Die Hülle

Die hightech Hülle des Thyssenkrupp Testturms für neue Aufzugskonzepte hat mich sofort begeistert. Die Verläufe von Licht und Schatten und die daraus resultierende Plastizität sind eine Einladung für jeden Liebhaber der Schwarz-Weiß-Fotografie. Nachfolgend meine Serie:

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Das Fotojahr 2018

Mein fotografisches Jahr 2018 war umrahmt von den beiden Fotoschauen „traumhaft“ über unsere Weltreise 2017. Bei der Vorstellung im Februar hatten wir in Mössingen deutlich über 100 Besucher und auch bei der Präsentation im November in Gomaringen war der Saal mit ca. 60 Besuchern voll. Dies war sehr erfreulich, ist doch der Aufwand für eine AV-Show nicht gering. (nachfolgende Aufnahme: Aitutaki, Cook Islands)

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Mit Beginn des Jahres 2018 wurde ich Mitglied im Photoclub Reutlingen. Dort traf ich auf offene Fotoenthusiasten. Von diesen erhielt ich unglaublich viele Anregungen. Ich war nie ein „Vereinsmensch“ aber es ist schon genial wie viele nette Menschen mit unterschiedlichsten Kompetenzen, Generalisten und hoch qualifizierte Spezialisten sich in diesem Club finden.

Als Sportler war es naheliegend, dass man auch nach Vergleichen sucht, um sein eigenes Können und Handeln einschätzen zu können und zu verbessern. So landete ich bei der Wettbewerbsarbeit. Ein erster Test war die Landesfotomeisterschaft (LaFo) Baden Württemberg Anfang 2018. Mit dem Bild „Sandsturm“ (Island) erreichte ich dort eine Annahme. Dies ist die niedrigste Auszeichnungsstufe und bedeutet, dass man mit seinem Bild im besten Viertel der Einsendungen gelandet ist.

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Beim Leserwettbewerb „Auf Reisen“ der Zeitschrift „Photografie“ des Deutschen Verbandes für Fotografie (DVF) schaffte ich es mit der Aufnahme „Öffentliche Toilette“ (Island) in die Endauswahl der letzten 20 Fotos. Zu einer Veröffentlichung reichte es dann aber nicht. Vermutlich hätte ich noch jemand unter die Dusche stellen oder auf´s Klo setzen müssen, um preiswürdig zu sein.

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Der dritte Clubwettbewerb 2018, zum Thema Spiegelungen, war der erste clubinterne Wettbewerbe, an dem ich mich beteiligte. Mit der Aufnahme „Glasskulptur“ aus Venedig erreichte ich einen dritten Platz.

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Ein Clubabend zum Thema „Nik Collection“, einem Programm zur Bildbearbeitung mit einem bärenstarken SW-Konverter, weckte in mir wieder die alte Liebe zur Scharz-Weiß-Fotografie. Mit dem Testturm von Thyssenkrupp in Rottweil fand ich ein für die SW-Verarbeitung ideales Objekt. Die Lichteinfälle entlang der Turmhülle führen zu genialen Verläufen zwischen Licht und Schatten. Mit Aufnahmen aus der dort entstandenen Serie erzielte ich im letzten Jahr meinen größten Erfolg. Beim Internationalen Niederrhein Monochrom Fotosalon“, einem hochkarätig besetzten Wettbewerb, landete ich mit den Aufnahmen „Testturm 1“ und „Testturm_2“ unter den ersten 20%.

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Meine persönlichen Lieblingsbilder aus dem Jahr 2018 waren:

in Farbe, die Aufnahme „Im Vorbeigehen“ von der East Side Gallery in Berlin und

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in SW, das Bild „rund und eckig“, das auf einer Baustelle der neuen Schnellbahntrasse Stuttgart – München bei Kirchheim unter Teck entstanden ist.

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Weihnachtsgrüße

Mit einem Blick über das verschneite Tannheimer Tal grüße ich alle Guckloch-Gucker und wünsche fröhliche und entspannte, aber auch besinnliche Festtage und einen guten Rutsch.

Horst

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Am Startplatz

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Unter dem Gipfel des 1862 m hohen Neunerköpfle im Tannheimer Tal (Österreich) befindet sich ein stark frequentierter Startplatz für Gleitschirmflieger. Kein Wunder, denn die Aussicht auf die Allgäuer Berge und hinaus ins Alpenvorland ist phantastisch.

