Steinerne Brücke, Regensburg

Bei Sonnenaufgang bieten sich gut Voraussetzungen um die Steinerne Brücke in Regensburg vor der Altstadtkulisse mit Dom fotografisch ins richtige Licht zu setzen. Um die zwischen 1135 und 1146 errichtete Donaubrücke abzulichten finden sich optimale Standorte auf dem Uferdamm „Am Beschlächt“ (oberes Bild) oder auf der Jahninsel (nachfolgendes Bild).

Die frühen Morgenstunden bieten noch einen weiteren Vorteil, es sind noch keine Menschenmassen unterwegs, so dass man auch auf der Brücke fotografieren kann. Das nachfolgende Bild zeigt den Blick von der Brücke flussabwärts.

Ganz anders ist die Situation um die Mittagszeit. Hier bietet sich im Gegenlicht eine SW-Ausarbeitung als Scherenschnitt an.

Bayerische Schmankerl

Hat man von Ulm herkommend die Grenze nach Bayern überschritten, ist es bis zur ehemaligen Reichsstadt Donauwörth nicht mehr weit. Auf dem Weg nach Regensburg legten wir hier eine kurze Mittagspause ein. Die Stadt hätte allerdings eindeutig mehr Zeit verdient. Doch für eine kleine Erkundungsrunde reichte es.

Durch das Rieder Tor gelangt man in die Altstadt, deren zentrale Reichsstraße ein geschlossenes Ensemble historischer Gebäude präsentiert.

Einmal mehr lässt sich beispielhaft erkennen, wie die geografische Lage einer Stadt ihre Bedeutung über Jahrhunderte hinweg bestimmt. Im römischen Straßennetz, am Ende der Via Claudia gelegen, bildete die Ansiedlung an der Mündung der Wörnitz in die Donau einen wichtigen Übergang ins Limesland jenseits der Donau. Im Heiligen Römischen Reich verlief auf dieser Achse die Reichsstraße, die Augsburg mit Nürnberg verband. Diese bildete damals wie auch heute noch den Kern von Donauwörth und zählt zu den schönsten historischen Straßenzügen in Süddeutschland. Doch Vorsicht! Historisch bedeutet nicht automatisch „alt“. Die Häuser entlang der Reichsstraße wurden gegen Ende des 2. Weltkrieges weitgehend zerstört. Bereits 1946 begann man mit dem Wiederaufbau. Dabei hielt man sich zum Glück weitgehend an die historischen Vorlagen.

Das obere Bild zeigt das ab 1444 errichtete Liebfrauenmünster. Auf der gegenüberliegenden Seite der Reichsstraße steht das um 1400 errichtete Kauf- und Tanzhaus, in dem schon Kaiser Maximilian I. das Tanzbein schwang. Gegenwärtig wird das Haus renoviert. Sein Aushängeschild zeigt das Stadtwappen Donauwörths, das die Stadt seit 1530 führt und das sie als ehemalige „Freie“ Reichsstadt ausweist.

Entlang der Reichsstraße lassen sich viele interessante Details beobachten. Nur zwei Beispiele: Im linken Haus war einst die Werkstatt eines Spenglers untergebracht, an die der heutige Besitzer erinnert. Der Adler rechts, Wappenvogel Donauwörths, krönt den Reichsbrunnen des Münchner Künstlers Hans Wimmer. Diesen spendete die Bürgerschaft 1977 anlässlich der Feierlichkeiten zu tausend Jahre Brückenstadt.

In Verlängerung der Reichsstraße trifft man auf die Heiligkreuzkirche, einem Teil des ehemaligen Benediktinerklosters, dessen Ursprung auf die Schenkung einer Kreuzreliquie des Kaisers von Konstantinopel im 11. Jhd. zurückgeht. Der heutige Kirchenbau stammt aus dem 18. Jahrhundert. In der Gegenwart hat man sich wenigstens gedanklich mit der sexuellen Gewalt in der und durch die Kirche auseinandergesetzt. Typisch für die Lage der Kirche scheint mir jedoch der große Abstand zwischen diesem Denkmal und den altehrwürdigen Gemäuern. Ein Symbol für die fast unüberwindliche Kluft zwischen Volk und Kirchenleitung. Mit Worten alleine werden sich aber die dunklen Wolken über den Kirchtürmen so schnell nicht verziehen.

