Skagen

Nordöstlich von Skagen wächst die Halbinsel Grenen hinaus ins Meer und markiert mit einer schmalen Sandspitze die Trennung zwischen den Seegebieten Skagerak und Kattegat und damit zwischen Nord- und Ostsee.

Auf Robben wie Touristen übt diese Landzunge, an der die Wellen zweier Meere gegeneinander klatschen, eine magische Anziehungskraft aus. Während sich die Robben in der Sonne aufwärmen, werden sie von den Touristen aus respektvoller Entfernung beäugt.

Auf dem Weg dorthin wirft die deutsche Geschichte ihre dunklen Schatten in Form von Bunkeranlagen in den Sand.

Bei Sonnenaufgang sind bereits wieder die ersten Besucher vor Ort und genießen das magische Licht der Goldenen Stunde. Auf die große Entfernung ist sehr gut die bewegte See des Skagerak vom ruhigen Wasser des Kattegat zu unterscheiden.

Während am Horizont eine Ölbohrinsel durchs Kattegat geschleppt wird, liegen vor Skagen mindestens vier Kreuzfahrschiffe von AIDA auf Außenreede. Nach Ausbruch von Corona sind die Kreuzfahrten vollständig zum Erliegen gekommen, so dass für die Schiffe weltweit günstige Ankerplätze gesucht wurden. Der Leuchtturm von Skagen zeigt sich von Corona jedoch völlig unbeeindruckt.

Skagen selbst ist ein nettes Städtchen, das für seine gelben Häuser bekannt ist.

Wer durch Skagen bummelt, sollte keinesfalls einen Besuch im Fischereihafen auslassen. Frischer als dort, lässt sich Fisch nur noch direkt vom Kutter einkaufen.