Tasmanien: Lake Gorden – Lake Pedder

Durch den Bau von drei Staudämmen wurde der bestehende Lake Pedder in der zweiten Hälfte der 70er-Jahre in einen Stausee umgewandelt. Mit einer Fläche von 242 km^2 und 2,9 km^3 Volumen ist er der größte Frischwasserspeicher Australiens.

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Im Verbund mit dem benachbarten Lake Gorden ist dadurch ein riesiges Stauseengebiet zur Stromerzeugung entstanden.

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Im Fels unterhalb des Gordenstaudamms befindet sich die Gorden-Pedder-Powerstation, das größte Wasserkraftwerk Australiens. Es erzielt bei einer nutzbaren Höhendifferenz von 80 m eine Leistung von 432 MW.

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Gegen das Projekt formierte sich von Anfang an entschiedener Widerstand. Dieser löste Mitte der 60er Jahre sogar weltweite Proteste aus, da der Lake Pedder in einem Nationalpark lag. Heute befindet sich das Gebiet inmitten der Tasmanian Wilderness World Heritage Area, dem größten Schutzgebiet Tasmaniens.

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Die Abgeschiedenheit dieser nur spärlich erschlossene Region ist ein Ziel für Angler und versierte Wildniswanderer, die ohne markierte Wege auskommen.

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Weitere Berichte zu Tasmanien siehe: Tasmanien 1, Tasmanien 2

Weitere SW-Projekte: Tasmanien: Cradle Mountains, Neuseeland: Dunedin

Wider_die Auto-kratie

Spätestens seit dem sogenannten Dieselgipfel muss auch dem Letzten klar geworden sein, dass wir nicht nur von den Autokonzernen, sondern auch von Politikern systematisch verarscht werden. Die Autokonzerne diktieren die Spielregeln und die Politiker veranstalten Gipfel, um das Geklüngel zwischen Wirtschaft und Politik zu verschleiern. Nun wollen sie uns auch noch mit einer Abwrackprämie ködern. Die glauben wohl, die ganze Welt lässt sich mit vermeintlichen Schnäppchen manipulieren!

Und was ist mit unseren Richtern? Würde der Kaufmann um die Ecke statt der berechneten 100 g Wurst nur 80 g über die Ladentheke schieben, würde er morgen verurteilt. Nicht so bei den Autokonzernen, da kann offensichtlich jeder betrügen wie er will und die deutschen Richter heißen es gut. Falsche Abgaswerte sind nach deren Meinung kein entscheidender Mangel, die Kiste fährt ja, oder?

Einen solchen Filz zwischen kriminellen Organisationen, Politik und Juristerei kennt man sonst nur von der Mafia.

Da hilft nur eines – Selbsthilfe. Werden wir endlich als Verbraucher erwachsen! Zeigen wir diesen Herrschaften, dass die Macht in einer Demokratie vom Volke und damit vom Verbraucher ausgeht.

Wie das gehen soll? Ganz einfach! So lange die Autokonzerne ihre Fahrzeuge technisch nicht so nachrüsten, dass sie im realen Betrieb den ausgewiesenen Euronormen entsprechen, halten wir uns an folgende Punkte:

  1. Wir kaufen keine neuen Autos

  2. Wir fallen nicht auf den Köder „Abwrackprämie“ herein, mit dem uns wieder nur Fahrzeuge untergejubelt werden, die nicht der Euro 6 Norm entsprechen

  3. Wir gehen nicht auf die Software Updates ein, die nur eine Lösung vorgaukeln, aber die Motoren gefährden.

Wenn auch Du der Meinung bist, dass diese Machenschaften ein Ende haben müssen, so bestätige deine Selbstverpflichtung zur Einhaltung dieser drei Punkte durch einen Like (gefällt mir Button anklicken) und teile diesen Aufruf mit möglichst vielen weiteren Freunden und Bekannten (Button zum Teilen siehe unten).

Eine weitere Möglichkeit Widerstand zu generieren ist über die Aktion von campact möglich. Hier wird versucht, auf die Landesregierung Einfluss zu nehmen, dass sie das Stuttgarter Gerichtsurteil zur Luftreinhaltung akzeptiert und Fahrverbote ausspricht. Über diese Schiene eröffnet sich eine Möglichkeit die Autoindustrie zu emissionsärmeren Fahrzeugen zu zwingen. Der nachfolgende Link führt zur Unterschriften-Liste: https://www.campact.de/Diesel-BaWue

 

Schnappschuss

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Am Samstag ließ sich unvermittelt ein junger Milan auf einer Stele an unserem Gartenteich nieder. Als ihm die Zuschauer zuviel wurden, schwang er sich aufs Hausdach und beäugte interessiert das Treiben auf unserer Terrasse. Der prächtige Vogel erweckte den Eindruck, als wisse er noch nicht so richtig, wie er sich als Raubvogel zu benehmen hat.

