Märzenbronnen
Der Märzenbronnen ist ein temporärer See auf der Alb bei Salmendingen. Die Bezeichnung verdeutlicht den Klimawandel, der auch vor der Schwäbischen Alb keinen Halt gemacht hat. Früher gab es auf der Albhochfläche schneereiche Winter und Frost bis ins Frühjahr hinein. Erst als im März der Schnee schmolz, sammelte sich bei Salmendingen das Schmelzwasser in einer Senke. Deshalb die Bezeichnung „Märzenbrunnen“. Schuld daran ist die dort anstehende Weißjura-Beta-Schicht. Diese lässt das Wasser nur langsam versickern.

Seit vielen Jahren schon bildet sich dieser temporäre „Stausee“ häufig bereits um den Jahreswechsel herum aus. Da der Wärmeeinbruch in dieser Zeit, wie auch in diesem Jahr, in der Regel mit starken Regenfällen verbunden ist, füllt sich der See schnell. Bis zu 25.000 qm Wasser können sich in diesem natürlichen Rückhaltebecken sammeln und veranlassen ganz eifrige Zeitgenossen zum Bootfahren und Baden. Selbst Kiter waren hier schon zu sehen. Und wenn der See gefriert, ist Schlittschuhlaufen angesagt.
Heute bei Sonnenaufgang war das Wetter leider recht windig. Da half selbst eine Belichtungszeit von 3 Minuten nichts, das Spiegelbild des Kornbühls war einfach nicht in den See zu bewegen. Ein Grund mehr, um wiederzukommen.


