Von der Heiligkreuzkirche gelangt man entlang der kleinen Wörnitz und der Stadtmauer mit dem Färbertörl zurück zum Rieder Tor. Dieses gilt als Wahrzeichen Donauwörths. Die Brücke wird seit 1995 von zwei Brückenheiligen flankiert. Links steht der Heilige Nepomuk (Bild unten links) und rechts der Heilige Nikolaus, ausgestattet mit Anker, Bischofsstab, Mitra, Bibel und drei Kugeln. St. Nikolaus gilt als ältester Schutzheiliger der Stadt.

Hierzu schrieb mir Sylvia Huber aus Donauwörth eine Geschichte, die ich so noch nicht kannte: „Warum 3 Kugeln?
Eine verbreitete Legende erzählt, dass Nikolaus ein Geldgeschenk in Form von drei goldenen Kugeln heimlich durch das Fenster eines Hauses warf. Damit konnte er verhindern, dass der Vater seine Töchter zur Prostitution hergeben musste. Und tatsächlich ist auch vom historischen Nikolaus überliefert, dass der Bischof sein gesamtes Vermögen den Armen vermachte.“

Sylvia bloggt selbst auf Instagram über ihre Heimatstadt unter „entdeckt in Donauwörth“ und beantwortete meine Fragen schnell und kompetent. Herzlichen Dank nach Donauwörth!

Snohetta Viewpoint

Die E6 überwindet auf ihrem Weg von Trondheim nach Oslo das Dovrefjell. Im Spätsommer 2021 hatte ich dort im Dovrefjell-Sundalsöra-Nationalpark Moschusochsen fotografiert. Siehe hier.

Diesmal, am 25.06.2023, reichte es leider nur zu einer verlängerten Mittagspause. Nahe Hjerkinn ist der Parkplatz zum Aussichtspunkt Snohetta ausgewiesen, der über eine Schotterpiste zu erreichen ist. Dort kann man sich über den Nationalpark informieren und die Aussicht genießen. Zu empfehlen ist der 20-minütige, gemächliche Aufstieg zum Aussichtspunkt Snohetta, der mit einer interessant gestalteten „Schutzhütte“ überrascht. Eine komplett verglaste Front gibt den Blick auf die Fjelllandschaft frei. Die Hütte ist nur zwischen 10. Juni und Mitte Oktober geöffnet und in dieser Zeit vom Visitor Centre Wild Reindeer personell besetzt.

Der Mitarbeiter, den ich in der „Hütte“ antraf, war sehr motiviert. Er zeigte auf Punkte in der Landschaft, die sich dann in seinem Feldstecher als Rentiere oder Moschusochsen zu erkennen gaben. Er informierte über die Besonderheit von Wildrentieren und von ihrer Gefährdung. Während im Norden Skandinaviens die Rentiere allesamt domestiziert sind, leben 90 % des europäischen Wildrentierbestandes um den Trondheimfjord und in den Fjellregionen südlich davon. Nach einer Erklärung der Norwegischen Regierung im Oktober 2022, müssen weitere Anstrengungen unternommen werden, um den Bestand der Tiere (ca. 25000) langfristig zu sichern.

Blick vom Aussichtspunkt auf die Snohetta (Bildmitte) im Dovrefjell. Sie ist mit 2286 m der höchste Berg Norwegens außerhalb Jotunheimens.

Aarhus Ø

Aarhus ist mit 311 000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Dänemarks. Wer sich für moderne Architektur und Stadtentwicklung interessiert, sollte dem jüngsten Stadtviertel Aarhus „Ø“ wie „Ost“ einen Besuch abstatten.

