Insel Senja
Von Andenes an der Nordspitze der Vesteralen setzten wir morgens mit der frühen Fähre zur Insel Senja über. Obgleich das Wetter ruhig war spürte man auf dem etwas älteren, kleineren Fährschiff die lange Dünung ganz ordentlich. Die Fährverbindung wird nur in den Sommermonaten bedient und bietet eine optimale Routenführung von Bodö über die Lofoten, die Vesteralen und die Insel Senja bis Tomsö. Die Überfahrt dauert knapp zwei Stunden.



Der Zielort Gryllefjord auf Senja ist ein Fischerdorf, dessen knapp 400 Bewohner sich den schmalen Saum entlang des Fjordes teilen. Der Fährbetrieb sprengt nahezu die räumlichen Möglichkeiten dieser Ortschaft.

Wir folgten der 86, bogen aber schon bald auf die 862 in Richtung Lysnes ab. Die Straße windet sich bergwärts und passiert den Krokelvvatnet. Obgleich dieser nur auf rund 300 m Höhe liegt, war er Mitte Juni noch nicht eisfrei.



Nach Untertunnelung des knapp eintausend Meter hohe Storma-Massivs erreicht die Straße den Aussichtspunkt Bergsbotn, der mit einem genialen Blick über den Bergsfjorden aufwartet. Das nachfolgende Panorama habe ich aus 5 hochformatigen Aufnahmen zusammengesetzt.

Die Dichte der landschaftlichen Höhepunkte auf Senja ist einmalig. Als wir am Campingplatz Fjordboten ankammen und dieses fast schon unwirklich schöne Panorama über den Stönnesbotnen in uns aufsaugten, beschlossen wir spontan, noch einen Tag länger zu bleiben.





