Manchmal wäre mehr Überwachung nicht verkehrt. Aber der Preis für das Mehr an Sicherheit ist hoch – höher als mancher glaubt. Doch die Gefahr droht nicht – zumindest nicht bei uns – vom Staat, sondern von den Datenkraken, die an Trumps Hintern Schlange stehen. Videoüberwachung ist da Schnee von gestern. Zumindest so lange sie nicht flächendeckend und nicht KI-gestützt ist. Sehen wir uns vor!
Es ist gerade mal eine gute Woche her, da lag die Albhochfläche unter einer geschlossenen Schneedecke und die Hasen mussten sich durch Schneeverwehungen kämpfen. Auch die Traufhänge waren bis hinab in die Tallagen verschneit, die Bäume überzuckert. Traut man dem Wetterbericht, so war dies nicht der letzte Schnee.
Ein Winter ohne Schnee ist … keiner. Dabei sind wir ja wirklich nicht mehr anspruchsvoll und freuen uns bereits über 15 cm Neuschnee. Die gab es dieser Tage. Und schon sieht die Kuppenalb ganz anders aus. Da lohnte sich der kurze Fototrip vor dem Frühstück am Sonntag.
Der permanente Wechsel zwischen Kalt- und Warmfronten führte im Zusammenhang mit mageren Schneefällen dazu, dass sich diesen Winter selbst auf der Albhochfläche stets nur für wenige Tage eine geschlossene Schneedecke ausbilden konnte. Da der Schnee dann immer wieder wegschmolz, kam es nicht zum Aufbau einer höheren Schneedecke. Und der Regen, der in den warmen Tagen fiel, gestaltete die Oberfläche des Restschnees so, als ob jemand mit dem Treibhammer an der Arbeit gewesen wäre.
In diesem Jahr konnte ich bei nationalen und internationalen Wettbewerben wieder an den Erfolgen der Vorjahre anknüpfen. Meine erfolgreichsten Bilder waren:
Das Bild „alle weg“ / „have a seat“, das eine Sitzbank vor dem Vitrahaus zeigt, war 2024 am erfolgreichsten. Mit ihm erzielte ich bei der Bezirksfotomeisterschaft eine Urkunde und beim German International Photocup (GIP) 3 Annahmen. Auch beim DVF-Themenwettbewerb „Stille“ und bei der Deutschen Fotomeisterschaft wurde dieses Bild angenommen. Eine stattliche Bilanz in hochkarätigen Wettbewerben.
Gut lief auch „Die Flut kommt“, mit dem ich beim German International Photocup eine Medaille einfuhr. Bei der Deutschen und der Bezirksfotomeisterschaft brachte das Bild je eine Annahme.
Auch „Rendezvous XXL“ lief in diesem Jahr erfolgreich weiter. Im Landespokal Baden-Württemberg war es eine Urkunde wert. Im SIP Comines, dem internationalen Wettbewerb des Royal Phoccom (Belgien), bei der Deutschen und der Bezirksfotomeisterschaft reichte es jeweils für eine Annahme.
Überzeugen konnten auch zwei neue Bilder. „Im Gegenlicht“ oder „Evening in the dunes“ und „be different“ konnten in beiden eingereichten Wettbewerben mit je einer Annahme aufwarten.
„Im Gegenlicht“: Annahmen bei der Bezirksfotomeisterschaft und bei den Singapore International Photography Awards.
„be different“: Annahmen bei den Singapore International Photography Awards und im Landespokal BW.
Meine Ergebnisse aus den wichtigsten Wettbewerbe 2024:
Bei der Fotomeisterschaft des Bezirkes Schwäbische Alb konnte ich gemeinsam mit meiner Vereinskollegin Elisabeth, die auch den Landespokal gewann, und einer herausragenden Annahmequote von 100 % die Meisterschaft gewinnen.
„Juger Kormoran“: GIP zwei Annahmen.
Beim German International Photocup erzielte ich in der Sparte Farbe einen sehr guten 12. Rang und im Landespokal Baden-Württemberg landete ich auf Rang 10.
„Happy Feeding“: Platz 3 beim 4. Clubwettbewerb zum Thema Streetfotografie, Annahme bei den Singapore International Photography Awards.
