GreatOceanRoad

Am Dienstag, 07. Februar, saßen wir um 6:30 Uhr bereits wieder im Flieger, diesmal in Richtung Melbourne. Gegen 10 Uhr übernahmen wir dort unseren Kleinwagen und machten uns bei tief hängender Bewölkung auf den Weg in Richtung Great Ocean Road. Trotz des schlechten Wetters, erlebten wir eine Fahrt entlang beeindruckender Küstenlandschaften. Schlag 6 Uhr abends erreichten wir unser Quartier für die nächsten zwei Tage, Blue Johanna Cottages. Wir wurden herzlich empfangen und hatten sofort das Gefühl, zuhause angekommen zu sein.

Am nächsten Morgen machten wir uns auf den Weg, zum spektakulären Abschnitt der Great Ocean Road. Das Wetter hatte über Nacht umgeschlagen und bescherte uns strahlend blauen Himmel. Den Sonnenbrand gab es gratis dazu.

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Am Nachmittag unternahmen wir auf dem Rückweg noch einen Abstecher zum Cap Otway, das für seinen Koalabestand bekannt ist. Wir hatten Glück und sahen die Kerle, wie sie es sich in ihren Astgabeln bequem machten. Doch es war nicht einfach, sie ordentlich aufs Bild zu bekommen und noch schwieriger war es, sie zu entdecken. Doch da half eine alte Safariweisheit weiter: Wo ein Fahrzeug steht, ist der Löwe nicht weit. So entwickelte sich die Fotopirsch nach den Koalas zu einem geselligen Ereignis.

In derselben Region trafen wir auf ausgedehnte Flächen abgestorbener Eukalyptuswälder. Die Bäume reckten ihre weißen Gerippe in den blauen Himmel. Ein Anblick von bedrückender Ästhetik.

Auckland

Seit Hong Kong sind nun bereits drei erlebnisreiche Tage vergangen. Am Montag, 6. Februar, landeten wir kurz vor 7 Uhr morgens für einen neuerlichen Zwischenstopp in Auckland (Newzealand). Bei herrlichem Sonnenschein und warmem Wetter machten wir uns einen lockeren Touri-Tag, schlenderten dem Viaduct Harbour entlang

 

und bestaunten in der angrenzenden City, wie sehr man sich bemüht, alte Bausubstanz zwischen den gläsernen Hochhausfassaden zu erhalten. Auckland, eine moderne, expandierende  Stadt mit Bewusstsein für seine kurze (europäische) Geschichte.

 

Wie viele Neuseeländer nutzten auch wir den Nationalfeiertag „Waitangi Day“, um mit der Fähre nach Devenport überzusetzen. Dieses reizende Städtchen liegt am Ende einer Halbinsel, der City unmittelbar gegenüber. Vom dortigen 81 m hohen Mt. Victoria, einem erloschenen Vulkankegel, bietet sich ein herrlicher Ausblick auf Aucklands Skyline.

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Im Park beim Fähranleger kamen wir mit einem liebenswerten alten Ehepaar ins Gespräch. Sie quetschten uns auf eine nette Art regelrecht aus. Seit sie selbst nicht mehr reisen können, versuchen sie bei ihrem täglichen Gang in den Park, nach Möglichkeit mit Touristen ins Gespräch zu kommen. So erfahren sie Neuigkeiten und insbesondere neue Sichtweisen. Das ist ihre Art zu reisen, wie sie uns verrieten. Wir verstanden uns auf Anhieb!

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Mehr Neuseeland siehe Neuseeland Süd 1

Hongkong

Von der ersten Stunde an begegneten wir nur freundlichen, zuvorkommenden und hilfsbereiten Menschen (Ausnahme ein Taxifahrer). Am ersten Tag durchstreiften wir Hong Kong Island und merkten gleich,dass man in dieser Stadt locker auch eine Woche verbringen könnte, ohne dass es langweilig würde.

Bedingt durch das knappe Bauland war man in Hong Kong schon frühzeitig zum Hochhausbau gezwungen.  Dies beschert der Stadt heute eine einzigartige Skyline. Dieses Markenzeichen wird offensichtlich durch den Bau neuer und immer höherer Türme gepflegt. Aber auch sonst hat Hong Kong architektonisch einiges zu bieten. Wir waren jedenfalls begeistert, auch wenn wir schnell feststellen konnten, dass sich hinter mancher modernen Glasfassade altes Gemäuer verbirgt. Hier, wie in vielen anderen Städten auch, erwächst aus dem Spannungsfeld zwischen alt und neu, Verfall und Erneuerung, Perfektion und Improvisation der besondere Charm, der eine Stadt unverwechselbar und liebenswert macht.

Bei unserem Streifzug durch die Stadt begegneten uns immer wieder Gruppen, die mit Trommeln, viel Geschrei und einem Drachen durch die Geschäfte zogen. Mit diesem Brauch wird den Ladenbesitzern und Angestellten zum Chinesischen Neujahr der nötige Erfolg gewünscht.