 

Mehr Tierfotografie siehe Strandfüchse , Zu_Besuch_bei_Tölpels

TinHauTempel – Hong Kong

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Der Tin-Hau-Tempel von Yau Ma Tei ist ein Tempelkomplex in dem mehrere Gottheiten verehrt werden. Tin Hau, die Hauptgöttin der Tempelanlage, ist die Schutzpatronin der Seefahrer. Sie sollte eigentlich freien Blick aufs Meer haben, doch da der Tempel heute mitten in der Stadt liegt, versperren ihr zahlreiche Hochhäuser die Sicht. Das war nicht immer so, als die Tempelanlage 1864 errichtet wurde, lag sie an der Küstenlinie. Heute ist das Meer ca. 2 km entfernt, es wurde durch Landgewinnung zurückgedrängt. Auch 20 Jahre nach der Machtübernahme Chinas, wird in Hongkong dem Meer noch neues Land abgerungen, um  den nach wie vor ungebrochenen Siedlungsdruck zu befriedigen. Auf der bebauten Fläche Hong Kongs leben immerhin 16000 Einwohner je qkm und die insgesamt 7,3 Millionen Einwohner wachsen jährliche um 0,7 %, dies entspricht 51000 Seelen.

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Neben Tin-Hau wird auch Guanyin, die Göttin der Barmherzigkeit verehrt. Übliche Opfergaben sind neben den Räucherstäbchen, Räucherspiralen, Obst und schriftliche Botschaften ans Jenseits, die ebenfalls in Rauch aufgehen.

Während Behinderte und Gebrechliche am Eingang zum Tempel betteln dürfen, müssen die Wohnsitzlosen auf der Straße vor der Tempelanlage bleiben.

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Auf der Sonnenseite des Lebens sind hingegen die Spieler, die sich im Park hinter dem Tempelgebäude im Schatten alter Bäume treffen, um dem chinesischen Strategiespiel Xianqui nachzugehen. Sie können sich stets einer ganzen Reihe interessierter Zuschauer sicher sein.

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Auch Kinder nutzen die Treppen des Tempels zum vergnüglichen Spiel.

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Der Tin-Hau-Tempel, zwischen Nathan Road und Tempel Street gelegen, ist von einem der geschäftigsten Viertel Hong Kongs umgeben. Während die Tempel Street für ihren Night Market bekannt ist (Bild unten), beherbergen die Straßenzüge des gesamten Viertels eine unüberschaubare Vielzahl traditioneller chinesischer Läden und Handwerksbetriebe. Auch der Jade- und Holzschnitzermarkt ist gleich um die Ecke.

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Unweit der Tempelanlage befindet sich auch ein Spielplatz für Kinder und Jugendliche, offensichtlich ein beliebter Treffpunkt für die Mütter des Quartiers. Das nachfolgende Bild zeigt eine junge Mutter, die konzentriert lernt, während ihr kleines Kind mit anderen spielt.

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Besonders stimmungsvoll wird es in den alten Stadtvierteln von Festland-Hong Kong, wenn die Straßenzüge am Abend im Licht bunter Leuchtreklame erstrahlen.

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Weitere Bilder und Informationen zu Hong Kong: Wohnen in Hong Kong , Symphony of Lights – Hong Kong , Hongkong

Wohnen in Hong Kong

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In den alten Stadtteilen Festland-Hongkongs erinnert die Wohnsituation mitunter an die Verhältnisse auf dem Vogelmarkt.

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Alte Quartiere müssen Hochhauslösungen weichen. Wie in anderen Metropolen verschwindet damit auch das Angebot erschwinglichen Wohnraums.

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Doch der Verfall lässt oftmals keine andere Wahl. Ob Bodenspekulation, Geldmangel oder ordnungspolitische Faktoren, das jeweils treibende Motiv für den Abriss lässt sich als Tourist schlecht beurteilen. Siehe aber auch Schlimmer als gedacht !

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Weitere Ansichten:

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Weitere Bilder und Infos zu Hong Kong: Hongkong , Symphony of Lights in Hong Kong , TinHauTempel – Hong Kong

Symphony of Lights – Hong Kong

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Die Symphonie of Lights begeistert jeden Abend um 20 Uhr Einheimische wie Touristen. Die auf 67 Hochhäusern installierten Laserkanonen und Suchscheinwerfer werden dabei mit zahlreichen Hochhausfassaden zur größten Lightshow der Welt zusammen geschaltet, deren Choreografie auf die ausgewählte Musik abgestimmt ist. Den besten Eindruck gewinnt man von der Avenue of Stars an der Tsim Sha Tsui Waterfront. Von hier aus überblickt man die gesamte Skyline von Hong Kong Island und hört auch die hinterlegte Musik zur Show. Da der Andrang hier mitunter sehr groß ist, sollte man sich – zumindest zum Fotografieren – frühzeitig einen guten Platz sichern.

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Weitere Bilder und Informationen findest du unter Hongkong