Weihnachtsmarkt Bad Hindelang

Der Hindelanger Weihnachtsmarkt ist tatsächlich anders als die meisten. Worin liegt der Unterschied?

Zuerst kostet er 9 € Eintritt pro Nase und das ist nicht ganz wenig. Dafür zieht sich der Weihnachtsmarkt durch den ganzen alten Ortskern. Neben den Marktständen bringen sich auch normale Geschäfte mit ihrem Angebot ein. Die Straßen sind weihnachtlich geschmückt und beleuchtet. Man hat das Gefühl, dass es ein Weihnachtsmarkt der ganzen Gemeinde ist. Dies gibt ihm ein eigenes Flair. Ein umfassendes Begleitprogramm unterstreicht den besonderen Anspruch des Veranstalters. Dieses reicht von einer Krippenausstellung über Alphornbläser bis zum großen Weihnachtsumzug.

Der Hindelanger Weihnachtsmarkt startet in der Regel am letzten Novemberwochenende. Er ist dann an drei Wochenenden geöffnet und das jeweils von Donnerstag bis Sonntag. Am letzten Wochenende vor Weihnachten ist er bereits wieder geschlossen.

Wir wurden bei unserem Besuch am Ende von zwei Eis-Feen verabschiedet.

grandioses Fachwerk – Melsungen

Unweit von Kassel überzeugt die mittelalterliche Kleinstadt an der Fulda mit einer überwältigenden Fülle historischer Fachwerkhäuser. Das alte Rathaus ist ein Prachtbau, der auch durch sein rotes Fachwerk besticht.

Wir besuchten Melsungen am Wochenende um den 31.08.25 während des „Feierabend-Marktes“. Dadurch waren im Bereich des Marktplatzes zahlreiche Verkaufsstände aufgebaut und alles bestuhlt. Auch Livemusik war angesagt.

Die Bedeutung der Stadt im Mittelalter ergab sich aus ihrer Lage an einem strategisch wichtigen Fuldaübergang. Hier kreuzten sich drei Handelsrouten. Deshalb war sie oft umkämpft. 1554 wurde der größte Teil der Stadt durch ein Großfeuer zerstört. Beim anschließenden Wiederaufbau entstand unter anderem das noch heute genutzte Rathaus.

Über die Brückenstraße gelangt man zur Bartenwetzerbrücke. Die massive Steinbrücke wurde 1596 fertiggestellt. Sie gilt als schönste Steinbrücke Hessens.

Tolle Fachwerkbauten gibt es in der gesamten Altstadt zu bestaunen.

Das Städtchen ist eine klare Empfehlung!

Schönste Altstadt Deutschlands

Für Else.

Es war schon im Frühjahr 2025, als wir an einem regenverhangenen Tag die Altstadt von Dinkelsbühl besuchten. Es kann nur eine geben!? Sicherlich gibt es mehrere der „Schönsten historischen Altstädte Deutschlands“, doch Dinkelsbühl gehört zurecht dazu.

2013 wurde die 23. von insgesamt 39 Stauferstelen vor der St.-Paulskirche in Dinkelsbühl aufgestellt. Die Stelen verteilen sich auf 6 europäische Staaten und markieren Orte an denen die Staufer Spuren hinterlassen haben. Damit steht Dinkelsbühl in einer Reihe mit dem Castel Fiorentino in Süditalien, Bari, dem Kloster Maulbronn, dem Hohenstaufen, Nijmegen, Reutlingen und vielen mehr. Die Stele verweist auf die Gründung der Stadt 1170 / 1180 durch Kaiser Friedrich I. Barbarossa.

Das Schlendern durch die Gassen ist eine Augenweide, die viele Details offenbart, wie hier das kleinste Fenster der Stadt.

untere Havel

Unsere Fahrt durchs Havelland ging von Brandenburg an der Havel die B102 nordwärts bis Premnitz und dann hinüber zur L96 durchs Milower Land bis Havelberg. Kennzeichnend ist hier die weit verzweigte Havel, die immer wieder weite Flächen unter Wasser setzt. Ein Paradies für Wasservögel aller Art.

Diese Aufnahmen zeigen einen Nebenarm der Havel im Milower Land. Boote gehören hier zu jedem Haushalt.

Die geschmückten Osterbäume sind im Havelland eine alte Tradition. Besonders gut gemeint hat es diese Hausgemeinschaft in Wulkau, die gleich eine ganze Hasenfamilie präsentierte.

Das Städtchen Havelberg unweit der Mündung der Havel in die Elbe wurde zum Wendepunkt für unseren Kurztrip. Auf der Campinginsel fanden wir einen netten Platz mit tiefenentspanntem Platzwart – sehr angenehm! Eine neue Fußgängerbrücke bindet den Campingplatz optimal an das Städtchen an.

Havelberg: Kopfsteinpflaster, Fachwerkhäuser und alte Ziegelbauten, Pegelturm und Osterschmuck zeigen die historischen Wurzeln im ländlichen Raum von Brandenburg und Sachsen-Anhalt.

verzaubert

Es ist gerade mal eine gute Woche her, da lag die Albhochfläche unter einer geschlossenen Schneedecke und die Hasen mussten sich durch Schneeverwehungen kämpfen. Auch die Traufhänge waren bis hinab in die Tallagen verschneit, die Bäume überzuckert. Traut man dem Wetterbericht, so war dies nicht der letzte Schnee.

endlich …

Ein Winter ohne Schnee ist … keiner. Dabei sind wir ja wirklich nicht mehr anspruchsvoll und freuen uns bereits über 15 cm Neuschnee. Die gab es dieser Tage. Und schon sieht die Kuppenalb ganz anders aus. Da lohnte sich der kurze Fototrip vor dem Frühstück am Sonntag.

Fake News

Eigentlich waren die kleinen grünen Männchen gekommen, um die Bayrische Staatsregierung oder besser gesagt, die CSU-Spitze mitzunehmen. Sie wollten von ihr lernen, wie man großartige Wahlerfolge einfährt. Doch als sie nach jahrelanger Reise durchs Universum endlich in München landeten, hatten sich die Zeiten längst geändert. Im Staatsministerium herrschte Markus. Kein Bayer, Franke! Alleinherrschaft kam nur noch in Reden vor, doch in Wahrheit musste er seine Macht teilen. Und die CSU-Spitze? Ein Sammelbecken ehemaliger Verkehrsminister Deutschlands, die den ganzen Schlamassel heruntergekommener Infrastruktur und den verpassten Strukturwandel der Automobilindustrie zu verantworten hatten. Panik ergriff die kleinen grünen Männchen aber, als sie den Umgang der CSU mit den Grünen im Lande erlebten. Da ergriffen sie Hals über Kopf die Flucht und ließen ihre Untertasse zurück.

Seit 2017 parkt nun auf der Wiese vor der Pinakothek der Moderne in München diese fliegende Untertasse. Das 1968 vom finnischen Architekten Matti Suuronen entworfene FUTURO sollte ursprünglich für ein Jahr bleiben. Doch da die kleinen grünen Männchen flohen, parkt der aus glasfaserverstärktem Polyester gefertigte Ellipsoid noch immer dort und erinnert an den gescheiterten Versuch, die Bayrische Staatsregierung zu entführen.