Alles muss raus!

Als ich letzten Freitag abends in Reutlingen unterwegs war, war ich sehr erstaunt. Die Gartenwirtschaften rund um den Marktplatz waren recht gut besucht.

Doch das war weniger den frühlingshaften Temperaturen (deutlich unter 10 Grad) zu verdanken, als viel mehr dem unbändigen Drang, endlich wieder ins Freie zu wollen. Also ganz nach dem Ausverkaufs-Motto: „Alles muss raus“!

Überwachung

Manchmal wäre mehr Überwachung nicht verkehrt. Aber der Preis für das Mehr an Sicherheit ist hoch – höher als mancher glaubt. Doch die Gefahr droht nicht – zumindest nicht bei uns – vom Staat, sondern von den Datenkraken, die an Trumps Hintern Schlange stehen. Videoüberwachung ist da Schnee von gestern. Zumindest so lange sie nicht flächendeckend und nicht KI-gestützt ist. Sehen wir uns vor!

Wechselhaft

Der permanente Wechsel zwischen Kalt- und Warmfronten führte im Zusammenhang mit mageren Schneefällen dazu, dass sich diesen Winter selbst auf der Albhochfläche stets nur für wenige Tage eine geschlossene Schneedecke ausbilden konnte. Da der Schnee dann immer wieder wegschmolz, kam es nicht zum Aufbau einer höheren Schneedecke. Und der Regen, der in den warmen Tagen fiel, gestaltete die Oberfläche des Restschnees so, als ob jemand mit dem Treibhammer an der Arbeit gewesen wäre.

Frohes Fest

Mit diesem Bild vom Reutlinger Weihnachtsmarkt wünsche ich allen Leserinnen und Lesern meines Blogs erholsame Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Allen Fotografinnen und Fotografen wünsche ich für die Zukunft tolle Motive und immer „gut Licht“.

Horst

Weihnachts-Menü?

Wer für Weihnachten noch ein Festtags-Menü sucht, hier ein Vorschlag:

Vorspeise: Marinierte Flusskrebse, Feigen, Avocado

Suppe: Cremesuppe von Steinpilzen, Trüffelöl

Zwischengang: Wolfsbarsch auf der Hautseite gebraten, Zitronen-Petersilienaroma, Topinambur

Hauptgang: Medaillon vom Milchkalbsrücken, Trüffelpüree, Roter Rettich, Calvadosjus

Nachtisch: Himbeer Lolli Pop

Einen guten Appetit!

Solisviadukt

Der Solisviadukt gehört zum UNESCO Welterbe Rhätische Bahn. Die Eisenbahnbrücke ist Teil der Albulalinie. Mit dem 42 m weiten Hauptbogen und den 10 Nebenbögen weist sie die größte Bogenspannweite dieser Strecke auf. In 85 m Höhe überspannt sie die tief eingeschnittene Schinschlucht, die die Albula in Jahrtausenden in den Fels gefräst hat.

Als das Viadukt 1902 errichtet wurde, waren die 42 m Spannweite des Hauptbogens neuer Schweizer Rekord. Aber auch der brüchige Fels (Bündnerschiefer) stellte die Ingenieure vor Herausforderungen und erforderte besondere Gründungstechniken.

Das zweite Bild ist ein Panorama aus zwei übereinander angeordneten Querformatbildern, die mit einem 16 mm-Weitwinkel aufgenommen wurden. Jedes dieser Bilder wurde aus drei Aufnahmen, die im Abstand von 2 Blendenstufen gemacht wurden als HDR zusammengesetzt. So konnte der Kontrastumfang zwischen den hellen, sonnigen Bereichen und den dunklen Schattenpartien in der Schlucht problemlos bewältigt werden.