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Eine Gondelbahn bringt die Piloten auf knapp 1800 m Höhe. Die letzten ca. 30 Höhenmeter bis zum Startplatz müssen die Sportler ihr Fluggerät dann selbst hochtragen.

Jeder Flug erfordert eine sorgfältige Vorbereitung und mitunter viel Geduld. Denn bei Windstille, oder wenn der Wind gar aus der falschen Richtung kommt, geht nichts. Schnell bildet sich dann ein Rückstau geduldig wartender Sportler. Ist die Entscheidung für den Start einmal gefallen, gibt es nur eines: Volle Kraft voraus!

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Die Zahl der Bilder täuscht, bis zum Abheben sind es mehr als nur drei Schritte!

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Der Rest ist dann Genuss pur!

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Wohnen in Deutschland

Mit dem Thema „Wohnen in Deutschland“, das der DVF als Themenwettbewerb ausgeschrieben hatte, habe ich mich im Laufe des Jahres 2018 immer wieder auseinandergesetzt. Ich hatte mir vorgenommen zu diesem Thema einige kritische Beiträge beizusteuern. Als es im Februar längere Zeit sehr kalt war, gelang mir in einer Unterführung diese Aufnahme eines Obdachlosen.

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Mein Hauptthema war jedoch die Situation der Kraftfahrer, die Wochenende um Wochenende auf den Autobahnparkplätzen verbringen müssen. Ich war überrascht wie aufgeschlossen und freundlich die meisten Fahrer waren. Es schien so, als ob ihnen das Interesse an ihrem Leben gut täte.

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Die allermeisten Trucker kommen aus östlichen EU-Staaten und fahren für Speditionen der entsprechenden Länder. Woche um Woche kurven sie kreuz und quer durch Europa. Ihre jeweilige Order erhalten sie übers Internet direkt aus der heimischen Zentrale, die über die exakte Position ihrer LKWs via Satellit in Echtzeit informiert wird.

Es gibt aber auch Ausnahmen. So traf ich einen belgischen Trucker, der hatte einfach Stil und lies es sich nicht nehmen an einem Tisch mit Tischdecke gepflegt zu speisen.

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Die größte Ausnahmeerscheinung war jedoch ein deutsches Ehepaar. Sie hatte gerade Urlaub und konnte ihren Mann deshalb auf seiner Tour durch die Republik begleiten. Den mitgeführten Gabelstapler hatten sie zusammen mit einer Europalette zu einem Tisch umfunktioniert. Darauf wurde gekocht, gegessen und gespielt.

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Eine weitere Wohnsituation, die es lohnt genauer betrachtet zu werden, ist die der Flüchtlinge. Das nachfolgende Foto zeigt ein Erstaufnahmelager und ein Übergangswohnheim. Das stürmische Herbstwetter, das die Wolken über den Himmel fetzte, veranlasste mich zu dieser Aufnahme. Der Himmel soll symbolisieren, dass der Status der Bewohner ein in hohem Maße „flüchtiger“ ist. Der leere Platz und der Zaun hinterfragen in aller Deutlichkeit unsere „Willkommens-Kultur“.

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Das sicherlich gut gemeinte „WELCOME“ wirkte auf mich in diesem Ambiente völlig deplatziert und irritierend. Unwillkürlich drängte sich mir die Frage auf, ob in einer solch abweisenden Umgebung Aggressionen nicht eher auf- statt abgebaut werden.

Bluegrass Jamboree

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Seit 10 Jahren beschert Rainer Zellner, Organisator des „Banjo Bus“, dem franz k einen musikalischen Leckerbissen der besonderen Art – das Bluegrass Jamboree. Immer wieder gelingt es ihm überzeugende Künstler aus der Bluegrass- Szene nach Reutlingen zu holen.

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Auch in diesem Jahr standen wieder drei Ensembles auf dem Programm. Den Anfang machten die Brother Brothers. Die eineiigen Zwillinge Adam und David Moss knüpfen an die lange Tradition der Brüder-Duette in der Country- und Bluegrass Musik an. Es gelang ihnen mühelos, das Publikum für ihre Story Songs zu begeistern. (links Adam, rechts David Moss)

Nach den ruhigeren Tönen zum Einstieg, heizte das Quartett „Bill and the Bells“ aus Virginia die Stimmung an. Das Ensemble knüpft sowohl musikalisch als auch in seinem Outfit an die Anfänge der Country Musik und die Radio-Shows der 30er-Jahre an. Damit trafen sie bei den Zuschauern im franz k ins Schwarze.

