Pano 11, Bitihorn

Auf der Valdresflye-Route durchs Jotunheimen passiert man den Bergsee Bygdin. Dort wird übern Winter das historische Motorschiff Bitihorn aufs „Trockene“ gesetzt.

Auf der Valdresflye-Route durchs Jotunheimen passiert man den Bergsee Bygdin. Dort wird übern Winter das historische Motorschiff Bitihorn aufs „Trockene“ gesetzt.

Türsteher oder Wadenbeißer? ….. Die behalt ich besser mal im Auge!

Letzten Sommer beobachtete ich in Norwegen, wie Möwen einen Steinadler in die Flucht schlugen. Ganz schön frech!




Wie angekündigt veröffentliche ich hier in loser Folge meine Beiträge zum fotojournalistischen Projekt „Leben und Arbeiten in Reutlingen“.
Zuerst zeige ich das Tableau der Bildreportage, das in der Größe 120 x 120 cm in der Ausstellung hing. Zur besseren Lesbarkeit folgt danach der Text, der auf dem Tableau zu sehen ist. Natürlich besteht auch die Möglichkeit das Tableau zu vergrößern.

In der Reutlinger Tafel kann man seit 1999 gegen Nachweis der Bedürftigkeit gespendete Waren einkaufen. Der Diakonieverband stellt die Leitung. Diese koordiniert ca. 80 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer. Wir stellen zwei von ihnen beispielhaft vor.
Heidemarie Hipp wollte sich sozial engagieren, als sie 2015 in Rente ging. Seither unterstützt sie die Tafel an zwei Wochentagen. Sie zeichnet Waren aus, gibt an der Kasse die Preise an und steht auch selbst mal hinterm Tresen. Sie mag den Umgang mit den Kunden. Dabei hat sie gelernt, sich auf 40-45 unterschiedliche Nationalitäten und deren Mentalitäten einzustellen.
Hanne Mader engagiert sich seit 7 Jahren für die Tafel. Nach dem Tod ihres pflegebedürftigen Mannes fand sie bei der Tafel eine neue Perspektive. Donnerstags ist sie nun die Teamchefin in der „Vorbereitung“. Dort wird das gespendete Obst und Gemüse angeliefert, aussortiert und geputzt, bevor es im Laden zur Auslage kommt.
Beide Frauen brennen für ihre Aufgabe. Ihnen ist wichtig, dass bei der Tafel alle ehrenamtlich tätig sind. Die Corona-Zeit war für sie besonders schwierig, da dem geringeren Spendenaufkommen eine wachsende Zahl Bedürftiger gegenüber stand. Da war Mangelverwaltung angesagt.
Direktlinks zu früheren Beiträgen über das Projekt:
https://guckloch.org/2023/12/26/tobias-reisner/(öffnet in neuem Tab)
https://guckloch.org/2023/12/11/fahredeh-salehey/(öffnet in neuem Tab)
https://guckloch.org/2023/11/22/michaela-kaltsamis/(öffnet in neuem Tab)
https://guckloch.org/2023/09/01/leben-und-arbeiten-in-reutlingen/(öffnet in neuem Tab)
https://guckloch.org/2023/10/01/es-ist-vollbracht/(öffnet in neuem Tab)
Beiträge auf der Homepage des Photoclubs Reutlingen:
In diesem Jahr habe ich die Wettbewerbsfotografie auf Sparflamme betrieben. Die Organisation des bildjournalistischen Projekts „Leben und Arbeiten in Reutlingen“ stand ganz oben auf meiner Prioritätenliste und hat mich bis in den Oktober hinein in Anspruch genommen. Rückblickend lässt sich festhalten, dass sich dieser Aufwand gelohnt hat. Der Photoclub Reutlingen (PCR) hat sich mit diesem Gemeinschaftsprojekt erstmals an ein gesellschaftliches Thema gewagt. Mit der erfolgreichen Umsetzung hat das Projektteam gezeigt, dass der PCR nicht nur mit „schönen“ Bildern und Wettbewerbserfolgen aufwarten kann, sondern dass er auch das Potential hat, sich mit gesellschaftlichen Fragen bildhaft auseinanderzusetzen. Dadurch und durch die Präsenz in den Medien wurde die Wahrnehmung des PCR in der Öffentlichkeit in positiver Weise beeinflusst.
Da ich über dieses Projekt bereits hinreichend berichtet habe und auch noch weitere Berichte folgen werden, hier nur ein Bild von Sena Umul. Sena ist die 2. Geigerin der international besetzten Württembergischen Philharmonie in Reutlingen. Sie kam in jungen Jahren aus Istanbul nach Deutschland, um Violine zu studieren. Ihr Lebensweg zeigt beispielhaft, was ProfimusikerInnen für ihre Kariere auf sich nehmen müssen. Unser Clubmitglied Martin Hust hat sie im Rahmen unseres Projekts porträtiert. Als ich ihn bei einem Termin begleitet habe, ist das nachfolgende Bild entstanden.

Trotz des Projektes ist es mir gelungen mehrere Zeiträume für Reisen unterschiedlicher Länge frei zu blocken. Auch über diese Reisen habe ich bereits berichtet. Deshalb hier nur einige bildliche Highlights.
















