Plougasnou, Bretagne

Das Gemeindegebiet von Plougasnou erstreckt sich über eine Halbinsel, die im Norden mit den schroffen Klippen des Pointe de Primel ihren Abschluss findet. Die feinen Blüten der Grasnelken bilden einen schönen Kontrast zum harten Fels.

Entlang der Küste gehören mehrere Ferienorte zum Gemeindegebiet, so auch Le Diben mit seinem kleinen Hafen, einer Bootswerft mit danebenliegendem Schiffsfriedhof. Ein in die Jahre gekommener Schuppen dient den Bootsbesitzern als Werkstatt für allerlei Reparatur- und Pflegearbeiten.

Der Schiffsfriedhof ist überschaubar. Zwei alte Trawler zählen zu den auffälligsten Schiffskadavern, die hier auf Land gesetzt wurden.

Schöne Aussicht

Das Ende unserer Reise rückte näher. Zum Abschluss wollten wir nochmals einige Tage auf einem Campingplatz mit toller Aussicht aufs Meer verbringen, bevor wir die Heimreise antraten. Doch der ausgesuchte Platz nahe Roscoff war so stark besucht, dass alle Plätze mit Aussicht bereits belegt waren. Kurz entschlossen fuhren wir anderntags einige Kilometer in östlicher Richtung an der Küste entlang zurück. Dort hatten wir zuvor den Pointe de Primel ausgelassen. Auf dieser Landspitze am Örtchen Primel-Tregastel liegt der Campingplatz „Municipal de la Mer“ in unschlagbarer Aussichtslage auf den Pointe de Primel. Da wir bereits um die Mittagszeit ankamen ergatterten wir einen Platz in Balkonlage auf dem Hügel. Genau das, was wir uns für die letzten Tage vorgestellt hatten. Bedenkt man dann noch den Preis von 17,60 € pro Nacht, schmeckt das frische Baguette mit Käse und einem leckeren Rotwein oder einem Glas Chardonnay gleich doppelt gut. Nachfolgend die Aussicht direkt von unserem Camper.