2017 war Aarhus Kulturhauptstadt Europas. In diesem Zusammenhang wollte man zeigen, dass man die Herausforderungen des Strukturwandels in positiver Weise annimmt und als Gestaltungsspielraum für die Zukunft der Stadt begreift. So machte man sich daran, den alten, in unmittelbarer Nähe zum Zentrum befindlichen Industriehafen neu zu erschließen. Im neuen Stadtviertel „am Hafen“ sollte Platz für 7000 Einwohner, 12 000 Arbeitsplätze und nicht weniger als eine neue urbane Kultur entstehen.

Das kann man in Skandinavien! Da werden nicht nur Wohnblocks hochgezogen, da überlegt man auch, wie man es anstellen kann, dass sich Leben im Stadtviertel entwickelt. Hier am Hafen, ist Wassersport ein naheliegender Kristallisationspunkt. Und so wurde mittels einer Meile aus kleinen Häuschen, Hütten und Containern entlang des Hafenbeckens (Bassin) 7 eine bunte Vielfalt an Möglichkeiten eröffnet. Vom Wakeboard bis zum Meerwasserschwimmbad, vom Cafe bis zum Theater, alles trägt zum pulsierenden Leben im Stadtviertel bei.

Zur Beobachtung der vielfältigen Wasseraktivitäten im neuen Erlebnis-Areal „Bassin 7“ wurde jüngst ein 15 m hoher Aussichtsturm errichtet. Der Entwurf stammt vom Architekturbüro Dorte Mandrup.

Im gesamten Stadtviertel trifft man nicht nur auf eine Vielzahl unterschiedlichster Fassaden sondern auch auf eine erkleckliche Anzahl architektonischer Vorzeigeobjekte. Zwei davon seien hier vorgestellt.

Das „Lighthouse“, markiert am äußersten Ende von Aarhus Ost die Hafeneinfahrt und bildet so eine weit hin sichtbare Landmark. Mit 142 m Höhe ist das Lighthouse das höchste Hochhaus Dänemarks. Es beherbergt Wohnungen, Büros und Gastronomiebetriebe. Das Hochhaus wurde nach anfänglichen Problemen mit der Gründung und der Finanzierung 2022 fertiggestellt. Bereits 2023 bekam das Lighthouse diverse Architekturpreise verliehen: 2023 CTBUH Awards: Best Tall Building 100-199 meters – Award of Excellence | 2023 CTBUH Awards: Best Tall Building Europe – Award of Excellence.

Die bekannteste Wohnanlage des Stadtviertels ist wohl „De Eisberget“. Der Entwurf stammt vom belgischen Architekten Julien de Smedt und wurde mit dem Belgian Building Award 2014 ausgezeichnet. Das Architekturbüro JDS Architects gewann 2007 den Wettbewerb, obwohl der Entwurf von der ausgeschriebenen geschlossenen Blockrandbebauung abwich. Mit ihrem „Gegenentwurf“ einer aufgerissenen Bauweise, die sich durch unterschiedliche Höhen und spitze Dachformen auszeichnet, wollte JDS Architects erreichen, dass möglichst viele Bewohner einen freien Blick aufs Meer erhalten. Aufgrund seiner charakteristischen Formgebung, die an einen Eisberg erinnert, war der Name für die Wohnanlage schnell gefunden – „Eisberg“ eben. Für ein Drittel der Wohnungen gibt es einen Mietpreisdeckel, der für eine soziale Durchmischung sorgen soll.

Doch für das Wohnbauprojekt, das mit viel Lob aus der Fachwelt aufwarten kann, gibt es auch deutliche Kritik. Die offene Bebauung soll dafür verantwortlich sein, dass der Wind mit hoher Geschwindigkeit durch die Gassen pfeift. Auch die totale Versiegelung des Bodens wird häufig als Kritikpunkt angeführt. Als Fazit bleibt, dass das Objekt durch seine ausgefallene Formgebung, insbesondere auch der Fensterelemente, und durch die Farbgestaltung die Aufmerksamkeit weckt. In Verbindung mit dem benachbarten Lighthouse ergibt sich ein nahezu futuristisches Gesamtbild.

