Schlimmer als gedacht

Im neuen „Schnappschuss“ der Firma FotoKoch (No 58 f/2 17) bin ich auf einen Artikel des Fotografen Kim Cheung aus Hong Kong gestoßen. Er berichtet mit eindrücklichen Bildern über die „Coffin Homes“, die sogenannten Sarghäuser in Hong Kong. Hier wurden Privatwohnungen so umgebaut, dass in einer Wohnung über zwanzig Familien und Einzelpersonen für teures Geld in einem Wandschrank ähnlichen Verschlag hausen können. Bilder und Artikel findet ihr unter  https://apimagesblog.com/blog/2017/5/10/hong-kong-shoebox-coffin-homes-a-challenge-for-new-leader

Meine Assoziation mit den Vogelkäfigen in Wohnen in Hong Kong ging zwar in die richtige Richtung, war jedoch von der Realität noch meilenweit entfernt.

Workshop Streetfotografie

Bei einem kleinen Rundgang durch die Stadt …

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vermochte der Fotograf Thomas Adorff …

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in lockerer Atmosphäre …

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jede Menge praktische Tipps zu geben, die sich auch sofort umsetzen ließen. So z. B.

  • den Einsatz von Spiegelungen
  • Bewegung / Schärfe und Unschärfe
  • Linienführung und Rahmung
  • und alles natürlich mit dem nötigen Spaßfaktor!

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Zum Abschluss ein ganz dickes Lob an den Veranstalter, der es immer wieder schafft, tolle Angebote zu machen und das völlig kostenfrei. Einfach klasse!

Mehr zum Thema Streetfotografie siehe unter Streetfotografie – wozu?

Weitere SW-Projekte: Porträts in sw Tasmanien: Cradle Mountains Neuseeland: Dunedin Tasmanien: Lake Gorden – Lake Padder

Anglerfreundschaft

Auf einem abgewrackten Surfbrett, das er wohl von der Müllhalte gerettet hatte, paddelte ein Junge zum Angeln hinaus in die Lagune der Insel Moorea. Sein Hund folgte ihm.

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Kaum hatte der Junge an einer kleinen Plattform angedockt, kam auch schon der Hund angeschwommen. Dieser kam allerdings nicht alleine aus dem Wasser.

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Doch kein Problem, denn gute Freunde halten zusammen, …

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und überwinden jedes Hindernis gemeinsam.

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Kann Angeln schön sein!

 

Weitere Bilder und Infos zu franz. Polynesien siehe: Südseeparadies, Dream_Patash_1, Dream_Patash_2, Dream_Patash_3, Huahine

Tasmanien: Cradle Mountains

Das schlechte Wetter in den Cradle Mountains und angrenzenden Gebieten generierte gute Stimmungen für SW-Aufnahmen.

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Boardwalks erschließen die Hochmoore und begrenzen die Umweltschäden der Wanderer.

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Blick auf den Dove Lake. Bei starkem Regen, fotografieren unter erschwerten Bedingungen.

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Dove Lake Boatshed mit Blick auf die Cradle Mountains hinterm Regenschleier.

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Weiter im Süden, nahe Lake Pedder, Hochmoorlandschaft in der Sentinel Range.

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Bewässerungsanlage nahe Sheffield.

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Noch immer beeindruckend! Die riesigen, einzeln stehenden Eukalyptusbäume sind stumme Zeugen des einstigen Regenwalds, doch die Tage dieser Mahnmale sind gezählt.

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Mehr Infos zu den Cradle Mountains: Tasmanien 1

Mehr Infos zu Tasmanien: Tasmanien 2

Weitere SW-Projekte: Tasmanien: Lake Gorden – Lake Padder, Dunedin Neuseeland

Neuseeland: Dunedin

Dunedin, am Ende des Otago Harbour gelegen, wurde 1848 von schottischen Siedlern gegründet. Bereits kurze Zeit später, in den 1860ern, brach der Otago Goldrausch aus und machte Dunedin zur reichsten Stadt Neuseelands. Dies ist auch heute noch an den zahlreich erhaltenen Gebäuden aus dem Viktorianischen Zeitalter erkennbar.

Dunedin ist nach Christchurch die zweitgrößte Stadt auf der Südinsel. 1869 wurde hier die erst Universität Neuseelands gegründet. Die Offenheit einer Universitätsstadt prägt auch heute noch das Leben in der Stadt.

Das nachfolgende Bild zeigt den Eingang zur St. Paul´s Anglican Cathedral. Bereits 1862 wurde an dieser Stelle eine Vorläuferkirche errichtet. Nachdem Dunedin zum Bischofssitz erhoben wurde, entschied man sich für den Neubau des Gotteshauses in seiner heutigen Form. Baubeginn war aber erst 1895.

 

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Dunedins Railway Station, erbaut 1906, ist ein monumentales Bauwerk aus der Eduardian Ära.

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Die Front des Gebäudes wird von langen Arkadengängen geprägt, die Reisende auch bei Regen trockenen Fußes zum Haupteingang führen.

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Das Bauwerk ist nicht nur äußerlich prunkvolle gestaltet, auch seine Innenausstattung, noch im Original erhalten, ist für einen Bahnhof überraschend hochwertig.

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Mehr Infos zu Dunedin und Neuseelands Süden, siehe Stürmischer Süden

Weitere SW-Projekte: Tasmanien: Lake Gorden – Lake Padder, Tasmanien: Cradle Mountains

Tasmanien: Lake Gorden – Lake Pedder

Durch den Bau von drei Staudämmen wurde der bestehende Lake Pedder in der zweiten Hälfte der 70er-Jahre in einen Stausee umgewandelt. Mit einer Fläche von 242 km^2 und 2,9 km^3 Volumen ist er der größte Frischwasserspeicher Australiens.

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Im Verbund mit dem benachbarten Lake Gorden ist dadurch ein riesiges Stauseengebiet zur Stromerzeugung entstanden.

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Im Fels unterhalb des Gordenstaudamms befindet sich die Gorden-Pedder-Powerstation, das größte Wasserkraftwerk Australiens. Es erzielt bei einer nutzbaren Höhendifferenz von 80 m eine Leistung von 432 MW.

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Gegen das Projekt formierte sich von Anfang an entschiedener Widerstand. Dieser löste Mitte der 60er Jahre sogar weltweite Proteste aus, da der Lake Pedder in einem Nationalpark lag. Heute befindet sich das Gebiet inmitten der Tasmanian Wilderness World Heritage Area, dem größten Schutzgebiet Tasmaniens.

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Die Abgeschiedenheit dieser nur spärlich erschlossene Region ist ein Ziel für Angler und versierte Wildniswanderer, die ohne markierte Wege auskommen.

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Weitere Berichte zu Tasmanien siehe: Tasmanien 1, Tasmanien 2

Weitere SW-Projekte: Tasmanien: Cradle Mountains, Neuseeland: Dunedin