Heiligs Blechle

Neulich war in Tübingen verkaufsoffener Sonntag. Aus diesem Anlass präsentierte der örtliche Handels- und Gewerbeverein in Kooperation mit dem ADAC und dem Museum Boxenstop eine Oldtimer-Schau. Den Einstieg bildeten in der Karlstraße Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr. Vom historischen Spritzenwagen bis zum VW Käfer war fast alles geboten.









Im Automobilbau wurde schon früh das Gesicht eines Fahrzeugs als repräsentatives Markenzeichen erkannt und gestaltet. Oben: Fiat, Mercedes Benz, Austin und Chevrolet Corvette. Unten: Zwei Varianten von Jaguar.




Wie so oft, bildeten die Treppenstufen der Stiftskirche eine tolle Tribüne, um das Treiben auf dem Holzmarkt zu beobachten.

Auch von Porsche gab es etliche Modelle zu bestaunen. Nachfolgend einige Details von zwei Varianten des 911er.









Auf dem Marktplatz stieß ich auf einen Buick Century. Weiche Linien, viel Chrom, eine zweifarbige Lackierung und verspielte Details zeichneten diesen amerikanischen Schlitten aus. Dagegen mutete der Chrysler Royal Eight schon fast europäisch an.




Nachtrag für Nichtschwaben: Der Begriff aus der Überschrift „Heiligs Blechle“ wird im Schwäbischen in zweierlei Weise benutzt. Er steht einmal für das Auto. Mei „heiligs Blechle“. Zum anderen handelt es sich um einen Ausruf des Staunens oder der Überraschung. „Heiligs Blechle!“ Im Sinne von: „Ach du lieber Gott!“. In diesem doppelten Wortsinn ist die Überschrift zu diesem Blog auch zu verstehen. Oldtimer sind die heiligen Blechle ihrer Besitzer und lösen beim Betrachter immer wieder bewunderndes Staunen aus.








































