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Andrew Small: Kontrabass, Kalia Yeagle: Geige, Gesang, Kris Truelsen: Gitarre, Gesang, Grace van´t Hof: Banjo, Ukelele und Gesang.

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Kalia Yeagle aus Alaska überzeugte an der Geige.

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Andrew Small hielt im Hintergrund die Fäden zusammen.

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Grace van´t Hof …

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… machte nicht nur am Banjo oder der Ukelele eine gute Figur!

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Das unbestrittene Zentralgestirn der Gruppe ist jedoch Kris Truelsen.

Das Quintett Jeff Scroggins & Colorado mischte mit seinem dynamic Bluegrass das Publikum endgültig auf. Es ist deshalb keine Übertreibung, wenn diese Band als „Bluegrass Explosion“ bezeichnet wird.

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Greg Blake: Gitarre, Gesang, Ellie Hakanson: Geige, Gesang, Danny Booth: Kontrabass, Tristan Scroggins (der Sohn): Mandoline, Gesang, Jeff Scroggins (der Vater): Banjo, Gesang.

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Jeff Scroggins, der sich mit dem Bluegrass-Ensemble „Colorado“ einen Traum erfüllte, wurde bislang zweimal zum Banjo-Spieler des Jahres gewählt.

Gregor Blake aus den Bergen West Virginias ist die absolute Bluegrass-Stimme der Band.

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Danny Booth hatte nicht nur seinen Bass voll im Griff, sondern auch das Publikum. Ihm gelang es mühelos den gesamten Saal einzubinden und so die Stimmung anzuheizen.

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Aber auch Tristan, der als neuer Stern am Mandolinenhimmel gehandelt wird, und Ellie Hakanson, virtuos mit ihrer Geige und gut bei Stimme, beherrschen ihr Element.

Doch was wäre ein Bluegrass Jamboree ohne das große Finale, bei dem alle Ensembles gemeinsam auftreten. Selbst der Organisator Rainer Zellmer konnte es sich nicht verkneifen, zum Instrument zu greifen.

Es begeistert immer wieder, wie unkompliziert das Zusammenspiel zwischen den unterschiedlichsten Gruppen gelingt.

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Wir freuen uns schon auf´s kommende Jahr!

 

 

 

Berlin querbeet

Vom Panoramapunkt am Potsdamer Platz hat man wirklich die beste Aussicht auf Berlins Mitte. Ich war erstaunt, wie eng beieinander die geschichtsträchtigen Punkte der Stadt liegen und war begeistert davon, wie die Freiräume, die mit dem Mauerfall entstanden sind, gestalterisch genutzt wurden.

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Der Blick schweift hier vom Bahn-Hochhaus zum Reichstag. Dahinter erkennt man das neue Regierungsviertel, das über die gesamte Breite des Bildes reicht. Noch weiter hinten ist der massige Block der Charité nicht zu übersehen. In der Mitte rechts hingegen übersieht man leicht das Brandenburger Tor.

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Diese Aufnahme zeigt den Blick auf die Berliner Philharmonie (rechter gelber Bau) und deren Kammermusiksaal (links daneben). Dahinter erstreckt sich der Tiergarten im Herbstkleid. Am Rande des Tiergartens erkennt man weiter: Den türkisen Bau der Österreichischen Botschaft, dahinter den Weißen Quader der Baden-Württembergischen Landesvertretung und die rosa Fassade der Italienischen Botschaft.

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Dies ist der Blick hinab auf den Potsdamer Platz, der Berlin den Anstrich einer modernen Metropole geben soll. Von unten betrachtet eröffnet sich dem Betrachter folgender Blick.

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Einen Einblick in die berliner Demonstrationskultur erhielt ich vor dem Brandenburger Tor. Ein einzelner Demonstrant, der für „Stasi raus“ eintrat aber darüber hinaus keine großartige Gelegenheit erhielt, um seine Botschaft weiter zu erklären, machte sich nach Aufforderung durch die Polizei leicht frustriert vom Acker.

