Dreikönigsdampf 2

Ausgangspunkt der diesjährigen historischen Dampfzugfahrt war Reutlingen. Über Tübingen ging es das Neckartal aufwärts bis Eyach. Die oberen Bilder zeigen die Ankunft im Bahnhof Eyach. Dort wurde die 97501 ans Zugende umgesetzt. Dies war erforderlich, denn hinter Eyach begannen die Steigungen.

Die Weichen waren gestellt, der Dampfzug konnte von der Neckartalstrecke in Richtung Hechingen abbiegen. Bild unten: In den Steigungen, wie hier in Stetten, sind beide Dampfloks mit maximalem Schub im Einsatz.

In Hechingen rundete der Hohenzollern das historische Bild ab. Wie zuvor in Eyach stand auch in hier die Feuerwehr bereit, um die Wasservorräte aufzufüllen. Es ist schon ein gewaltiger Aufwand, eine solche historische Dampfzugfahrt logistisch abzusichern. Doch die Begeisterung bei Jung und Alt ist groß.

Beim Verlassen des Bahnhofs donnerte die Lok fauchend an mir vorbei. Nun ging es den Albaufstieg hinauf nach Gammertingen, dem Wendepunkt der Fahrt.

Nach Ankunft in Gammertingen gab es genügend Zeit, um Details festzuhalten, denn es musste Kohle gebunkert und Wasser aufgenommen werden. Danach ging es zurück nach Reutlingen.

Dreikönigsdampf 1

Es dämmerte gerade, als die Eisenbahnfreunde Zollernbahn ihren Zug im Reutlinger Bahnhof zusammenstellten. Die Wagons mit der Dampflock 58 311 standen auf Gleis 3 bereit und warteten auf die Vorspannlock 97 501 der Zahnradbahn Honau-Lichtenstein.

Der Vorspann ist wegen der erheblichen Steigungen entlang der Strecke erforderlich.

Als die 97 501 angekuppelt war, kündigten dicke Dampfwolken und ein obligatorischer Pfiff der Lock die Abfahrt des Zuges an.

Eingehüllt in eine Dampfwolke verließ der Zug fauchend und zischend den Bahnhof.