Münchner U-Bahnstationen – Schluss

An der Endstation der Linie 1, dem „Olympia-Einkaufszentrum“, fand auch unser fotografisches Projekt sein vorläufiges Ende. Hier brachten wir letztmals Kamera und Stativ in Stellung und setzten die futuristische Wandverkleidung in Szene.

Ganz in der Nähe der U-Bahnstation gibt es ein B&B-Hotel und Möglichkeiten, ein Fahrzeug ohne Parkgebühren am Straßenrand abzustellen. Das sind gute Rahmenbedingungen für die Durchführung einer solchen Aktion, denn nach fünf Stunden konzentrierter Arbeit ist es nicht verkehrt, wenn gegen drei Uhr nachts ein Bett in der Nähe ist.

Weitere Bilder zu Münchner U-Bahnstationen finden sich hier: Teil 1, Teil 2.

Münchner U-Bahnstationen – Teil 2

Wir starteten unser fotografisches Projekt am St.-Quirin-Platz nahe dem südlichen Ende der Linie 1 und arbeiteten uns langsam in nördlicher Richtung durch. Nicht alle Bahnhöfe, die wir ablichten wollten, waren „bespielbar“. Manchmal wurde gerade gebaut, so dass zahlreiche Wand- und Deckenverkleidungen fehlten. So war nach dem Candidplatz (letzter Beitrag) unser nächster Halt am Westfriedhof.

Natürlich wurden all die Bahnhöfe schon vielfach abgelichtet. Dennoch ist es eine spezielle Herausforderung, die unterschiedlichen Lichtsituationen in den Griff zu bekommen, ohne auf HDR-Belichtungen auszuweichen. Und dann bleibt ja immer noch die Hoffnung, dass man etwas Neues entdecken könnte, das so noch niemand gesehen hat.

Es folgte die Station Georg-Brauchle-Ring. Hier interessierte mich besonders die metallisch glänzende Deckenverkleidung in der sich die farbigen Paneele der Seitenwände spiegelten und abstrakte Kunstwerke hervorbrachten.

Weitere U-Bahnstationen siehe im letzten und im nachfolgenden Beitrag.

Münchner U-Bahnstationen – Teil 1

München hat ein leistungsfähiges U-Bahnnetz. Das Tagesticket für das gesamte Stadtgebiet ist für unter 10 € zu haben, eine ideale Möglichkeit, um schnell an den gewünschten Ort zu kommen. Seit 1971 die erste U-Bahnstrecke in Betrieb ging, wurde das Netz auf über 100 km Länge ausgebaut. Rund 400 Millionen Fahrgäste wurden 2023 befördert.

Von diesen objektiven Fakten abgesehen, lassen sich manchem U-Bahnschacht auch ästhetische Aspekte abgewinnen. So gibt es auf der Linie 1 mehrere Stationen, für die sich ein nächtlicher Aufenthalt im Untergrund lohnt. Wer alleine zum Fotografieren unterwegs ist, wird wohl so durchkommen, für eine Gruppe ist jedoch eine Genehmigung zwingend erforderlich. Wir, eine Gruppe des Photoclubs Reutlingen, fotografierten an einem Samstag ab 21 Uhr bis Sonntag um 2 Uhr.

Unsere erste Station war St.-Quirin-Platz. Dieser U-Bahnhof strahlt einen morbiden Scharm aus und ist gut geeignet, um sich an die Unterwelt heranzutasten, denn es braucht Zeit, bis man sich eingesehen hat. Erst nach und nach gelingt es, die fremde Umgebung fotografisch zu interpretieren.

Selbst nüchterne Übergänge, die von einem U-Bahnschacht zum andern führen, haben eine gewisse Ästhetik. Man muss sie nur erkennen.

Unsere zweite Station, Candidplatz, ist im Vergleich zum St.-Quirin-Platz die reinste Farbenschachtel. Fotografisch eine völlig andere Herausforderung.

Weitere U-Bahnstationen folgen im nächsten Beitrag.

Menschen unterwegs

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Vorwärtskommen wollen alle!

Unterwegs in Hong Kong: Gestern noch mit Mundschutz, heute schon mit Maulkorb.

Die unterschiedlichen Informationen und Botschaften sind spannend, aber auch ermüdend!

Auf Tour die Welt erfahren!

Unterwegssein ist reizvoll, doch ohne Zuhause wird es schnell zur Torture!