Handytest im Lechtal

Neulich war ich mit einem Freund im Lechtal zum Kajak fahren. Um ihn nicht zu langweilen, blieb die Fotoausrüstung zuhause. Das Smartphon kam natürlich mit, man muss ja erreichbar bleiben. Und gleich am ersten Abend wurde dann das erste „Neidbild“ von der vordergründigen Idylle verschickt.

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Als wir uns im Hornbachtal, einem Seitental zum Lech, umschauten, ergab sich dann die Gelegenheit, das Smartphon auf seine Eignung Bilder zu machen, zu testen.

Am Smartphon lässt sich ja so gut wie nichts einstellen. Das ist der Grund weshalb so viele damit fotografieren und das häufig auch noch mit einer Hand. Dies ist aber auch der Grund, weshalb es bei anderen verpönt ist.

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Klar ist, dass das Smartphon bei ausgewogenen Kontrasten keine größeren Probleme hat.

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Das sieht bei einem großen Kontrastumfang ganz anders aus und dazu braucht es nicht einmal solcher Extreme.

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Dies führt dazu, dass das Weiß der Wolken gerne „ausreißt“, auch wenn man sich Mühe gibt, eine brauchbare Belichtung zu erwirken. Doch wie das, wenn man nichts einstellen kann? Durch Drehen oder Kippen des Smartphons kann man in Verbindng mit dem Standort über die Verteilung der hellen und dunklen Bildanteile entscheiden und so die Belichtung steuern. Im Anschluss an die Aufnahme lässt sich das Ergebnis ja sofort beurteilen und ggf. korrigieren.

Nicht vergessen sollte man, dass ein Smartphon mit einem Weitwinkelobjektiv ausgestattet ist. Deshalb sollte man auch die Grundlagen der Weitwinkelfotografie zur Anwendung bringen, wenn man einigermaßen vernünftige Ergebnisse haben möchte.