doppelte Einladung

1. Einladung zum DVF-Printcup:

Der Deutsche Verband für Fotografie (DVF), der Photoclub Reutlingen (PCR) und die vhs-Reutlingen laden zur Ausstellung des 2. DVF Printcup ein.

  • Die Vernissage findet am Samstag, 14. September 2024, um 11 Uhr im Saal der vhs Reutlingen, Spendhausstraße 6, statt.
  • Im Rahmen der Vernissage findet auch die Siegerehrung zum Printcup statt.
  • Ausgestellt werden auf zwei Etagen
    • die 120 erfolgreichsten Bilder der Erwachsenen aus drei Sparten und
    • die 45 erfolgreichen Bilder der Jugend in drei Altersklassen.

2. Einladung zu Fotoschauen im Biergarten:

Am Mittwoch, 18. September 2024, zeigt der Photoclub im Echazhafen Reutlingen, dem Biergarten des „franzK“, Fotoschauen. Ab 18 Uhr ist geöffnet, um 19 Uhr beginnt das Programm. Für Bewirtung ist gesorgt.

Weitere Informationen zum DVF-Printcup:

  • An diesem Wettbewerb beteiligen sich DVF-Mitglieder aus ganz Deutschland.
  • Während bei den meisten Fotowettbewerben die Bilder in digitaler Form eingereicht werden, werden beim Printcup gedruckte Bilder (Prints) verlangt.
  • Ein Teilnehmer muss Bilder in allen drei geforderten Sparten einreichen. 2024 waren dies die Sparten „Farbe“, „Schwarzweiß“ und das Thema „Kontraste“.
  • In der Einzelwertung werden je Sparte 50 Bilder angenommen und in eine Rangfolge gebracht.
  • In der Gesamtwertung werden alle Wertungen einer Autorin, eines Autors aufsummiert.
  • Für die Clubwertung müssen mindestens drei Clubmitglieder mit wenigstens einem Bild in die Wertung kommen. Die Wertungen von bis zu 5 erfolgreichen Clubmitgliedern werden aufsummiert.

Hier die besten Ergebnisse des PCR:

  • In der Clubwertung wurde der PCR punktgleich mit den Lichtjägern aus Brühl „Printcup-Meister 2024“. Fünf PCR-Mitglieder erzielten zusammen 198 Punkte.
  • In der Einzelwertung erzielte Martin Hust vom PCR in der Sparte Schwarzweiß den 3. Platz.
  • In der Gesamtwertung erreichte Elisabeth Schmidt vom PCR den hervorragenden 6. Rang. Von ihr stammt auch das Bild auf der Einladung.

Ein voller Erfolg

Die jährliche Foto.Schau des Photoclubs Reutlingen (PCR) war wieder ein voller Erfolg. Am verkaufsoffenen Sonntag (14.04.24) fanden geschätzte 2000 Besucher den Weg in den Spitalhofsaal. Dort stellten 35 Vereinsmitglieder „einen Querschnitt ihres künstlerischen Schaffens“ aus. Bereits um 10 Uhr drängten die ersten Besucher in die Ausstellung.

Mitglieder des PCR stellten sich den interessierten Fragen und nahmen gerne das Lob der begeisterten Besucher entgegen.

Vielfalt und Qualität der Exponate überzeugte. Zu einem selbstgewählten Thema präsentierten die AutorInnen jeweils drei großformatige Bilder auf einer Staffelei. Dabei wurde eine Fülle fotografischer Genres bedient. Vom Lightpainting, der Porträt-, Landschafts- und Tierfotografie bis zur abstrakten Kunst spannte sich der Bogen.

Unser jüngstes Vereinsmitglied freute sich über das große Interesse und präsentierte voller Stolz seine „Lost Places“.

Michaela Kaltsamis

Über das Projekt des Photoclub Reutlingen (PCR) habe ich ja bereits berichtet (Direktlinks zu den Beiträgen siehe unten). Mit dem Thema „Leben und Arbeiten in Reutlingen – Bildreportagen im Ausstellungsformat“ haben wir viel Beachtung gefunden. Meine Beiträge zur Ausstellung werde ich bei Gelegenheit hier im Guckloch veröffentlichen. Den Anfang mache ich mit Michaela Kaltsamis, die zusammen mit ihrer Schwester eine der letzten kleinen Auftragsbrennereien in Reutlingen betreibt.

Zuerst zeige ich das Tableau der Bildreportage, das in der Größe 120 x 120 cm in der Ausstellung zu sehen war. Zur besseren Lesbarkeit folgt danach der Text, der auf dem Tableau zu sehen ist. Natürlich besteht auch die Möglichkeit das Tableau zu vergrößern.

Wer die Brennerei & Mosterei Schaal in Betzingen besucht, wird von Michaela Kaltsamis mit einem gewinnenden Lächeln empfangen. Schnell und unkompliziert kommt man ins Gespräch. Ja, Werner Schaal, ihr Vater, der die Nebenerwerbs- Brennerei 1983 gegründet hat, schaut immer wieder herein, doch die Geschäfte führen inzwischen sie und ihre Schwester. Die 2020 neue erworbene Destillieranlage ist ihr ganzer Stolz. Diese liefert Brände in Spitzenqualität. Werner Schaal freut sich, dass seine Töchter den Betrieb mit spürbarer Begeisterung weiterführen.

Doch im Hause Schaal ist es nicht nur gelungen, die Generationen zusammen zu halten. Als sich Michaela mit 17 Jahren in den Sohn eines griechischen Gastarbeiters verliebte, war die Fähigkeit zur Integration gefragt. Seit 1999 ist sie nun mit Georgios Kaltsamis verheiratet. Er und die inzwischen erwachsenen Kinder helfen im Betrieb ebenso wie die Familie der Schwester. Insbesondere im Herbst, wenn die 200 Obstbäume abgeerntet werden müssen und die Mosterei auf Hochtouren läuft, wird jede Hand benötigt. Ein richtiger Familienbetrieb eben!

Direktlinks zu früheren Beiträgen über das Projekt:

https://guckloch.org/2023/09/01/leben-und-arbeiten-in-reutlingen/(öffnet in neuem Tab)

https://guckloch.org/2023/10/01/es-ist-vollbracht/(öffnet in neuem Tab)

Beiträge auf der Homepage des Photoclubs Reutlingen:

Bericht über die Vernissage, Onlinealbum