Ich bin Hobbyfotograf. Das heißt, ich musste mein Geld noch nie mit Fotografieren verdienen. Dennoch fotografiere ich leidenschaftlich gerne und mit dem Anspruch, mich qualitativ zu verbessern. Meine erste Spiegelreflexkamera kaufte ich mir mit 16 Jahren vom Lohn meines ersten Ferienjobs, eine EXAKTA VX 1000. Wichtig für mich waren auch die kreativen Stunden in der Dunkelkammer. Ob SW, Farbe, Dia oder graphische Verarbeitung von Planfilmen, alles wurde erpobt und praktiziert. Hängen blieb ich dann beim Dia. Noch ohne eingebauten Belichtungsmesser und ohne Programmautomatik im jeweiligen Moment die Aufnahme richtig auszubelichten war in dieser Zeit neben der Bildgestaltung noch eine echte Herausforderung, denn anschließende Korrekturmöglichkeiten gab es keine.
Der Umstieg auf die digitale Fotografie erfolgte bei mir nicht freiwillig. Als mir bei einer Reise durch Namibia meine Fotoausrüstung mit meiner geliebten Canon 100 gestohlen wurde, brach das digitale Zeitalter über mich herein.
Meine fotografische Entwicklung geht auf zwei scheinbar gegensätzliche, sich aber trefflich ergänzende Wurzeln zurück, der Landschafts- und der Sportfotografie. Bei der fotografischen Aufarbeitung von Wildwasserexkursionen verschmolzen beide Bereiche zu einer Einheit. Über die Reisefotografie erweiterte sich mein Spektrum um die Tierfotografie und die Menschen, die auch in meinen Reisen eine immer größere Bedeutung erhielten. Heute zählt für mich die Street- und Portraitfotografie zu den größten Herausforderungen.
Auf dem Vitra Campus in Weil am Rhein gibt es mehrere architektonisch interessante Bauwerke zu bestaunen. Eines davon ist das VitraHaus, die zentrale Anlaufstelle für Besucher. Es ist „Flagshipstore“ für die Vitra Home Collektion. Das bedeutet, es ist Verkaufshaus, Ausstellung und Schaubereich für archetypisch Einrichtungssituationen. Und für Besucher nicht unwichtig, es gibt auch hervorragenden Kuchen.
Das Gebäude selbst erinnert an übereinander geschachtelte Langhäuser. Diese Architektur schafft vielfältige Raumsituationen, die eine differenzierte Nutzung zulassen und zur Erkundung einladen.
Die einzelnen Ebenen sind durch zahlreiche Wendeltreppen und Übergänge untereinander verbunden. Ein wirklich spezielles Gebäude.
Das Vitra Designe Museum ist Teil des Vitra Campus in Weil am Rhein, einem Ort an dem sich Architektur, Designe und Möbelproduktion wechselseitig durchdringen. Mehrere namhafte zeitgenössische Architekten haben hier eine „Duftmarke“ hinterlassen. Das nach meiner Meinung späktakulärste Bauwerk, das Vitra Designe Museum, wurde von Frank Gehry errichtet und 1989 eröffnet. Zumal im Raum Basel noch mehrere Leckerbissen warten, lohnt sich ein Besuch im Dreiländereck unbedingt.
Der Vitra Campus in Weil am Rhein, der für seine architektonischen Superbauten bekannt ist, bietet auch einen Rutschturm der Extraklasse. Bei einer Gesamthöhe von 30,7 m öffnet sich auf 17 m Höhe eine Aussichtsplattform, die Ausgangspunkt für eine 38 m lange Rutschbahn ist.
Doch für das besondere Foto gibt es nur eine Perspektive.
Die Hagia Sophia wurde 532 n. Chr. in nur 5 Jahren Bauzeit errichtet. Die Einzigartigkeit des Bauwerks sollte das Gottesgnadentum Justinians zum Ausdruck bringen, woraus sich der Anspruch des Römischen Kaiser als weltlicher Herrscher über die christliche Welt ableitete. Die Hagia Sophia war Hauptkirche des Byzantinischen Reiches und als Kathedrale Konstantinopels das Zentrum der Orthodoxie sowie Krönungskirche der byzantinischen Kaiser.
Die beste Übersicht über das grandiose, 1500 Jahre alte Bauwerk erlangt man von einem der zahlreichen Rooftop Restaurants.
Die Hagia Sophia gilt als bedeutendstes frühbyzantinisches Bauwerk. Ihre Kuppel ist eine absolute und bis heute unübertroffene Meisterleistung. Mit einer Spannweite von 33 Metern wird sie nur von 4 Pfeilern getragen. Dieses Novum in der Baugeschichte eröffnete eine völlig neue Raumgestaltung und prägte die Architektur bis in die Neuzeit.
Links von der Hagia Sophia befindet sich der Topkapi-Palast, der Wohn- und Regierungssitz der Sultane und Verwaltungssitz des Osmanischen Reiches. Nach der Eroberung Konstantinopels durch die Osmanen 1453 wurde dieses Machtzentrum errichtet und die Hagia Sophia zur Moschee umgebaut. Als Hauptmoschee wurde sie zum Vorbild späterer Moscheebauten. Nachfolgend der Blick durch ein Kuppelfenster der Hagia Sophia hinüber zur Blauen Moschee.
Auch der Blick in Gegenrichtung kann sich sehen lassen. Im oberen Bild wird die Hagia Sophia vom Eingangstor der Blauen Mosche umrahmt. Zwischen den beiden Prachtbauten liegt der Sultan Ahmet Park. Der sich mit seiner baulichen Kulisse auch für Fotoshootings eignet.
Selbst bei Nacht macht die Hagia Sophia eine gute Figur.
Sicher ist es für euch kein Problem, das Reh im Bild zu entdecken. Ich hatte es beim Fotografieren völlig übersehen.
Vom Kornbühl aus wanderte mein Blick hinaus über die sanften Wellen der Albhochfläche. Die Sonne war inzwischen knapp über den Horizont geklettert. Sie tauchte die Schneelandschaft in goldenes Licht und warf lange Schatten. Mal gerade, mal geschwungen, die Wirtschaftswege gliederten die Landschaft mit klaren Linien. Das gleißende Licht der Morgensonne hatte sie vortrefflich heraus präpariert. Ein klarer Fall für die lange Brennweite (400 mm), mit der konnte ich einen geeigneten Ausschnitt auswählen.
Als ich das Bild zuhause betrachtete, um die Schärfe zu überprüfen, entdeckte ich ein Reh, das mir beim Fotografieren völlig entgangen war. Offensichtlich hatte mich die Linienführung der Wege derart in Bann gezogen, dass ich für anderes kein Auge mehr übrig hatte. Bei einer von drei Aufnahmen stand das Reh dann gerade an der richtigen Stelle.