Novembermorgen am Albtrauf

Am Sonntagmorgen sammelte ich Fotomotive am Albtrauf. Kurz nach 7 Uhr, gerade noch rechtzeitig vor Sonnenaufgang, erreichte ich den ersten Fotospot. Meine Hoffnung erfüllte sich, ein Mast der Überlandleitung ragte aus dem Nebelmeer heraus. Zum Sonnenaufgang wechselte ich die Talseite, um den streifenden Lichteinfall entlang der Traufhänge optimal ins Bild zu bekommen. Danach tauchte ich in die Nebelsuppe ab. Dort hätte ich mich in den Streuobstwiesen noch stundenlang austoben können, doch um 9:30 Uhr beendete ich meinen fotografischen Ausflug und machte mich mit klatschnassen Füßen auf den Heimweg. Ein gemütliches Frühstück in der Wärme rundete den gelungenen Start in den Tag ab. Sonntag!

Mosel 6: An der deutschen Mosel

Hinter Trier gräbt sich die Mosel zwischen Hunsrück und Eifel tief ins Rheinische Schiefergebirge ein und bildet so die bekannten moseler Steillagen, die zum Weinbau genutzt werden. Die nachfolgenden Aufnahmen entstanden zwischen Mehring und Pölich sowie

(Fotos zum Vergrößern anklicken.)

zwischen Klüsserath und Trittenheim. Zur Erleichterung der beschwerlichen Arbeit in den steilen Hanglagen haben sich derartige Schrägaufzüge durchgesetzt.

Das Städtchen Bernkastel-Kues wird von der Burg Landshut überragt.

Von der Burg aus genießt man einen herrlichen Blick über das Tal, das die Mosel in engen Windungen tief in die schiefrigen Berge geschnitten hat.

Die Calmont Region stellt der Mosel besonders hartes Gestein in den Weg, was den Weinbau nicht gerade erleichtert.

Nach Wikipedia ist Cochem die kleinste Kreisstadt Deutschlands. Das Städtchen wird von der Reichsburg, die hier im Hochnebel verschwindet, überragt.

Der Nebel, der mal dicht über dem Wasser, mal in mittlerer Höhe waberte, produzierte seine eigenen Bilder. Nahe dem Weiler Müdenberg, oberhalb des Moseltals gelegen, stießen wir an einem Waldrand auf die nachfolgenden Skulpturen. Ein Zettel offenbarte, dass es sich um Kettensägenkunst von Sonja Krämer handelt. Bei Interesse einfach anrufen. Tel.: 02653 4179.

Im Verlauf des Vormittags drängten Sonne und Wind den Nebel ins Tal zurück, so dass man von oben den Verlauf der Mosel am Nebelband verfolgen konnte.