Chiemsee

Am 08. März 2022 brachen wir zu einer kurzen Reise nach Linz auf. Am Chiemsee wollten wir unseren ersten Stopp einlegen, doch das gestaltete sich nicht so einfach. Alle Camping- und Stellplätze waren noch zu und die Parkplätze verständlicherweise für Camper nachts gesperrt. Natürlich hätte man an einem Autobahnparkplatz oder im tiefen Hinterland einen Platz gefunden aber wir hatten noch einen Campingplatz auf dem Schirm, der ganzjährig geöffnet sein sollte.

Am Campingplatz Seehäusel bei Chieming erfuhren wir dann, dass am Chiemsee alle Plätze den Winter über schließen müssen und erst ab April wieder öffnen dürfen. Aus rein menschlichen Gründen durften wir unseren Camper dann doch abstellen, da wir keinerlei Dienstleistung benötigten, um „von der Straße weg zu sein“. Nochmals herzlichen Dank für das Entgegenkommen!

Wir genossen den Abend und den Morgen am See bei Alpensicht und Sonnenschein.

Solidarität erfordert Handeln

Die „rote Linie“ ist überschritten. Solidaritätsbekundungen sind zwar nett, doch sie reichen nicht aus. Es muss gehandelt werden, und zwar sofort! Notwendig ist:

  • Ausschluss Russlands aus dem internationalen Zahlungsverkehr SWIFT – jetzt!
  • Stopp der Gasimporte aus Russland – sofort!
  • Internationale Ächtung von Putin und seinem Gefolge und
  • Anklage vor dem Internationalen Strafgerichtshof wegen des Deliktes der Aggression. Dieser Straftatbestand wurde 2010 eingeführt und ist seit 2018 verfolgbar, wurde aber noch nie genutzt. Der Chefankläger kann von sich aus Vorermittlungen einleiten. Allerdings hat die Ukraine die entsprechende Carta noch nicht ratifiziert. Unter Strafe stehen: Aggression und Invasion eines anderen Staates, Entsendung bewaffneter Banden und die Bombardierung von Häfen und Küsten. Die Ukraine sollte die Carta jetzt ratifizieren!

Pano 5, Trollkirche

Das Bild besteht aus drei übereinander angeordneten Querformataufnahmen. Damit gelang es die „Halle“ der Trollkirche in ihrer gesamten Höhe und Breite abzulichten und die extremen Helligkeitsunterschiede zwischen dem Tageslicht und dem Höhleninneren auszugleichen.

abgefahren

Nein, es handelt sich weder um die Himmelsscheibe von Nebra noch um einen archäologischen Fund, der belegt, dass sich bereits die Neandertaler mit der Plattentektonik befasst haben. Es ist schlicht eine vereiste Pfütze, die ich beim morgendlichen Spaziergang auf dem Feld entdeckte. An anderer Stelle hatte ein Traktor seine Spuren hinterlassen.

wechselhaft

Egal bei welchem Wetter, die Salmendinger Kapelle ist immer ein Bild wert. Nach stürmischer Nacht zieht das Sturmtief bei Tagesanbruch ab.