Das Fotojahr 2024

In diesem Jahr konnte ich bei nationalen und internationalen Wettbewerben wieder an den Erfolgen der Vorjahre anknüpfen. Meine erfolgreichsten Bilder waren:

Das Bild „alle weg“ / „have a seat“, das eine Sitzbank vor dem Vitrahaus zeigt, war 2024 am erfolgreichsten. Mit ihm erzielte ich bei der Bezirksfotomeisterschaft eine Urkunde und beim German International Photocup (GIP) 3 Annahmen. Auch beim DVF-Themenwettbewerb „Stille“ und bei der Deutschen Fotomeisterschaft wurde dieses Bild angenommen. Eine stattliche Bilanz in hochkarätigen Wettbewerben.

Gut lief auch „Die Flut kommt“, mit dem ich beim German International Photocup eine Medaille einfuhr. Bei der Deutschen und der Bezirksfotomeisterschaft brachte das Bild je eine Annahme.

Auch „Rendezvous XXL“ lief in diesem Jahr erfolgreich weiter. Im Landespokal Baden-Württemberg war es eine Urkunde wert. Im SIP Comines, dem internationalen Wettbewerb des Royal Phoccom (Belgien), bei der Deutschen und der Bezirksfotomeisterschaft reichte es jeweils für eine Annahme.

Überzeugen konnten auch zwei neue Bilder. „Im Gegenlicht“ oder „Evening in the dunes“ und „be different“ konnten in beiden eingereichten Wettbewerben mit je einer Annahme aufwarten.

„Im Gegenlicht“: Annahmen bei der Bezirksfotomeisterschaft und bei den Singapore International Photography Awards.

„be different“: Annahmen bei den Singapore International Photography Awards und im Landespokal BW.

Meine Ergebnisse aus den wichtigsten Wettbewerbe 2024:

„Tyres, Tyres, Tyres“: Annahme Bezirksfotomeisterschaft.

Bei der Fotomeisterschaft des Bezirkes Schwäbische Alb konnte ich gemeinsam mit meiner Vereinskollegin Elisabeth, die auch den Landespokal gewann, und einer herausragenden Annahmequote von 100 % die Meisterschaft gewinnen.

„Juger Kormoran“: GIP zwei Annahmen.

Beim German International Photocup erzielte ich in der Sparte Farbe einen sehr guten 12. Rang und im Landespokal Baden-Württemberg landete ich auf Rang 10.

„Happy Feeding“: Platz 3 beim 4. Clubwettbewerb zum Thema Streetfotografie, Annahme bei den Singapore International Photography Awards.

Dass ich nach 2021 und 2022 in diesem Jahr erneut die Clubmeisterschaft meines Photoclubs Reutlingen gewinnen konnte, hat mich natürlich sehr gefreut. Da hier die Ergebnisse aus 4 Themenwettbewerben eingehen, erfordert dieser Jahreswettbewerb eine breite fotografische Aufstellung und natürlich auch eine Portion Glück bei der Bildauswahl.

„Badesteg ins Nichts“, Annahme beim DVF-Themenwettbewerb „Stille“.

Der Photoclub Reutlingen (PCR) 2024: Als Wettbewerbsleiter des PCR für nationale und internationale Wettbewerbe schlägt mein Herz natürlich für den Club und seine Erfolge. Da wir in diesem Jahr außergewöhnlich erfolgreich waren, scheint es mir gerechtfertigt, hier einen Auszug aus unserer Pressemeldung vom 21.11.2024, abzudrucken:

„Erfolgreich wie noch nie. Seinen letzten großen Erfolg in diesem Jahr feierte der PCR bei der Fotomeisterschaft 2024 des Bezirks Schwäbische Alb des Deutschen Verbandes für Fotografie. Der PCR, der mit insgesamt 24 Mitgliedern an den Start ging, konnte mit großem Abstand die Clubmeisterschaft für sich entscheiden. Nahezu alle Auszeichnungen gingen an die Fotografinnen und Fotografen des PCR. … Dieser tolle Erfolg ist zugleich Anlass, um auf das Jahr 2024 zurückzublicken. Bezüglich der Wettbewerbsfotografie erlebte der PCR das bislang beste Jahr seiner Vereinsgeschichte. Der Gewinn des DVF-Printcups kann wohl als besonderer Höhepunkt bezeichnet werden, denn als Ausrichter konnte der PCR die erfolgreichen Bilder hier in der vhs Reutlingen einem größeren Publikum zugänglich machen. Elisabeth Schmidt, die auch den Landespokal gewann, war 2024 auf nationaler Bühne die erfolgreichste Wettbewerbsfotografin des PCR. Besonders erfreulich war auch der Erfolg von Erich Schlotterbeck, der sich bei Deutschlands wichtigstem Naturfotowettbewerb, „Glanzlichter“, in die Siegerliste eintragen konnte. …“

Abschließen möchte ich diesen Beitrag mit dem DVF-Buchprojekt zur konzeptionelle Fotografie von Volker Frenzel: Dieses Projekt bietet einen völlig anderen Zugang zum Medium Fotografie. Im Zentrum steht die Idee, erst danach kommt das Motiv. Volker, der auf diesem Wege versucht, die konzeptionelle Fotografie innerhalb des DVF voranzubringen, hatte zum Thema „Zivilisation“ geladen. Auch in diesem Jahr bin ich wieder mit einem Beitrag vertreten. Dieser befasst sich mit der Situation der LKW-Fahrer auf deutschen Autobahnraststätten an den Wochenenden.

