neblig-trüb

Die Schwäbische Alb bietet bei jedem Wetter herrliche Motive.




Die Schwäbische Alb bietet bei jedem Wetter herrliche Motive.




Bei Sonnenaufgang zeigte das Thermometer noch minus sechs Grad Celsius. Der nächtliche Nebel hatte die Allee auf dem Einsiedel mit Raureif verzaubert.

Doch mit der Sonne kam der Wind und es wurde wärmer. Da konnte sich der Raureif nicht lange halten.



Die Steinlach entspringt am Albtrauf. Auf ihrem Weg zum Neckar hat sie schluchtartige Abschnitte mit tiefen Gumpen ausgewaschen. So schuf sie ideale Plätze, um im Winter ins eiskalte Wasser abzutauchen. Dabei durfte ich meinen Sohn Manuel mit der Kamera begleiten.








Wer mit der richtigen Atemtechnik seine Reflexe unter Kontrolle halten kann, ist hier eindeutig im Vorteil. Ob man dies nun unter Genuss verbuchen kann oder nicht, sei dahingestellt, doch bei regelmäßiger Praxis ist eine abhärtende Wirkung garantiert.

Er wird den Tag nicht überleben. Sobald es hell wird ist er weg, der erste Schnee.

Am Sonntag hatte es noch gut 15 Grad, aber ein neuerlicher Schwall polarer Kaltluft zeigte dem Frühling, dass der Winter noch immer nicht aufgegeben hat.

Die Tulpen trugen schwer unter der Last des Schnees, der über Nacht gefallen war.


Erst am Nachmittag zog sich der Schnee an den Albtrauf zurück und verwandelte Hölderlins blaue Mauer in eine weiße Wand.

Blick von der First auf den Filsenberg

Öschingen mit Filsenberg und Bolberg

Auf der First
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Im ersten Beitrag zum Uracher Wasserfall habe ich Aufnahmen vom oberen Abschnitt, dem 37 m hohen Absturz, gezeigt. Die nachfolgenden Bilder entstanden in den Kaskaden unterhalb.





Wasser, das über Steine, Sinterterrassen oder Äste ins Tal plätschert sorgt für jede Menge Spritzwasser, das über dem strömenden Wasser zu bizarren Gebilden gefriert, die sich so kein menschliches Gehirn ausdenken könnte.




Die Menge an eingeschlossener Luft entscheidet darüber, ob das Eis milchig trüb, oder glasklar erscheint.
Die Kleinstadt Bad Urach war namensgebend für den Uracher Wasserfall, der sich nahe der Stadt von der Traufkante der Schwäbischen Alb in die Tiefe stürzt. Der Wasserfall ist das ganze Jahr über einen Besuch wert. Doch wenn er im Winter zum „Eisfall“ wird, finde ich ihn besonders reizvoll. In einer längeren Kälteperiode wächst die Vereisung des Uracher Wasserfalls täglich und gestaltet bizarre Skulpturen.

Von der Hochfläche der Schwäbischen Alb stürzt das Wasser zuerst 37 m in die Tiefe, um dann über zahlreiche Sinterstufen in Kaskaden dem Maisental entgegenzuströmen. Der Uracher Wasserfall ist frei zugänglich und über Treppen erschlossen. Diese sind im Winter häufig vereist und dann gesperrt.






Diese Bilder stammen alle vom oberen Abschnitt des Uracher Wasserfalls. Die Eisskulpturen der Sinterterrassen unterhalb zeige ich in einem zweiten Beitrag.

Eigentlich ist es nichts besonderes, dass auf der Schwäbischen Alb in klaren Nächten die Temperatur über den Schneeflächen auf unter minus 20 Grad Celsius absinkt. Nur hat sich der Schnee auf der Alb in den letzten Jahren rar gemacht. Selbst die Sonne kann den Tag über gegen die klirrende Kälte nicht viel ausrichten.




Auf der Albhochfläche bei Salmendingen gibt es zahlreiche markante Bäume, die locker in die weite Landschaft eingestreut sind. Manche blicken bereits auf ein stattliches Alter zurück. In stoischer Ruhe trotzen sie Wind und Wetter, Eis und Schnee.



Die Eiseskälte hat die Schmelzwasser der letzten Tage zu bizarren Eisformationen erstarren lassen. Interessant sind auch die Luftblasen, die sich unter und zwischen den Eisplatten aufstauen.

Kurz nach Sonnenaufgang sind bereits die ersten Sportler unterwegs. Um diese Zeit geht man hier noch kein Corona-Risiko ein.
