = Soca). In insgesamt zwölf Schlachten zwischen Österreich-Ungarn und dem Deutschen Reich einerseits und Italien andererseits wurden hier hunderttausende Soldaten abgeschlachtet. Bei Interesse siehe staatsarchiv.at oder Wikipedia.

Mit ihrem türkisenen Wasser, das herrlich mit den weißen Kalksteinblöcken und Sandbuchten kontrastiert, bietet die Soca traumhaftes Wildwasser. Im nachfolgenden Bild verschwindet der Bach unter der Hängebrücke zwischen den Kalkfelsen der Oberen Blockstrecke.

Die Hängebrücke ermöglicht einen optimalen Überblick über den nachfolgenden Streckenabschnitt und erleichtert so die Auswahl einer geeigneten Fahrtroute.

Vom Kajak aus bietet sich jedoch eine völlig andere Perspektive. Hier eine Dreiergruppe bei der „Arbeit“.
Wie man sieht, erfordert die Befahrung der Blockstrecke volle Konzentration.


Erst wenn alle Gruppenmitglieder eine Passage sicher bewältigt haben, geht es weiter.

Buschwindröschen sprießen an Waldrändern …

… und überziehen in großflächigen Teppichen die Buchenwälder der Schwäbischen Alb, wie hier bei Erbstetten.

Ein Blick von der Ruine Wartstein ins Tal der Großen Lauter zeigt, dass der Frühling die Baumwipfel noch nicht erobert hat.

Über die Ruine Monsberg führte der Weg unserer Wanderung …

… hinab ins Tal, wo die Große Lauter, von massigen Kalkriffen eingeengt, im Wiesengrund mäandriert.

Auf feuchteren Waldböden, wie hier im Wolfstal, dominiert in dieser Jahreszeit der Hohle Lerchensporn.

Über das Wolfstal gelangt man zurück nach Erbstetten. Diese Rundwanderung, zu der ich heute von meiner Tochter eingeladen wurde, ist im Frühjahr ein besonderer Genuß.
Zum Abschluss noch einen Frühlingsgruß in SW.

Andere Jahreszeiten: Herbstlicht, Herbst in der Toscana, eisige_Skulpturen, Eiswelten
Bezogen auf die Talheimer Wasserfälle ist das Wort „Wasserfall“ ein großes,



dennoch reicht es für märchenhafte Eiswelten und bizarre Eisformationen.




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Wer glaubt, dass die Zeiten des „eisernen Vorhangs“ längst vergangen sind, der irrt wohl.
Weitere Winterbilder siehe eisige_Skulpturen
Weitere sw-Projekte siehe: Porträts in sw, Workshop Streetfotografie, Tasmanien: Cradle Mountains, Neuseeland: Dunedin, Tasmanien: Lake Gorden – Lake Padder

Die Gönninger Seen sind zu jeder Jahreszeit einen Spaziergang wert. Zur Zeit bieten sie dank des kalten Wetters „Eistuff“ statt Kalktuff.
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Weitere Winterbilder siehe Eiswelten
Das schlechte Wetter in den Cradle Mountains und angrenzenden Gebieten generierte gute Stimmungen für SW-Aufnahmen.

Boardwalks erschließen die Hochmoore und begrenzen die Umweltschäden der Wanderer.

Blick auf den Dove Lake. Bei starkem Regen, fotografieren unter erschwerten Bedingungen.

Dove Lake Boatshed mit Blick auf die Cradle Mountains hinterm Regenschleier.

Weiter im Süden, nahe Lake Pedder, Hochmoorlandschaft in der Sentinel Range.



Bewässerungsanlage nahe Sheffield.

Noch immer beeindruckend! Die riesigen, einzeln stehenden Eukalyptusbäume sind stumme Zeugen des einstigen Regenwalds, doch die Tage dieser Mahnmale sind gezählt.

Mehr Infos zu den Cradle Mountains: Tasmanien 1
Mehr Infos zu Tasmanien: Tasmanien 2
Weitere SW-Projekte: Tasmanien: Lake Gorden – Lake Padder, Dunedin Neuseeland
Durch den Bau von drei Staudämmen wurde der bestehende Lake Pedder in der zweiten Hälfte der 70er-Jahre in einen Stausee umgewandelt. Mit einer Fläche von 242 km^2 und 2,9 km^3 Volumen ist er der größte Frischwasserspeicher Australiens.

Im Verbund mit dem benachbarten Lake Gorden ist dadurch ein riesiges Stauseengebiet zur Stromerzeugung entstanden.

Im Fels unterhalb des Gordenstaudamms befindet sich die Gorden-Pedder-Powerstation, das größte Wasserkraftwerk Australiens. Es erzielt bei einer nutzbaren Höhendifferenz von 80 m eine Leistung von 432 MW.


Gegen das Projekt formierte sich von Anfang an entschiedener Widerstand. Dieser löste Mitte der 60er Jahre sogar weltweite Proteste aus, da der Lake Pedder in einem Nationalpark lag. Heute befindet sich das Gebiet inmitten der Tasmanian Wilderness World Heritage Area, dem größten Schutzgebiet Tasmaniens.

Die Abgeschiedenheit dieser nur spärlich erschlossene Region ist ein Ziel für Angler und versierte Wildniswanderer, die ohne markierte Wege auskommen.


Weitere Berichte zu Tasmanien siehe: Tasmanien 1, Tasmanien 2
Weitere SW-Projekte: Tasmanien: Cradle Mountains, Neuseeland: Dunedin