Museum Brandhorst – München
Das Museum Brandhorst befasst sich mit bedeutenden künstlerischen Positionen und zukunftsweisenden Themen der Gegenwartskunst seit 1960. Mit seiner Eröffnung im Jahr 2009 wurde das Spektrum des Münchner Kunstareals um diesen eindrucksvolle Bau erweitert. Die Außenhaut wirkt wie ein abstraktes Gemälde. Damit ist es den Berliner Architekten Sauerbruch Hutton gelungen, auf die Bedeutung des Gebäudes als Kunstmuseum aufmerksam zu machen.

Die Fassade besteht aus verschiedenen Schichten, die unterschiedliche Funktionen erfüllen. Vor der Fassadenfläche wurden 36 000 einzelne Keramikflächen vertikal angebracht. Sie sind in 23 verschiedenen Farben glasiert und teilen sich in drei Familien unterschiedlicher Farbigkeit und Tonalität auf.



So entsteht der optische Eindruck, das Haus bestehe aus drei ineinander verzahnten Einzelvolumen.

Aus der Ferne gesehen vereinen sich die Farbgruppen zu einem neutralen Farbton. Aus der Nähe betrachtet löst sich jedes dieser Felder wiederum in seine unterschiedlichen Einzelfarben auf.

