Winterwelten

Heute nehme ich euch mit in meine winterliche Heimat. Über verschneite Äcker geht der Blick hinüber zum Albtrauf. Im Hintergrund die Burg Hohenzollern.

Steuobstwiesen prägen das Landschaftsbild am Albtrauf.

Der Weg hinauf auf die Albhochfläche führt durch die Streuobstwiesen hinein in den tief verschneiten Wald.

Dort entwirft der Winter mit klaren Linien eine fantastische Grafik.

Auf der Albhochfläche ändert sich das Landschaftsbild erneut. Nicht selten herrscht hier oben auch ein anderes Wetter. Heute ziehen Wolken auf, Schneefall setzt ein.

Gerade im Winter sorgt immer wieder dichter Nebel für ein „white out“.

Die Vielfalt zeichnet den Albtrauf aus. Auf einigen hundert Höhenmetern durchwandert man hier mehrere Landschaftsformen. Diese sind Ausdruck unterschiedlichster Lebensräume, die durch die sprunghafte Veränderung der geologischen und klimatischen Faktoren an der Abbruchkante der Schwäbischen Alb bedingt werden. Gerade das macht den Reiz dieser Gegend aus.

Der Herbst hat viele Gesichter

Der Herbst wird in der Regel ja mit dem Ende und nicht mit dem Neuanfang in Verbindung gebracht. Ich denke, dass es sich hier um ein romantisch verklärtes  Vorurteil handelt. Vieles beginnt im Herbst auch neu.

Vielleicht bestand der Goldschatz der Argonauten ja nur aus Blattgold? Dies würde jedenfalls diese Story wesentlich entspannen und Medeas Verrat wäre überflüssig, denn schwimmendes Blattgold lässt sich im Herbst leicht „einfangen“. Ein Versuch:

Die Bilder von Schafherden auf sonniger Heide kennt jeder. Doch Schafe weiden auch im Herbst bei jedem Wetter.

Herbst ist mehr als buntes Laub! Und genau diese Vielfalt macht den Herbst zu einer tollen Jahreszeit!