Am Skagerrak

Inzwischen hatten wir die Fähre für die Rückfahrt im Internet gebucht. Von Larvik wollten wir nach Dänemark übersetzen. Nahe Sandefjord (südwestlich von Oslo) steuerten wir deshalb einen letzten Campingplatz an. Die Campingplätze, toll an der Schärenküste gelegen, waren zu unserer Überraschung vergammelt und schlecht geführt. Wir hatten dies so noch nirgends in Norwegen erlebt.

Anderntags besuchten wir noch das Städtchen Stavern, das für seine historischen Werftanlagen bekannt ist und zu den schönsten Ortschaften entlang der Küste zählt. Im alten Ortsteil haben sich zahlreiche Künstler angesiedelt. Diese hatten sogar für allerlei Insekten den Roten Teppich ausgerollt.

Mein Interesse galt jedoch den Werftanlagen. Der dänische König Federik V. errichtete hier in Stavern einen Marinestützpunkt. Ab 1750 wurden dazu die größten Werftanlagen des Landes aufgebaut.

Bereits beim Schlendern durch die Zitadelle zeigt eine Boots-Installation, dass hier heute Künstler und Bootsbauer beheimatet sind. Das Holzboot-Monument „Fredsskipene“ (Friedensschiffe) des Künstlers Päivi Laakso bildet einen Kontrapunkt zu den Kriegsschiffen, die hier bis 1814 vom Stapel liefen.

Der norwegische Ansatz zur Denkmalpflege „neues Leben in historische Gebäude“ brachte den Holzbootsbau in die alten Werfthallen zurück. In einer dieser Hallen ist der Verein „Kystlaget Fredriksvern“ untergekommen, der sich seit 1994 um den Erhalt der Küstenkultur kümmert und historische Holzboote restauriert und wartet. An bis zu 8 Holzboote kann hier gleichzeitig gearbeitet werden, erzählte mir ein Vereinsmitglied. Als ich durchblicken ließ, dass ich selbst schon Holzkanus gebaut habe, entwickelte sich ein richtiges Fachgespräch.

Am Hafen kann man dann das prachtvolle Ergebnis dieser Arbeit bestaunen. Eine absolute Augenweide! Gut, dass sich jemand um den Erhalt dieser Bootsbautradition kümmert.

Entlang der E6

Ab Juni trifft man die hoch aufragenden Lupinen recht häufig. Die aus Nordamerika stammende Pflanze verbreitet sich gerne auf sonnigen Brachflächen und Lichtungen. Dort bildet sie zum Teil ausgedehnte Standorte und begeistert mit ihren hoch farbenprächtigen Kerzen. An Straßenböschungen wird sie auch zur Hangsicherung angepflanzt.

Am Trondheimsfjord angekommen bogen wir einmal mehr von der E6 ab. Auf der Halbinsel Inderöya fanden wir oberhalb der Ortschaft Straumen bei der Sakshaug Kirche einen optimalen Platz für die Mittagspause. Wir genossen die Ruhe und die herrliche Aussicht über den Trondheimsfjorden.

Reisetipp 1: Grundsätzlich lässt sich festhalten, dass sich außerhalb oder am Rande von Ortschaften liegende Kirchen sehr häufig als ruhige Pausen- oder Übernachtungsplätze eignen.

Die Vorläuferkirche wurde 1180 errichtet. Als 1871 auf Inderöya eine neue Kirche gebaut wurde, hat man das Gebälk der alten verkauft. Die Kirche war dem Verfall preisgegeben. Erst 1910 wurde mit der Renovierungsarbeiten begonnen. Diese dauerten aber bis in die 50er-Jahre an.

Wir waren nun den 4. Tag auf der E6 in Richtung Süden unterwegs. Allerdings bogen wir immer wieder von der Hauptroute ab, um die Umgebung zu erkunden oder für eine längere Pause.

Reisetipp 2: Hier bietet es sich an, einen Blick auf die ganze Strecke und die erforderliche Fahrzeit zu werfen, zumal sich selbst unter eingefleischten Nordlandfahrern „Weisheiten“ aus längst vergangenen Tagen hartnäckig halten.