Fake News

Eigentlich waren die kleinen grünen Männchen gekommen, um die Bayrische Staatsregierung oder besser gesagt, die CSU-Spitze mitzunehmen. Sie wollten von ihr lernen, wie man großartige Wahlerfolge einfährt. Doch als sie nach jahrelanger Reise durchs Universum endlich in München landeten, hatten sich die Zeiten längst geändert. Im Staatsministerium herrschte Markus. Kein Bayer, Franke! Alleinherrschaft kam nur noch in Reden vor, doch in Wahrheit musste er seine Macht teilen. Und die CSU-Spitze? Ein Sammelbecken ehemaliger Verkehrsminister Deutschlands, die den ganzen Schlamassel heruntergekommener Infrastruktur und den verpassten Strukturwandel der Automobilindustrie zu verantworten hatten. Panik ergriff die kleinen grünen Männchen aber, als sie den Umgang der CSU mit den Grünen im Lande erlebten. Da ergriffen sie Hals über Kopf die Flucht und ließen ihre Untertasse zurück.

Seit 2017 parkt nun auf der Wiese vor der Pinakothek der Moderne in München diese fliegende Untertasse. Das 1968 vom finnischen Architekten Matti Suuronen entworfene FUTURO sollte ursprünglich für ein Jahr bleiben. Doch da die kleinen grünen Männchen flohen, parkt der aus glasfaserverstärktem Polyester gefertigte Ellipsoid noch immer dort und erinnert an den gescheiterten Versuch, die Bayrische Staatsregierung zu entführen.

Frohes Fest

Mit diesem Bild vom Reutlinger Weihnachtsmarkt wünsche ich allen Leserinnen und Lesern meines Blogs erholsame Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Allen Fotografinnen und Fotografen wünsche ich für die Zukunft tolle Motive und immer „gut Licht“.

Horst

Vilsalpsee

Eingebettet in ein Naturschutzgebiet, liegt der Vilsalpsee auf 1165 m Höhe oberhalb von Tannheim in Österreich. Der klare Bergsee zählt in jeder Jahreszeit zu den touristischen Highlights des Tannheimer Tals.

Die Ente, die aus dem Eis kam und entschwand.

Museum Brandhorst – München

Das Museum Brandhorst befasst sich mit bedeutenden künstlerischen Positionen und zukunftsweisenden Themen der Gegenwartskunst seit 1960. Mit seiner Eröffnung im Jahr 2009 wurde das Spektrum des Münchner Kunstareals um diesen eindrucksvolle Bau erweitert. Die Außenhaut wirkt wie ein abstraktes Gemälde. Damit ist es den Berliner Architekten Sauerbruch Hutton gelungen, auf die Bedeutung des Gebäudes als Kunstmuseum aufmerksam zu machen.

Die Fassade besteht aus verschiedenen Schichten, die unterschiedliche Funktionen erfüllen. Vor der Fassadenfläche wurden 36 000 einzelne Keramikflächen vertikal angebracht. Sie sind in 23 verschiedenen Farben glasiert und teilen sich in drei Familien unterschiedlicher Farbigkeit und Tonalität auf.

So entsteht der optische Eindruck, das Haus bestehe aus drei ineinander verzahnten Einzelvolumen.

Aus der Ferne gesehen vereinen sich die Farbgruppen zu einem neutralen Farbton. Aus der Nähe betrachtet löst sich jedes dieser Felder wiederum in seine unterschiedlichen Einzelfarben auf.

Antiquarium – München

Das Antiquarium ist der älteste erhaltene Raum der Münchner Residenz. Mit einer Länge von 69 Metern gilt er als einer der größten und prachtvollsten Renaissancesäle nördlich der Alpen. Herzog Albrecht V. ließ den Saal zwischen 1568 und 1571 für seine Sammlung antiker Skulpturen errichten. Deshalb die Bezeichnung „Antiquarium“.

Hinter den äußerlich recht unscheinbaren Mauern der Münchner Residenz verbergen sich prächtige Räumlichkeiten und unschätzbare Reichtümer, die mit jedem anderen Herrscherhaus in Deutschland locker mithalten können. Das Staunen darüber sollte aber nicht den Blick darauf verstellen, dass diese Anhäufung von Reichtümern – wie immer – durch Ausbeutung der meist bettelarmen Bevölkerung erfolgte. Für einen kompletten Rundgang sollte man 3 – 4 Stunden veranschlagen.

Cuvilliéstheater – München

Das Cuvilliéstheater / Altes Residenztheater in München gilt als bedeutendstes Rokokotheater Deutschlands.

Die gesellschaftlichen Schichten jener Zeit spiegeln sich in der unterschiedlichen Ausgestaltung der verschiedenen Ränge wider. Die Kurfürstenloge über dem Eingang ist der künstlerische Mittelpunkt des Raums. Daran schließen die Logen im ersten Rang an, die für den Hochadel vorgesehen waren.  Auch sie sind reichhaltig verziert. Diese Verzierung wird über den zweiten und dritten Rang stufenweise reduziert, in denen der niedere Adel und die Hofbeamten Platz nahmen. Das relativ schlicht ausgestattete Parterre war für den Stadtadel bestimmt.