untere Havel

Unsere Fahrt durchs Havelland ging von Brandenburg an der Havel die B102 nordwärts bis Premnitz und dann hinüber zur L96 durchs Milower Land bis Havelberg. Kennzeichnend ist hier die weit verzweigte Havel, die immer wieder weite Flächen unter Wasser setzt. Ein Paradies für Wasservögel aller Art.

Diese Aufnahmen zeigen einen Nebenarm der Havel im Milower Land. Boote gehören hier zu jedem Haushalt.

Die geschmückten Osterbäume sind im Havelland eine alte Tradition. Besonders gut gemeint hat es diese Hausgemeinschaft in Wulkau, die gleich eine ganze Hasenfamilie präsentierte.

Das Städtchen Havelberg unweit der Mündung der Havel in die Elbe wurde zum Wendepunkt für unseren Kurztrip. Auf der Campinginsel fanden wir einen netten Platz mit tiefenentspanntem Platzwart – sehr angenehm! Eine neue Fußgängerbrücke bindet den Campingplatz optimal an das Städtchen an.

Havelberg: Kopfsteinpflaster, Fachwerkhäuser und alte Ziegelbauten, Pegelturm und Osterschmuck zeigen die historischen Wurzeln im ländlichen Raum von Brandenburg und Sachsen-Anhalt.

Panorama 12: Dresden

Blick von der Frauenkirche über die Elbe zum Neustädter Ufer. Links: Residenzschloss, Hofkirche und die Karlsbrücke. Mitte: Im Vordergrund die Kunsthochschule, Anleger der Weißen Flotte, am gegenüberliegenden Ufer das Staatsministerium. Rechts: Die inzwischen eingestürzte Carolabrücke, davor der Brühlsche Garten. Das Panorama entstand im März 2022.

Fake News

Eigentlich waren die kleinen grünen Männchen gekommen, um die Bayrische Staatsregierung oder besser gesagt, die CSU-Spitze mitzunehmen. Sie wollten von ihr lernen, wie man großartige Wahlerfolge einfährt. Doch als sie nach jahrelanger Reise durchs Universum endlich in München landeten, hatten sich die Zeiten längst geändert. Im Staatsministerium herrschte Markus. Kein Bayer, Franke! Alleinherrschaft kam nur noch in Reden vor, doch in Wahrheit musste er seine Macht teilen. Und die CSU-Spitze? Ein Sammelbecken ehemaliger Verkehrsminister Deutschlands, die den ganzen Schlamassel heruntergekommener Infrastruktur und den verpassten Strukturwandel der Automobilindustrie zu verantworten hatten. Panik ergriff die kleinen grünen Männchen aber, als sie den Umgang der CSU mit den Grünen im Lande erlebten. Da ergriffen sie Hals über Kopf die Flucht und ließen ihre Untertasse zurück.

Seit 2017 parkt nun auf der Wiese vor der Pinakothek der Moderne in München diese fliegende Untertasse. Das 1968 vom finnischen Architekten Matti Suuronen entworfene FUTURO sollte ursprünglich für ein Jahr bleiben. Doch da die kleinen grünen Männchen flohen, parkt der aus glasfaserverstärktem Polyester gefertigte Ellipsoid noch immer dort und erinnert an den gescheiterten Versuch, die Bayrische Staatsregierung zu entführen.

Frohes Fest

Mit diesem Bild vom Reutlinger Weihnachtsmarkt wünsche ich allen Leserinnen und Lesern meines Blogs erholsame Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Allen Fotografinnen und Fotografen wünsche ich für die Zukunft tolle Motive und immer „gut Licht“.

Horst

Museum Brandhorst – München

Das Museum Brandhorst befasst sich mit bedeutenden künstlerischen Positionen und zukunftsweisenden Themen der Gegenwartskunst seit 1960. Mit seiner Eröffnung im Jahr 2009 wurde das Spektrum des Münchner Kunstareals um diesen eindrucksvolle Bau erweitert. Die Außenhaut wirkt wie ein abstraktes Gemälde. Damit ist es den Berliner Architekten Sauerbruch Hutton gelungen, auf die Bedeutung des Gebäudes als Kunstmuseum aufmerksam zu machen.

Die Fassade besteht aus verschiedenen Schichten, die unterschiedliche Funktionen erfüllen. Vor der Fassadenfläche wurden 36 000 einzelne Keramikflächen vertikal angebracht. Sie sind in 23 verschiedenen Farben glasiert und teilen sich in drei Familien unterschiedlicher Farbigkeit und Tonalität auf.

So entsteht der optische Eindruck, das Haus bestehe aus drei ineinander verzahnten Einzelvolumen.

Aus der Ferne gesehen vereinen sich die Farbgruppen zu einem neutralen Farbton. Aus der Nähe betrachtet löst sich jedes dieser Felder wiederum in seine unterschiedlichen Einzelfarben auf.

Antiquarium – München

Das Antiquarium ist der älteste erhaltene Raum der Münchner Residenz. Mit einer Länge von 69 Metern gilt er als einer der größten und prachtvollsten Renaissancesäle nördlich der Alpen. Herzog Albrecht V. ließ den Saal zwischen 1568 und 1571 für seine Sammlung antiker Skulpturen errichten. Deshalb die Bezeichnung „Antiquarium“.

Hinter den äußerlich recht unscheinbaren Mauern der Münchner Residenz verbergen sich prächtige Räumlichkeiten und unschätzbare Reichtümer, die mit jedem anderen Herrscherhaus in Deutschland locker mithalten können. Das Staunen darüber sollte aber nicht den Blick darauf verstellen, dass diese Anhäufung von Reichtümern – wie immer – durch Ausbeutung der meist bettelarmen Bevölkerung erfolgte. Für einen kompletten Rundgang sollte man 3 – 4 Stunden veranschlagen.

Cuvilliéstheater – München

Das Cuvilliéstheater / Altes Residenztheater in München gilt als bedeutendstes Rokokotheater Deutschlands.

Die gesellschaftlichen Schichten jener Zeit spiegeln sich in der unterschiedlichen Ausgestaltung der verschiedenen Ränge wider. Die Kurfürstenloge über dem Eingang ist der künstlerische Mittelpunkt des Raums. Daran schließen die Logen im ersten Rang an, die für den Hochadel vorgesehen waren.  Auch sie sind reichhaltig verziert. Diese Verzierung wird über den zweiten und dritten Rang stufenweise reduziert, in denen der niedere Adel und die Hofbeamten Platz nahmen. Das relativ schlicht ausgestattete Parterre war für den Stadtadel bestimmt.