Am frühen Nachmittag machten wir uns trotz des diesigen Wetters auf den Weg zum Viktoria Peak, um die berühmte Aussicht auf die Stadt zu genießen. Als wir an der Tamstation ankamen traf uns fast der Schlag. Eine ungeheure Masse von Menschen wollt offensichtlich dasselbe wie wir. Erst bei näherer Betrachtung war zu erkennen, dass diese Menschenmasse in einer nicht enden wollenden und mehrfach gewickelten Polonaise dem einen Ziel zustrebte – Viktoria Peak Tramstation. Die Taxifahrer umkreisten die Meute bereits wie Haie ihre Opfer und so schreckten wir anfänglich auch zurück, als der erste Fahrer 400 $ für diese kurze Strecke haben wollte. Doch dann kaperten wir zusammen mit einem zweiten Paar ein Taxi. Dieser Fahrer wollte dann insgesamt 200 $. Als wir uns auch beim Rückweg für das Taxi entschieden, kostete die Fahrt für uns alleine nur 72 $ – ein Schnäppchen. Damit hatten wir unsere Lektion für den Tag gelernt.

Die Aussicht vom Peak war nun wirklich nicht gut, das Wetter viel zu dunstig. Doch kurz vor Sonnenuntergang riss der Himmel stellenweise auf und sorgte so für eine ganz besondere Beleuchtung. Die Taxifahrt hatte sich gelohnt.

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Heute, Samstag, ging es dann mit der Star Ferry hinüber nach Kowloon und weiter bis Mong Kok. Hier trifft man – zumindest stellenweise – noch auf das alte Hon Kong.  Geduckte Häuser, nicht selten im Verfall begriffen, formieren ganze Straßenzüge oder Quartiere, Orte für traditionelle Märkte aller Art. Vom Vogel über den Jadestein bis zum USB-Kabel ist alles zu bekommen und wer etwas für die Seele braucht wird mit Sicherheit in einem der Tempel fündig. Am Abend machten wir uns auf, der Welt größte Lasershow, die „Symphon of Lights“ zu bestaunen. Es waren sicherlich einige Tausend Zuschauer, die sich entlang der Uferpromenade verteilten. Hong Kong hat einfach was zu bieten.

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Weitere Aufnahmen und Informationen zur Symphony of Lights findest du hier: Symphony of Lights in Hong Kong

Weitere Informationen zu Hong Kong siehe: TinHauTempel – Hong Kong, Wohnen in Hong Kong

Aufnahmen und Berichte zu Australien siehe GreatOceanRoad

Strandfüchse

Im Parco della Maremma liegt der öffentliche Badestrand Marina di Albarese. Bereits bei Ankunft am Parkplatz  und im Picknickbereich weisen Schilder darauf hin, dass man Füchse nicht füttern solle. Kaum, dass wir an einem Tisch sitzend unser Vesper ausgepackt hatten, entdeckten wir im angrenzenden Kiefernwald den ersten Rotfuchs. Dieser hatte sich offensichtlich an die Menschen gewöhnt und hatte bereits gelernt, dass man bei den Zweibeinern wesentlich einfacher zu seiner Nahrung kommt, als durch Jagd oder im Hühnerhof um die Ecke. Auch wenn der Fuchs stets vorsichtig blieb, hatte er offensichtlich gegen ein Fotoshooting nichts einzuwenden. Es dauerte auch nicht lange, bis er von anderen Besuchern gefüttert wurde. Später am Strand begegnete ich noch einem anderen Gesellen. Der besuchte die Badegäste in deren Schutzhütten aus Treibholz und luchste ihnen das Vesper ab.

Die Marina di Albarese ist für die „Schutzhütten“ aus Treibholz bekannt. Diese ziehen sich über Kilometer am Strand entlang und bieten nicht nur Badegästen Schutz.

Die Umgebung des Parco della Maremma und die Ebene um Grosseto sind für ihre zahlreichen Alleen bekannt.

Mehr Toscana ?

Herbstlicht

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Die Alb hat zu jeder Jahreszeit ihre Reize aber der Herbst zaubert ganz besondere und ganz unterschiedliche Stimmungen.

Salmendinger Kapelle: Vom Parkplatz an der K7161 führt ein steiler Kreuzweg zur Salmendinger Kapelle hinauf auf den 886 m hohen Kornbühl. Die schönsten Momente erlebt man hier früh morgens, wenn sich das Licht der aufgehenden Sonne vorsichtig über die Kuppen der Albhochfläche in die flachen Täler zu tasten beginnt. Ungestört kann man zu dieser Zeit die tolle Rundumsicht genießen. Bei klarer Sicht lässt sich am Horizont sogar das Zugspitzmassiv erkennen.

Lochen: Der Parkplatz am Lochenpass ist ein idealer Ausgangspunkt für vielfältige Unternehmungen. Ob bei einem sonntäglichen Spaziergang oder bei ausgedehnten Wanderungen, von hier aus lässt sich bequem die landschaftlich besonders reizvolle Region um den 963 m hohen Lochenstein erschließen. Der gespaltene Fels mit 1000 m und der Plettenberg mit 1002 m zählen zu den höchsten Erhebungen der Schwäbischen Alb. Wie überall am Albtrauf, so zaubert auch hier die Herbstfärbung ein wahres Feuerwerk.

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Toscana

Im September verbrachten wir zwei enspannte Wochen in der Toscana.

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Die Sprayer von Istanbul

Das alte Quartier, das sich unterhalb vom Galataturm entlang dem Goldenen Horn erstreckt, ist den Bodenspekulanten ausgeliefert. Trotz katastrophaler Zustände wohnen in den vom Zerfall bedrohten Häusern noch immer Menschen. Die Sprayer haben dem Quartier ein Stück weit die Tristesse genommen und ihm eine neue Identität gegeben. Damit wurde das Leben im Quartier etwas erträglicher.

 

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