Von Fünen nach AErö

Faaborg war im 17. Jahrhundert Heimathafen einer der größten Fischereiflotten Dänemarks. An diese goldenen Zeiten erinnern die Gassen und Häuser in der Altstadt. Der gedrungene Glockenturm, Überbleibsel der alten Stadtkirche und zugleich Wahrzeichen der Stadt, kontrastiert mit seinem satten Gelb herrlich mit dem blauen Himmel.

Die goldenen Zeiten sind längst Geschichte, der Heringsbestand in der Ostsee gefährdet, sein Fang eng quotiert. Statt der Heringsfänger starten heute von Faaborg aus Fähren in die „Dänische Südsee“. Insbesondere in der Hochsaison ist eine Onlinebuchung der Inselfähren dringend anzuraten. Wir setzten nach Söby auf AErö, eine der kleinsten Inseln, über.

Bevor wir den weitläufigen Campingplatz bei AErösköbing ansteuerten, besuchten wir noch den Leuchtturm Skjoldnaes Fyr. Der Leuchtturm steht auf dem Gelände des Golfclubs, ist aber öffentlich zugänglich. Von der Plattform unterhalb des Leuchtfeuers blickt man hinab auf das Clubhaus und das nördliche Ende der Insel.