Dass ich nach 2021 und 2022 in diesem Jahr erneut die Clubmeisterschaft meines Photoclubs Reutlingen gewinnen konnte, hat mich natürlich sehr gefreut. Da hier die Ergebnisse aus 4 Themenwettbewerben eingehen, erfordert dieser Jahreswettbewerb eine breite fotografische Aufstellung und natürlich auch eine Portion Glück bei der Bildauswahl.
„Badesteg ins Nichts“, Annahme beim DVF-Themenwettbewerb „Stille“.
Der Photoclub Reutlingen (PCR) 2024: Als Wettbewerbsleiter des PCR für nationale und internationale Wettbewerbe schlägt mein Herz natürlich für den Club und seine Erfolge. Da wir in diesem Jahr außergewöhnlich erfolgreich waren, scheint es mir gerechtfertigt, hier einen Auszug aus unserer Pressemeldung vom 21.11.2024, abzudrucken:
„Erfolgreich wie noch nie. Seinen letzten großen Erfolg in diesem Jahr feierte der PCR bei der Fotomeisterschaft 2024 des Bezirks Schwäbische Alb des Deutschen Verbandes für Fotografie. Der PCR, der mit insgesamt 24 Mitgliedern an den Start ging, konnte mit großem Abstand die Clubmeisterschaft für sich entscheiden. Nahezu alle Auszeichnungen gingen an die Fotografinnen und Fotografen des PCR. … Dieser tolle Erfolg ist zugleich Anlass, um auf das Jahr 2024 zurückzublicken. Bezüglich der Wettbewerbsfotografie erlebte der PCR das bislang beste Jahr seiner Vereinsgeschichte. Der Gewinn des DVF-Printcups kann wohl als besonderer Höhepunkt bezeichnet werden, denn als Ausrichter konnte der PCR die erfolgreichen Bilder hier in der vhs Reutlingen einem größeren Publikum zugänglich machen. Elisabeth Schmidt, die auch den Landespokal gewann, war 2024 auf nationaler Bühne die erfolgreichste Wettbewerbsfotografin des PCR. Besonders erfreulich war auch der Erfolg von Erich Schlotterbeck, der sich bei Deutschlands wichtigstem Naturfotowettbewerb, „Glanzlichter“, in die Siegerliste eintragen konnte. …“
Abschließen möchte ich diesen Beitrag mit dem DVF-Buchprojekt zur konzeptionelle Fotografie von Volker Frenzel: Dieses Projekt bietet einen völlig anderen Zugang zum Medium Fotografie. Im Zentrum steht die Idee, erst danach kommt das Motiv. Volker, der auf diesem Wege versucht, die konzeptionelle Fotografie innerhalb des DVF voranzubringen, hatte zum Thema „Zivilisation“ geladen. Auch in diesem Jahr bin ich wieder mit einem Beitrag vertreten. Dieser befasst sich mit der Situation der LKW-Fahrer auf deutschen Autobahnraststätten an den Wochenenden.
Eigentlich waren die kleinen grünen Männchen gekommen, um die Bayrische Staatsregierung oder besser gesagt, die CSU-Spitze mitzunehmen. Sie wollten von ihr lernen, wie man großartige Wahlerfolge einfährt. Doch als sie nach jahrelanger Reise durchs Universum endlich in München landeten, hatten sich die Zeiten längst geändert. Im Staatsministerium herrschte Markus. Kein Bayer, Franke! Alleinherrschaft kam nur noch in Reden vor, doch in Wahrheit musste er seine Macht teilen. Und die CSU-Spitze? Ein Sammelbecken ehemaliger Verkehrsminister Deutschlands, die den ganzen Schlamassel heruntergekommener Infrastruktur und den verpassten Strukturwandel der Automobilindustrie zu verantworten hatten. Panik ergriff die kleinen grünen Männchen aber, als sie den Umgang der CSU mit den Grünen im Lande erlebten. Da ergriffen sie Hals über Kopf die Flucht und ließen ihre Untertasse zurück.
Seit 2017 parkt nun auf der Wiese vor der Pinakothek der Moderne in München diese fliegende Untertasse. Das 1968 vom finnischen Architekten Matti Suuronen entworfene FUTURO sollte ursprünglich für ein Jahr bleiben. Doch da die kleinen grünen Männchen flohen, parkt der aus glasfaserverstärktem Polyester gefertigte Ellipsoid noch immer dort und erinnert an den gescheiterten Versuch, die Bayrische Staatsregierung zu entführen.