In diesem Jahr beteiligte ich mich im Rahmen des DVF (Deutscher Verband für Fotografie) erstmals an einem Buchprojekt. Seit einiger Zeit gibt ein Team um Volker Frenzel ein Jahresbuch als „Konzeptionelle Gemeinschaftsarbeit“ heraus. Damit soll die konzeptionelle Fotografie innerhalb des DVF gefördert werden. Das Thema 2023 war: „neu gesehen – neu gedacht, das Innovative der Fotografie“. Auf jeweils zwei Doppelseiten konnte man seine Arbeit präsentieren. Nachfolgend mein Beitrag.


Bezüglich der Wettbewerbe beschränkte ich mich auf das „Pflichtprogramm“. Erst gegen Jahresende stieg ich wieder in den „Ring“. Nachfolgend die wichtigsten Ergebnisse:
Bei der Landesfotomeisterschaft Baden-Württemberg erzielte ich mit „Mainhattan“, „Bus Stop to Heaven“ und „Am Passo Giau“ drei Annahmen.



Beim German International Photocup (GIP) brachte ich es auf insgesamt 14 Annahmen. Die bedeutendsten Erfolge waren: „Junger Kormoran“, „Rendezvous XXL“ und „Tyres Tyres Tyres“.



Diese Aufnahme vom „VitraHaus“ schaffte es bei der Deutschen Fotomeisterschaft in die Annahmeränge.

Mit dem Wettbewerb „Obsession of Lights“ in Finnland fand dann mein Wettbewerbsjahr mit drei Urkunden noch einen versöhnlichen Abschluss.

„Felsenküste 1“ (Lofoten, Norwegen)

„The Deception“ (ehemalige Zigarettenfabrik Yenidze in Dresden)

„In the Canyon“ (Zollhafen Düsseldorf)
Diesen Bericht nehme ich zugleich zum Anlass, um mich bei allen LeserInnen meiner Beiträge und insbesondere bei meinen AbonnentInnen für die oft jahrelange Treue zu bedanken. Im Jahr 2024 setze ich weiterhin auf eure Rückmeldungen, die durchaus auch kritisch ausfallen dürfen, denn dies bringt mich in meiner fotografischen Entwicklung weiter.
Wie angekündigt veröffentliche ich hier in loser Folge meine Beiträge zum fotojournalistischen Projekt „Leben und Arbeiten in Reutlingen“.
Zuerst zeige ich das Tableau der Bildreportage, das in der Größe 120 x 120 cm in der Ausstellung hing. Zur besseren Lesbarkeit folgt danach der Text, der auf dem Tableau zu sehen ist. Natürlich besteht auch die Möglichkeit das Tableau zu vergrößern.

Tobias Reißner ist Busfahrer aus Leidenschaft. Daran ändert auch der sportliche Beginn der Frühschicht nichts. Bald nach seiner Schulzeit begann er beim Reutlinger Stadtverkehr mit der Ausbildung zum Berufskraftfahrer. Bereits die Ausbildung machte ihm viel Spaß, obgleich er zur Berufsschule immer wieder ins Internat nach Ehingen (Donau) musste. Auch heute spürt man noch einen gewissen Stolz, wenn er sich darüber freut, dass er am Ende seiner Lehrzeit als Busfahrer übernommen wurde.
In dem knappen Jahr Berufspraxis, das nun hinter ihm liegt, hat sich das Bild vom Traumberuf Busfahrer bei Herrn Reißner gefestigt. Ihm macht es sichtlich Spaß, die großen Busse durch die Straßen Reutlingens und der umliegenden Gemeinden zu steuern auch wenn manche Engstelle zur Herausforderung werden kann. Der Kontakt zu den Passagieren gefällt ihm. Negative Erlebnisse blieben ihm bislang erspart. Dafür freut er sich, dass seine Fahrgäste immer mal wieder seinen Fahrstil loben. Natürlich gibt es auch Kritik, doch damit kann er umgehen. Gelassenheit und Ruhe bewahren, sind ohnehin Eigenschaften, die ein Busfahrer mitbringen muss, meint Reißner.
Direktlinks zu früheren Beiträgen über das Projekt:
https://guckloch.org/2023/12/11/fahredeh-salehey/(öffnet in neuem Tab)
https://guckloch.org/2023/11/22/michaela-kaltsamis/(öffnet in neuem Tab)
https://guckloch.org/2023/09/01/leben-und-arbeiten-in-reutlingen/(öffnet in neuem Tab)
https://guckloch.org/2023/10/01/es-ist-vollbracht/(öffnet in neuem Tab)
Beiträge auf der Homepage des Photoclubs Reutlingen:

wünsche ich allen Besucherinnen und Besuchern meiner Homepage.
Auch wenn es derzeit nicht nach Frieden auf der Welt aussieht, so ist die Hoffnung darauf unerlässlich.
Die Bergbahn am Füssener Jöchle in Grän (Tannheimer Tal) bringt Skifahrer und Wanderer in wenigen Minuten von ca. 1200 m zur Bergstation auf über 1820 m Höhe. Letzten Samstag war dies die Fahrt in eine traumhafte Winterlandschaft.









Doch diese weiße Pracht währte nicht lange. Nach dem Wärmeeinbruch am Sonntag sind die Bäume bereits wieder schneefrei.