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Ostersamstag, 15. April

Wir waren sehr gespannt auf die Verhältnisse an Bord, die Crew und die anderen 8 Passagiere, mit denen wir gemeinsam von Raiatea nach Bora Bora segeln wollten.

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Um 12 Uhr wurden wir an Bord der Dream Patash herzlich empfangen. Oliver, der Skipper, und zwei jüngere Frauen bildeten die Crew. Alles war stilvoll eingerichtet, sogar ein herrlicher Blumenschmuck zierte den Tisch.

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Nach dem Zuteilen der Kabinen folgte die Sichereitseinweisung und die Erläuterung des Programms. Spätestens nach der Vorstellungsrunde war klar, dass wir es mit lauter netten Leuten zu tun hatten. Die Mannschaft war bunt gemischt: ein Paar und zwei Mädels kamen aus der Schweiz, je ein weiteres Paar aus Frankreich und Kanada und wir vertraten Deutschland. Am Tisch, oder wenn alle betroffen waren, wurde Englisch gesprochen. Christian aus der Schweiz konnte auch Französisch, so dass wir hier einen Dolmetscher hatten und Patrick aus Frankreich versuchte sich gerne in der deutschen Sprache. Entscheidend war jedoch, dass sich alle um Verständigung bemühten und stets offen für ein Gespräch waren. Gesprochen und gelacht wurde oft und viel, kaum ein Thema wurde ausgespart.

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Die Amazone verließ vor uns den Liegeplatz.

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Nach dem Mittagessen legten wir ab. Pechschwarze Wolken kündigten Regen an, als wir die Marina von Raiatea verließen.

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Es dauerte nicht lange, bis sich ein Einheimischer in seinem Auslegerkanu an unsere Heckwelle heftete.

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Wir fuhren hinüber zur Insel Tahaa, die zusammen mit Raiatea von einem gemeinsamen Außenriff umgeben ist. In der Nähe zweier Motus (kleine Inseln in der Lagune oder am Riff) gingen wir vor Anker. Drift-Schnorcheln stand auf dem Programm. Zwischen den beiden Motus gab es eine schmale Passage im Außenriff. Durch die auflaufende Flut wurde hier das Wasser hindurch gepresst, so dass die Korallen zwischen den Inseln von einer kräftigen Strömung mit Frischwasser versorgt wurden.

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Rose mit den beiden Mädels aus der Schweiz.

Wir nutzten diese Strömung zum Schnorcheln. Kurz hinterm Außenriff stiegen wir ins Wasser und ließen uns durch die herrlichen Korallengärten treiben. Unzählige Fische in unglaublichen Farbkombinationen und Korallen in vielfältigen Formen und Farben waren zu sehen und Muscheln, deren samtig schimmernde Öffnungen wie ein Wellenband in hellem Türkis oder Violett zum Anfassen reizten. Doch bei der starken Strömung war Vorsicht geboten. Kontakt mit den scharfkantigen Korallenstöcken sollt man tunlichst vermeiden. Als Oliver am Ende seine Tüte mit altem Brot öffnete, kamen die Fische in Schwärmen und fraßen einem aus der Hand.

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Die Sonne verdrängte den Regen und verabschiedete sich dann selbst.

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Die schweizer Mädels und Rose konnten sich am Schauspiel des Sonnenuntergangs nicht satt sehen. Im Hintergrund die Kanadier.

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Zurück an Bord bestaunten wir unseren ersten Sonnenuntergang vom Oberdeck der Dream Patash. Danach gab es ein leckeres Abendessen. Bei einem Glas Wein saßen wir noch lange beisammen und ließen den Tag ausklingen.

Südseeparadies

Donnerstag, 13. April

Unseren Hochzeitstag verbrachten wir ganz entspannt in unserer Lodge auf der Insel Moorea. So hatten wir viel Zeit für die Dinge, die sonst gerne zu kurz kommen.

Seeschwalben am Jetty beobachten.

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Haie bestaunen: Schwarzspitzenriffhaie und Ammenhaie waren regelmäßige Besucher am Badesteg. Die Kerle waren 1,5 bis 2 m lang und natürlich alle harmlos.

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Pflanzen fotografieren.

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Gutes Abendessen und franz. Wein genießen. Wer wollte sich nicht daran gewöhnen?

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Doch am Karfreitag ging es bereits weiter. Ein Flugzeug brachte uns am Nachmittag nach Rajatea.

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Bording auf Moorea.

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Landeanflug auf Raiatea. Im Vordergrund der Jachthafen. Von hier aus sollte am Ostersamstag unser Segeltörn starten. Uturoa, der Hauptort der Insel, verfügt über zwei bis drei Straßenzüge mit urbanem Charakter,

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während sonst die dörfliche Idylle vorherrscht.

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