Gerade jene preisen als schnellste Route zwischen Oslo und Tromsö die 1740 km lange Strecke über Mittelschweden an, die auch Google mit gut 22 Std Fahrzeit als schnellste Verbindung ausweist. Dennoch, es ist schlicht falsch.

Ich habe in den letzten drei Jahren alle Routen, auch die Ostsee-Route befahren, und kann aus eigener Erfahrung bestätigen, dass die vom ADAC ausgewiesene direkte Route über die E6 mit 1618 km die kürzeste und mit rund 21,5 Std. Fahrzeit – zumindest außerhalb der Saison – auch die schnellste ist.

Doch wovon reden wir eigentlich? Was ist der Sinn solcher Diskussionen, die in unterschiedlichen Foren immer wieder geführt werden? Für mich gelten bei Reisen andere Kriterien für die Routenwahl. Natürlich wird man im Rahmen einer Reiseplanung auch immer wieder auf eine kurze und schnelle Streckenführung achten, aber kommt es bei einer Strecke von rund 1700 km auf eine halbe Stunde theoretisch errechneter Fahrzeit an?

Ich kann die Route über die E6 nur empfehlen. Sie ist wesentlich abwechslungsreicher als der Weg durch Mittelschweden, wo man durchaus auch mal den ganzen Tag durch Moore und Wälder fahren kann. Entlang der E6 wechseln sich hingegen landschaftlich genutzte mit alpinen Regionen und Küsten mit Wäldern ab. Eines sollte man jedoch wissen: Obgleich die E6 auch heute schon gut ausgebaut ist (als ich 1976 auf dieser Strecke zum ersten Mal unterwegs war, sah das noch völlig anders aus), wird nördlich von Trondheim über hunderte von Kilometern eine neue Trasse angelegt. Hier kann es während der Hauptreisezeit durchaus zu Stauungen kommen.

Abschließend möchte ich festhalten: Wer es drauf anlegt kann von Oslo nach Tromsö durchfahren. Solchen Blödsinn habe ich in jungen Jahren auch gemacht. Selbst auf zwei Tage verteilt, ähnelt die Streckenbewältigung eher einem Blindflug, denn einer Reise. In 3 Tagen ist die Strecke ohne größere Pausen gut zu bewältigen. Ab 4 Tagen bleibt Zeit für Besichtigungen und ab 5 Tagen sind Abstecher links und rechts der Route möglich.

Auf Abwegen

Wir waren nun den dritten Tag auf der E6 in Richtung Oslo unterwegs. Am Nachmittag beschlossen wir einen Übernachtungsplatz abseits der Hauptroute zu suchen. Die 773 brachte uns nach Osten. Selten, dass uns ein Fahrzeuge entgegenkam. Nach kurzer Strecke entdeckten wir einen Elch beim Äsen. Es war der neunte, den wir auf dieser Fahrt zu Gesicht bekamen und der erste, der sich die Zeit für ein Foto nahm. Kaum war der Elch weg kam der große Schreck. Ich hatte den Einstellungsbereich für den Autofokus an meinem Tele nicht kontrolliert. So wurden die Bilder nicht absolut scharf. Dennoch wenigstens ein „Belegbild“.

Nach Querung des Steinfjellet erreichten wir den Limingen, einen der größten Binnenseen Norwegens, in dessen Umfeld sich auch kleinere Seen in die Landschaft schmiegen.

Am andern Morgen ging es die 363 am See entlang bis zur Einmündung in die 764. Jetzt im Sommer war tote Hose angesagt aber im Winter steppt hier offensichtlich der Bär.

Auf dem Rückweg zur E6 passierten wir diese alte Tankstelle. Deutlicher hätte der Hinweis darauf, dass sich in dieser Ecke Fuchs und Hase gute Nacht sagen, nicht ausfallen können.

Rätselhaft

Bei diesen Bildern handelt es sich um die Schlieren von Pollen, wahrscheinlich von Kiefern oder Fichten. Diese haben bei Windstille in der Bucht eines Fjordes die schwache Oberflächenströmung abgebildet. Der später einsetzende Wind zerstörte diese abstrakten Kunstwerke.