In Sachen Plakatwerbung sprangen mir auch einige Schmankerl ins Auge.

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Bei so viel Magie traut sich selbst der Alex kaum aus der Deckung. Doch die Rettung naht in Form von Verdi!

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Wer hätte gedacht, dass Verdi so viele Revolverhelden für sich arbeiten lässt. Diese scheinen jedoch nicht aus der staubigen Wüste, sondern direkt aus dem Spreekanal zu kommen. Doch Verdi ist hier nicht alleine. Offensichtlich gefällt den Bewohner dieser Straße der rote Klinker nicht, weshalb sie zum bewaffneten Widerstand aufrufen.

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Diese Plakate gefielen mir am besten. Erst aus der Kombination ergibt sich eine eindeutige Botschaft. Insgesamt keimte in mir der Verdacht auf, dass es in Berlin eine Stelle geben muss, die das Aufstellen und kombinieren von Plakaten koordiniert, denn so viele Zufälle kann es wohl kaum geben. 😉

In Kreuzberg fiel mir ein Fahrradladen durch seine originelle Bemalung auf. Auch eine Art gelungener Plakatwerbung!

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Zurück in Berlin Mitte, kommt man um den Checkpoint Charlie nicht herum. Ich war mir nicht ganz schlüssig, ob der Zirkus, der hier veranstaltet wird, die Erinnerung an diesen historischen Ort eher wachhält oder beschädigt.

Gleich nebenan befindet sich hinter einer Informationswand die Black Box Kalter Krieg.

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Die Informationswand, zugleich Einfriedung des Geländes, zeigt in beeindruckenden Bildern die Geschichte der Berliner Mauer. Beim Anblick dieser Bilder habe ich gespürt, wie emotional verankert diese Ereignisse in mir sind, obwohl ich diese als Kind und Jugendlicher nur aus großer Entfernung mitbekommen habe. Ganz offensichtlich war die Bedrohung damals in der gesamten Republik gegenwärtig. Deshalb ist mir die momentane politische Entwicklung völlig unverständlich. Lernen wir wirklich nichts dazu?

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Berlin: Architektur II

Dass Berlin architektonisch interessant ist, hat unterschiedliche Gründe. Erstens verfügt Berlin über eine Menge historischer Bauten, zweitens war Ostberlin das Aushängeschild der DDR und drittens hat sich die Stadt nach dem Mauerfall dramatisch entwickelt. Natürlich hat der Regierungssitz daran einen ganz entscheidenten Anteil. Auch heute liegt Berlin in Punkto Dynamik unter den drei besten Städten in der Republik.

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Geschichte und Moderne treffen in Berlin mitunter hart aufeinander. Hier veranschaulicht durch die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche und die moderne Fassade des Spreegold Edelmetallhandels.
Älteren Datums ist auch die „Hinterhofarchitektur“ des Buchgewerbehauses in dem heute unterschiedliche Firmen untergebracht sind.

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Das architektonische Aushängeschild der DDR war natürlich der Alex.

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Die Moderne begegnet einem zum Beispiel am Potsdamer Platz. Zwischen dem  Forumtower …

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… und dem Bahntower schießt der Kollhofftower mit dem Panorama Point in die Höhe. Im 24 Stock, 100 m über Grund, befindet sich die Aussichtsplattform oder treffender gesagt, der Arkadenrundgang, der ein 360 Grad-Panorama auf die Stadt erschließt.

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Der Blick auf den direkt gegenüberliegenden Bahntower und dessen Büros eröffnet einen Eindruck von der klaren Architektur dieses Bauwerks.

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Eine weitere beeindruckende Fassade ist die, des Kadampa Meditationszentrums in der Chausseestraße.

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Traurige Berühmtheit hat hingegen das Appartementhochhaus erlangt, das in der Mühlstraße errichtet wurde. Hierzu wurde eigens ein Stück der East Side Gallery versetzt.

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Dass man über Architektur immer auch streiten kann zeigt das Haus mit dem Gesicht gleich hinter unserem Hotel in der Friedrichstraße. Das Gesicht soll wohl die Wärme und Wohnlichkeit vermitteln, welche die gesamte auf Sachlichkeit und Kälte gebürstete Anlage nicht zu vermitteln vermag. Ob das gelingen kann?

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